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Rödelsee

Angebote: Weine aus Rödelsee 

Rödelsee ist eine vom Weinbau geprägte Gemeinde mit 1.700 Einwohnern im Landkreis Kitzingen und liegt am Fuße des Schwanbergs.

Mit Wiesenbronn, Iphofen und Kitzingen sind bedeutende Weinbauorte Nachbargemeinden. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1040 als Kaiser Heinrich III. dem Kloster Kitzingen das Dorf „Rotiense“ schenkte.

Bereits seit seiner Gründung ist Rödelsee vor allem durch seine Lage am Rande des Steigerwalds geprägt. Die schwer zu bearbeitenden Hänge des Schwanbergs eignen sich von jeher hervorragend für den Weinbau. Aus der Gründungszeit des Weinbaus in Franken vor über tausend Jahren stammt eine der ältesten Weinlagen: die „Rödelseer Schwanleite“.

Die zweite, qualitativ noch höher einzuschätzende Lage des Ortes ist der „Rödelseer Küchenmeister“. Aufgrund des hohen Silvaneranteils in seinen Weinbergen heißt Rödelsee umgangssprachlich auch „Silvanerecke“.

Die beste Möglichkeit, Natur und Weinberge rund um Rödelsee kennenzulernen, ist eine  Wanderung. „TraumRunde Rödelsee“ heißt eine 9 km lange, ab Mai 2015 markierte und ausgeschilderte Tour. Viele der Legenden, welche sich um Rödelsee und den Schwanberg ranken, werden bei den Stationen „Wein & Wahrheit“, die die „TraumRunde“ durch die Weinberge zum Weintempel begleiten, erläutert.
Wem dies zu lang ist, der kann den 4,5 km langen „Kleinen Spazierweg“ beschreiten und dabei auf befestigten Wegen durch die Weinbergslagen „Küchenmeister“ und „Schwanleite“ flanieren.

Auch kulturell-architektonisch hat Rödelsee, gemessen an seiner Größe, seinen Besuchern viel zu bieten. Dies liegt daran, dass der Ort ab der Wende zum 17. Jahrhundert herum vier Dorfherren hatte, welche sich allesamt, mit Ausnahme des Hofstifts Würzburg, baulich verwirklichten. So hinterließen die Freiherren von Crailsheim mit dem Schloss Crailsheim in Rödelsee und dem vierflügeligen Wasserschloss im eingemeindeten Nachbarort Fröhstockheim gleich zwei imposante Bauwerke. Die Abtei Ebrach errichtete um 1616 den Ebracher Hof als Zehnthaus und die Grafen zu Castell schließlich erbauten 1648 das Amtshaus, welches heute das Gasthaus „Zum Goldenen Löwen“ beherbergt. So erklärt sich die Tatsache, dass der 1.700 Einwohner-Ort zwei Schlösser und drei Kirchen hat.
Besondere Erwähnung gebührt auch dem Jüdischen Friedhof, welcher mit über 2.500 Grabsteinen zu den größten seiner Art in ganz Bayern gehört.

Natürlich bietet ein Weinort von Rang wie Rödelsee seinen Besuchern auch zahlreiche Festivitäten im Jahresverlauf. Zu den weinbezogenen Highlights gehören der „Schwandertag“ am 01. Mai, das Rödelseer Weinfest am ersten Juliwochenende und die Kirchweih am ersten Sonntag im September.

 

Rödelsee

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