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(14.53€ /L)

2017 Cabernet Blanc trocken

Apfelbacher Georg

Vegetabil und kraftvoll, würzig und aromatisch mit einem Hauch von Stachelbeere und Passionsfrucht. Würzige Weidenkräuter und viel Paprika lassen auch im Geschmack nicht nach.

Fränkischer Weinbauverband - Franken GoldSpeiseempfehlung: Am besten genießen Sie diesen Wein gut gekühlt (7 – 11 °C) zu Gerichten aus der asiatischen Küche oder ganz als Solist.

Prämierung: Fränkische Weinprämierung Gold

Weitere Informationen zur Rebsorte

Cabernet Blanc

Die weiße Rebsorte gehört zu den wohl interessantesten Neuzüchtungen. Seit 1991 wird die pilzwiderstandsgähige Sorte angepflanzt und erinnert in der Nase an Sauvignon Blanc.

Ab 12 Flaschen von diesem Versender erhalten Sie dessen Lieferung versandkostenfrei innerhalb Deutschland!
Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt 2017 Cabernet Blanc trocken

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Cabernet Blanc
Jahrgang
2017
Geschmack
trocken
Terroir
Leichter Lössboden und Muschelkalk
Empfohlene Trinktemperatur
7 - 11°
Wein-Prädikat
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Weinprämierung
Fränkische Weinprämierung Gold
Frankenwein aus
Dettelbach
Weingut / Anbieter / Abfüller
Apfelbacher Georg
Neuseser Straße 3
D-97337 Dettelbach
Abfüller
Apfelbacher Georg
Neuseser Straße 3
D-97337 Dettelbach
Artikelnummer
FWL6758-17222
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Apfelbacher Georg
Preis/Liter
14.53 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
6,3 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
13,0%
Restzucker
1,5 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Apfelbacher Georg" stellt sich vor

Nachweislich seit 1604 sind unsere Vorfahren als Winzer und Bauern in Dettelbach ansässig. Vierhundert Jahre sind eine lange Zeit, sie sind das Fundament unserer Erfahrung und unserer Tradition.

Anfang der fünfziger Jahre beschloss Kellermeister Georg Apfelbacher seine Liebe und Leidenschaft ganz dem Ausbau der eigenen Weine zu widmen. Eine wahre Leidenschaft, die auch von seinem Enkel Bernhard und dessen Familie, der jüngsten Generation, gelebt wird.

Sein Sohn Werner begann 1950 als einer der ersten seine Lehre als Weinhandelsküfer in Veitshöchheim. Nach einigen Gehilfenjahren schloss Werner diese Ausbildung im Oktober 1959 als Kellermeister ab.
In Franken waren zu dieser Zeit etwa 1200 ha mit Reben bestockt, in Dettelbach waren es gerade mal 15 ha. Die Nachfrage überstieg das Angebot um ein vielfaches und so wurden Weine aus Fanken und anderen Gebieten gekauft und abgefüllt. Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wuchs die Fränkische und Dettelbacher Rebfläche sehr stark an.

Die Lagermöglichkeiten in der Eichgasse reichten nicht mehr und so wurde 1964 das "Rentamt" und 1974 das "Frauenkloster" in Dettelbach gekauft. Ab diesem Zeitpunkt war der ehemalige Amtskeller des Fürstbischofs von Würzburg wieder in einer Hand und wurde wieder in seiner ursprünglichen Funktion genutzt.

Um die Weinqualität auf Dauer zu steigern baute ab Mitte der 70er Jahre Werner Apfelbacher innerhalb von 15 Jahren das Weingut auf die heutige Größe aus. Teilweise wurden aus aufgelassenen Steinbrüchen und brachen Obstgärten unter großem Aufwand pflanzfähige Flächen erstellt. In diesen Anlagen wachsen heute unsere besten Weine.

1980 wurde mit dem Kauf des Geländes der "Sternbräu Dettelbach" die Vergrößerung beendet. In diesen Gebäuden findet heute fast der gesamte Ausbau statt. Auch unsere Vinothek ist seit 1987 dort.

Im Jahr 2002 haben Bernhard und Ursula Apfelbacher den Betrieb übernommen. Ihnen zur Seite stehen die beiden Söhne Sebastian und Tobias.

Aus der 1952 gegründeten Weinstube „Eichkeller" mit 1,2 Hektar Eigenbauweinen vom „Dettelbacher Sonneneck" entwickelte sich das Weingut und die Weinkellerei der Familie Apfelbacher über drei Generationen hinweg zu ihrer heutigen Größe und Güte.

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2017 Cabernet Blanc trocken

Mein erster Gedanke, als ich das Etikett von unserem „Wein der Woche“ las, war, dass es sich wahrscheinlich um eine Cuvée verschiedener weißer Rebsorten handelt. Doch dem ist nicht so. Vielmehr handelt es sich um einen reinsortigen Wein aus der erfolgreichen Neuzüchtung
Cabernet Blanc. Die Kreuzung der pilztoleranten Sorte gelang dem Schweizer Rebenzüchter Valentin Blattner aus Cabernet Sauvignon und Resistenzpartnern.

Ihren „zweiten Vater“ fand sie in Volker Freytag, der die Sorte in der Pfalz selektionierte und nach mehreren Jahren des Versuchsausbaus 1994 den Sortenschutz beantragte. Im Jahr 2010 erfolgte die offizielle Klassifizierung.

Cabernet Blanc liegt – vor allem bei Bio-Winzern – im Trend und zeigte in den vergangenen Jahren den größten Zuwachs unter den pilztoleranten Rebsorten in Deutschland, Luxemburg, Belgien, Österreich, Tschechien, Frankreich, Italien, den Niederlanden und England.

Die Herzen der Weintrinker erobert er vor allem mit seiner intensiven, aromatischen Art. Wer Scheurebe, Bacchus, Muskateller und Sauvignon Blanc mag, sollte durchaus einmal zu einem Cabernet Blanc greifen. Zum ersten Mal habe ich vor vielen Jahren von der Sorte gehört respektive gelesen, als der berühmte englische Weinkritiker Stuart Pigott voll des Lobes für eine Cabernet Blanc-Spätlese aus Württemberg war.

Unsere fränkische Version vom Weingut Apfelbacher muss sich keinesfalls verstecken.
Die Nase erinnert an einen guten neuseeländischen Sauvignon Blanc. Die Nase ist unheimlich expressiv mit Noten von reifer Maracuja, gelber und roter Paprika und frischen Wiesenkräutern. Wir haben es von der Aromatik her definitiv mit einem Wein aus vollreifen Trauben zu tun. Wären die Trauben bei mittlerer oder knapper Reife gelesen worden, würden eher vegetabile und würzige Noten von grünem Gras, Stachelbeere, Artischocke und schwarzer Johannisbeere dominieren.

Am Gaumen ist unser Exot absolut trocken. Seine durchaus beachtliche Säure ist bestens in den Extrakt eingebettet. Geschmacklich verhält es sich so, dass die würzigen Eindrücke auf Zunge und Gaumen die Säure fast etwas in den Hintergrund drängen. In dieser Form habe ich das bisher selten erlebt. Normalerweise bahnt sich die Säure zuerst ihren Weg und dann treten nachgeordnet fruchtige und würzige Noten in Erscheinung. Hier verhält es sich genau umgekehrt. Ein faszinierender Wein! Toll, diese überwältigende Würze am Gaumen.
Kulinarisch sicher ein toller Begleiter zu einem Salatteller mit roten und gelben Paprikastreifen und gebratenen, asiatisch marinierten Hähnchenbruststreifen. Auch Ziegenkäse in den verschiedensten Reifestufen dürfte gut passen.

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
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