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2018 Randersackerer Pfülben Rieslaner Spätlese lieblich

Brand Petra

Eine harmonische Spätlese aus Rieslaner-Trauben mit der fruchtigen Fülle reifer Aprikosen.

Die alten Reben wachsen in der Steillage des Randersackerer Pfülben, einer der besten Weinlagen Frankens.

Prämierung: Selection Goldselection-gold-neu

Weitere Informationen zur Rebsorte

Rieslaner

Haben Sie gewusst, dass die Rebsorte Rieslaner ein fränkisches Eigengewächs ist? Sie wurde im Jahre 1921 von Oekonomierat Dr. August Ziegler an der Bayerischen Landesanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Würzburg aus den Elternsorten Silvaner x Riesling gekreuzt.

Leider befindet sie sich seit geraumer Zeit auf dem Rückzug und wird bei Neupflanzungen von der fränkischen Winzerschaft so gut wie gar nicht mehr berücksichtigt. Dies liegt wahrscheinlich an seinen weinbaulichen Eigenschaften und vergleichsweise hohen Ansprüchen. Aber wie heißt es doch so schön: „Ohne Fleiß kein Preis!“.

Jeder Winzer, der es ehrlich mit der Sorte meint und sich entsprechend Mühe mit ihr gibt, wird im Zweifelsfalle reichlich belohnt. Und zwar mit hochedlen Spitzenweinen, welche es unter Umständen sogar mit „König Riesling“ aufnehmen können. Nicht umsonst wurde die Sorte bis in die 1950er-Jahre "Mainriesling" genannt.

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Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt 2018 Randersackerer Pfülben Rieslaner Spätlese lieblich

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Rieslaner
Jahrgang
2018
Geschmack
lieblich
Empfohlene Trinktemperatur
8 - 10°
Lage
Randersackerer Pfülben
Wein-Prädikat
Prädikatswein: Spätlese
Weinprämierung
Selection Gold
Frankenwein aus
Randersacker
Weingut / Anbieter / Abfüller
Brand Petra
Am Marsberg 16
D-97236 Randersacker
Abfüller
Brand Petra
Am Marsberg 16
D-97236 Randersacker
Artikelnummer
FWL6296-2018
Lieferzeit
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Versand durch
Brand Petra
Preis/Liter
17.07 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
5,4 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
12,5%
Restzucker
17,9 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Brand Petra" stellt sich vor

Ein freundliches „Grüß Gott“ von hier, wo uns die Natur optimale Bedingungen schenkt, um unsere Spitzen-Weine zu erzeugen. Denn Weine vom Weingut Brand sind immer eine Probe wert. Wir würden uns freuen, Sie zu solch einer Probe bei uns begrüßen zu dürfen und laden Sie ein uns hier vor Ort zu besuchen.

Fakten, die Genuss bedeuten

Lage:
Randersacker ist eine der bekanntesten Weinbaugemeinden, denn hier hat die Natur einen besonderen Standort für den Weinbau ausgebildet.
Dies zeigt sich an der schon über 1200 Jahre alten Weinbautradition in Randersacker. Den hier herrscht durch den Main, die Steilhänge und besten Muschelkalkboden bedingt, ein hervorragendes Mikroklima für den Weinbau.

Besonderheiten im Weinberg:
Im Einklang mit der Natur werden unsere Lagen in mühevoller Handarbeit bewirtschaftet. Um das natürliche Gleichgewicht zu halten, werden alle unsere Weinberge begrünt und schonend gepflegt. Nur so gibt uns die Natur das bestmögliche Ergebnis in Form von hochwertigem Lesegut zurück.

Besonderheiten im Weinkeller:
-Tradition trifft Moderne –
Fachwissen trifft Leidenschaft. So lässt sich unsere Philosophie im Keller beschreiben. Unser Kellermeister ergänzt traditionelle Methoden der Weinherstellung mit modernster Technik. Sein Wissen und seine jahrelange Erfahrung in der Weinbereitung, gepaart mit dem Ehrgeiz, jedes Jahr die edelsten Tropfen auszubauen, ist die Grundlage des Erfolges unserer Weine.

Auszeichnungen:
Selbstverständlich ist es uns am wichtigsten, was unsere Kunden zu unseren Weinen sagen. Zudem holen wir uns aber auch immer wieder Meinungen von verschiedenen Fachgremien ein. So erhielten wir in den vergangenen Jahren die verschiedensten Auszeichnungen und Prämierungen in Gold und Silber von der Online-Plattform Wein-Plus.de, von der Fachzeitschrift für Wein „Selection“ und vom Fränkischen Weinbauverband. Wir sind stolz auf diesen Medaillenregen für unsere Produkte.

Und auch der Maulaffenbäck in Würzburg gehört dazu

Flyer 1 und Flyer 2

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2018 Randersackerer Pfülben Rieslaner Spätlese lieblich

Alle Jahre wieder kommt das Rieslanerkind …

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich Ihnen den 2017er Vorgänger dieses Weines vorgestellt. Damals handelte es sich um einen elektrisierenden Kabinett mit 8 g/l Säure.
Die 2018er Spätlese tritt diesbezüglich deutlich gemäßigter in Erscheinung. Nicht sein rassiges Säurespiel prägt diesen Wein, wie es beim Vorgänger der Fall war, sondern seine harmonische, runde Art.

Bereits in der Nase kündigt sich dieser Unterschied an. Konnte man beim 2017er Kabinett die vibrierende Säure förmlich riechen und stand das Glas sozusagen unter Spannung, so befindet sich bei der 2018er Spätlese alles im Fluss. Die Aromen sind reif. Alles wirkt abgeklärt, entspannt und souverän. Meine Nase nimmt eine reintönige, exotische Frucht wahr, welche welche von perfekter Reife geprägt ist, ohne jeglichen Anflug von Übereife. Gelbfruchtige, tropische Aromen von Mango, Ananas und auch etwas Maracuja spielen in diesen bezaubernden Cocktail mit hinein.

Am Gaumen zeigt der Wein sich betörend rund und geradezu schmeichlerisch. Die Säure ist absolut harmonisch. Sie hält diese Spätlese zwar lebendig und haucht ihr Spannung ein, aber tritt niemals in den Vordergrund. Der Gaumenauftritt ist mundfüllend, schmeichlerisch und saftig, aber niemals fordernd. Der exotische Frucht-Cocktail aus der Nase kommt auch geschmacklich zum Tragen. Lediglich eine feine Karamell-Note gesellt sich im Abgang noch hinzu. Einen Rieslaner dieser Ausprägung hatte ich bisher selten im Glas. Aber gerade das macht ihn so interessant und probierenswert. Harmonie, Eleganz, Ausgewogenheit sind normalerweise Attribute, welche ich anderen Rebsorten zuordnen würde. Was aber wiederum rieslanertypisch ist, sind seine exotischen Fruchtaromen.

Bezüglich der Restsüße ist die Brandtsche Spätlese weder Fisch noch Fleisch. Mit knapp 18 g/l Restzucker ist sie nach unten hin weit entfernt von (fränkisch) trocken. Aber auch in die andere Richtung fehlt einiges, um als Süßwein zu gelten.

Doch auch hier gibt es wie für fast jedes Problem eine Lösung. Denn es gibt durchaus Speisen, welche nach einem Wein verlangen, der weder ganz trocken noch zu süß ist. Ich denke hier vor allem an edelste Meeresfrüchte in entsprechender Zubereitung. Gebratene Jakobsmuscheln mit Safranschaum. Hummer und Languste. Quenelle de brochet (Hechtklöße) mit Sauce Nantua. Ja, ich gebe zu, all dies sind Zutaten bzw. Rezepte aus der Hochküche. Aber wir haben auch einen Wein von fränkischem (Wein-)Adel vor uns. Er verdient die beste Begleitung.

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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