Bildvorschau
1 x
9.30€*
(12.40€ /L)

2023 Scheurebe trocken - BARFUSS

Bausewein Weingut


Würzige Cassisnoten und eine feine Grapefruit-Nase. Erfrischend und saftig am Gaumen. Florale Anklänge und sanfte Bitternoten unterstützen den vielschichtigen Geschmack. Absolut trocken

Naturland Logo

Barfuss …

… das heißt: naturverbunden, ehrlich, individuell und frei. Frische, fruchtige Weine, lagenrein, immer BIO und lecker!

Speiseempfehlung: Passt zu würzigen Brat- und Schmorgerichten, gebratenem Gemüse mit Rosmarin. Auch vor Curry muss sich Scheurebe nicht verstecken.

Wissenswertes: Seit über 20 Jahren setzen wir auf den trockenen Ausbau unserer Scheureben. Durch die Wucht des Iphöfer Bodens entstehen Jahr für Jahr fruchtintensive Weine, die keine hohe Restsüße-Werte brauchen. Scheurebe ist das urfränkische Pendant zu internationalen Bukettsorten wie Sauvignon Blanc.

DE-ÖKO-005
EU-Bio-Siegel  

Weitere Informationen zur Rebsorte

Scheurebe

Die Scheurebe wurde vor 100 Jahren gezüchtet und trägt das Erbgut des Rieslings in sich. Seit nunmehr 30 Jahren befindet sie sich auf dem Rückzug in deutschen Weingärten. Von einstmals knapp 4.500 Hektar Anbaufläche in der Spitze sind heute gerade noch 1.455 übrig

Mittlerweile in der Anbaustatistik sogar vom Global Player Chardonnay überflügelt, könnte sie in Zukunft einer anderen, in direkter Konkurrenz stehenden „Modesorte“ noch weiter weichen müssen. Nämlich dem Sauvignon Blanc, welcher seinerseits als die weiße Boomsorte der letzten Jahre bezeichnet werden kann.

Mit seiner betont frischen, fruchig-exotischen, bisweilen grasigen Art hat der Sauvignon Blanc die Herzen der deutschen Weintrinker im Sturm erobert. Was die meisten aber vergessen (in diesem Fall die für den Anbau zuständigen Winzer), ist die Tatsache, dass die Scheurebe in ihrer trockenen Variante vom Aromaprofil durchaus einem guten Sauvignon Blanc ähneln kann. Dies wiederum könnte für Winzer, welche bereits die Scheurebe kultivieren, zu dem Schluss führen, dass sie den Sauvignon gar nicht brauchen.

Ab 12 Flaschen von diesem Versender erhalten Sie dessen Lieferung versandkostenfrei innerhalb Deutschland!
Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt 2023 Scheurebe trocken - BARFUSS

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Scheurebe
Jahrgang
2023
Geschmack
trocken
Terroir
Gipseuper
Lage
Iphöfer Kronsberg
Qualitätsstufe
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Frankenwein aus
Iphofen
Weingut / Anbieter / Hersteller
Bausewein Weingut
Breite Gasse 1
D-97346 Iphofen
Artikelnummer:
FWL6093-2023
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Bausewein Weingut
Preis/Liter
12.40 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
5,0 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
12,5%
Restzucker
0,2 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Bausewein Weingut" stellt sich vor

Die Winzerfamilie Bausewein bewirtschaftet ihre 5,5 Hektar Weinberge biologisch nach den Richtlinien des Naturland-Verbandes, wo sie seit 1995 Mitglied ist. Geradezu  prototypisch für das Anbaugebiet Franken werden die Rebsorten Silvaner, Müller-Thurgau und Bacchus kultiviert.

Bei den roten Sorten wird neben Regent nur noch Spätburgunder angebaut. Bei den Bauseweins handelt es sich um einen echten Familienbetrieb mit klarer Aufgabenverteilung. Hotelmeisterin Sabrina Bausewein führt das Weingut und das Hotel. Um die Weinberge kümmert sich ihr Mann Matthias Popp. Und in der angeschlossenen Weinstube zaubert Mutter Ursula Bausewein die passenden kulinarischen Begleiter zu den hauseigenen Weinen. Anfang der 1990er Jahre hat Winzermeister Karl-Josef Bausewein auf ökologischen Weinbau umgestellt. Seit 1995 wirtschaftet das Weingut seine Rebanlagen offiziell nach den Richtlinien des international anerkannten Anbauverbandes „Naturland“ und dessen ständiger Kontrolle. Die Bauseweins waren damit das erste Weingut in Iphofen, das komplett auf ökologische Wirtschaftsweise umgestellt hat.

Gräser und Kräuter wachsen zwischen allen Rebzeilen und schützen so den Boden vor Erosion und schneller Austrocknung. Durch die intakte und vielseitige Begrünung wird das Bodenleben aktiviert und Nützlinge angelockt. Zum Schutz vor Rebkrankheiten und Pilzbefall werden in viel Handarbeit überflüssige Blätter und Triebe ausgebrochen zur Entlastung der Pflanzen und besseren Durchlüftung der Rebzeilen. Es werden keine Unkrautvernichtungsmittel, chemisch-synthetische Pilzmittel, Insektizide oder Kunstdünger mit leichtlöslichen Mineralien eingesetzt.

Winzermeister Karl-Josef Bausewein und sein Schwiegersohn Matthias Popp, ebenfalls gelernter Winzer und Diplom-Germanist, sind überzeugt, dass in der Natur der Schlüssel zum Erfolg liegt. Durch Mengenbeschränkung und die Erzeugung gesunder Trauben gestalten die Bauseweins bei natürlicher Kellerwirtschaft kraftvoll-würzige, fruchtig-spritzige und mit fülligem Körper und Bukett ausgestattete Weine.

Es werden trockene und halbtrockene Weißweine der Sorten Silvaner, Müller-Thurgau, Scheurebe, Kerner und Bacchus ausgebaut.

Mitglied im Bund fränkischer Ökowinzer und -weingüter e.V.:

Naturland Logologo-föwNaturland-Mitgliedsbetrieb
Nr. 97070W
Öko-Kontrollstelle DE-005
www.naturland.de

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2023 Scheurebe trocken - BARFUSS

Um hier gleich zu Beginn einmal einen Pflock einzuschlagen: Dies dürfte die trockenste Scheurebe sein, welche ich jemals im Glas hatte. Sollten Sie sich jetzt fragen, ob das gut oder schlecht ist, so lautet meine Antwort: Das ist hervorragend! Auch wenn die Rebsorte eine riesige Bandbreite abzudecken vermag vom einfachen Qualitätswein bis hin zu höchsten Prädikaten wie Trockenbeerenauslese und Eiswein, so muss man wirklich trockene Scheureben dennoch mit der Lupe suchen. Unser Wein der Woche vom Bio-Weingut Bausewein aus Iphofen hat tatsächlich eine Null vor dem Komma stehen. Winzige 0,2 g/l Restzucker weist er auf und kann damit faktisch als durchgegoren gelten.
Ist es ein Wein, den nicht ausgewiesene Trockentrinker auch mit Genuss trinken können? Ja, unbedingt! Er besitzt nämlich eine ganze Menge Charme und Verführungskraft. Er nimmt uns auf eine Aroma- und Genussreise mit. Man sollte ihm seine Zeit im Glas und der geöffneten Flasche gönnen, da er sich verändert und nach und nach immer neue Aromen preisgibt. Ich habe den Wein über drei Tage verkostet und eine spürbare Wandlung in dieser Zeit festgestellt.
Gießt man einen kräftigen Probeschluck ins Glas und schnüffelt an selbigem, so offenbaren sich zunächst eher mineralische und tendenziell weniger fruchtige Aromen. Das Ganze erinnert etwas an Salzzitrone und Austernschale. Eigentlich der ideale Begleiter zu Austern und Muscheln, möchte man meinen. Das funktioniert sicherlich gut, aber nur, wenn man den Wein frisch geöffnet dazu genießt. Mit zunehmender Belüftung und Verweildauer im Glas respektive der Flasche kommen noch Aromen von weißer bzw gelber Grapefruit sowie weißer Johannisbeere hinzu und nach einiger Zeit dreht sich die Palette in eine eher exotische Richtung und Anklänge von Multivitamin-Nimm-2-Bonbons brechen sich Bahn.
Am Gaumen dann die Überraschung. Trotz minimalen Restzuckergehalts kommt der Wein charmant und gar nicht übermäßig trocken herüber. Dies mag hauptsächlich an der sehr moderaten Säure liegen, welche mit 5,0 g/l eher niedrig ausfällt. Dies überrascht umso mehr, da es sich ja um eine Riesling-Kreuzung handelt. Geschmacklich dominieren herb-fruchtige Aromen, welche an Physalis und Sternfrucht erinnern. Mit beiden Früchten assoziiere ich auch eine zarte Herbheit, welche sich im Wein in eine sanfte Phenolik übersetzt. Nach einiger Zeit kommen sogar noch Noten von Maracuja zum Vorschein. Trotz des sehr niedrigen Restzuckers haben wir einen harmonischen und charmanten Wein im Glas, welcher Trinkfreude vermittelt und dem auch Weinliebhaber, welche normalerweise durchgegorene Weine eher meiden, eine verdiente Chance geben sollten. Trinken Sie ihn solo, zum Essen, am Mittag, am Abend, in der Badewanne, auf der Terrasse. Egal. Hauptsache, Sie probieren diesen bemerkenswerten Wein.

ausverkauft

Diese Weine könnten Sie auch interessieren