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Probierpaket "Weiße Goldmedaillen"

Frankenweinliebhaber c/o regiogate GmbH


Genuss aus Franken – ausgezeichnet in jedem Glas!
Entdecken Sie unser exklusives Probierpaket mit drei prämierten Spitzenweinen: Riesling, Silvaner und Scheurebe – alle mit Goldmedaille.

Das Paket besteht aus 6 Bocksbeutel zu je 0,75 l

Fränkischer Weinbauverband - Franken Gold2 x 2024 Scheurebe Kabinett trocken-fruchtig
vom Weingut Hirn in Untereisenheim

Fränkischer Weinbauverband - Franken Gold2 x 2024 Volkacher Ratsherr Silvaner Kabinett trocken
vom Weingut Kirch in Volkach / Fahr am Main

Fränkischer Weinbauverband - Franken Gold2 x 2023 Randersacker Ewig Leben Riesling feinherb
vom Weingut Schmachtenberger in Randersacker

Weitere Informationen zur Rebsorte

Riesling

Der Weiße Riesling, wie er offiziell heißt, gehört zu den bedeutendsten weißen Rebsorten weltweit.Von vielen Weinliebhabern und Experten wird er gar als König der weißen Rebsorten bezeichnet - nicht zu Unrecht; wie wir finden. Als Spezialität und vermuteten Ur-Riesling gibt es auch noch den Roten Riesling, welcher aber bundesweit nur auf ca. 30 Hektar angebaut wird.

In Deutschland ist der Riesling mit knapp über 23.000 Hektar (23,4 % der gesamten Rebfläche) die meistangebaute Rebsorte. Vor allem in seinen klassischen Anbauregionen Rheingau und Mosel dominiert er ganz klar die Anbaustatistik. Anfang des 20. Jahrhunderts besaßen Rieslingweine aus diesen beiden Regionen Weltgeltung und wurden teurer gehandelt als die berühmtesten Weine aus Bordeaux. In den letzten 15 Jahren haben Deutschlands Spitzenwinzer große Anstrengungen unternommen, an diese längst vergangenen Zeiten anzuknüpfen, und erste Erfolge zeichnen sich ab. Nie war die Qualität so hoch wie heute, die Preise steigen, die besten Großen Gewächse haben die 40-Euro-Marke geknackt, Deutscher Riesling ist hip in New York und anderen Metropolen der Welt.

In Franken besitzt er zwar eine durchaus lange Tradition, wird aber lediglich auf 5 % der Rebfläche angebaut. Da er hohe Ansprüche an Lage und Boden stellt, wird er hauptsächlich von qualitätsbewussten Winzern kultiviert. Zu seinen hervorstechenden Eigenschaften gehört eine ausgeprägte bis rassige Säure, welche in kühlen und spätreifenden Jahren durchaus einmal richtiggehend stahlig sein kann.

Scheurebe

Die Scheurebe wurde vor 100 Jahren gezüchtet und trägt das Erbgut des Rieslings in sich. Seit nunmehr 30 Jahren befindet sie sich auf dem Rückzug in deutschen Weingärten. Von einstmals knapp 4.500 Hektar Anbaufläche in der Spitze sind heute gerade noch 1.455 übrig

Mittlerweile in der Anbaustatistik sogar vom Global Player Chardonnay überflügelt, könnte sie in Zukunft einer anderen, in direkter Konkurrenz stehenden „Modesorte“ noch weiter weichen müssen. Nämlich dem Sauvignon Blanc, welcher seinerseits als die weiße Boomsorte der letzten Jahre bezeichnet werden kann.

Mit seiner betont frischen, fruchig-exotischen, bisweilen grasigen Art hat der Sauvignon Blanc die Herzen der deutschen Weintrinker im Sturm erobert. Was die meisten aber vergessen (in diesem Fall die für den Anbau zuständigen Winzer), ist die Tatsache, dass die Scheurebe in ihrer trockenen Variante vom Aromaprofil durchaus einem guten Sauvignon Blanc ähneln kann. Dies wiederum könnte für Winzer, welche bereits die Scheurebe kultivieren, zu dem Schluss führen, dass sie den Sauvignon gar nicht brauchen.

Silvaner

Angebote: Silvaner Weine anzeigen

Der Silvaner ist einer der ältesten weißen Rebsorten und stammt aus Österreich. Er ist eine Zufallskreuzung aus Österreichisch Weiß und Traminer. Der blassgelbe, helle Weißwein ist mild und eher neutral. Er war die Grundlage von zahlreichen Neuzüchtungen, wie zum Beispiel Bacchus, Müller-Thurgau oder Scheurebe. Bis in die 70er Jahre war der Silvaner noch die meist angebaute Rebsorte, bis sie schließlich vom Müller-Thurgau abgelöst wurde. Der Silvaner gilt als Allrounder für fast jeden Anlass. Er passt gut zur kräftigen, regionalen Küche, zu Fischgerichten, Nachtisch oder auch als Aperitif.  Der Grüne Silvaner, wie er offiziell heißt, gehört zu den bedeutendsten weißen Rebsorten in Deutschland.

  • Bis ca. 1950 war der Silvaner die mit Abstand wichtigste Rebsorte in Deutschland und wurde auf mehr als der Hälfte der Rebfläche kultiviert.
  • Es handelt sich um eine Traditionsrebe, deren Anbau seit 1659 urkundlich belegt ist.
  • In Franken ist der Silvaner Leitrebsorte und nimmt mit 30% so viel Fläche ein wie in keinem anderen deutschen Anbaugebiet.

Ab 12 Flaschen von diesem Versender erhalten Sie dessen Lieferung versandkostenfrei innerhalb Deutschland!
Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt Probierpaket "Weiße Goldmedaillen"

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Riesling, Scheurebe, Silvaner
Jahrgang
2023, 2024
Geschmack
trocken, halbtrocken
Qualitätsstufe
Deutscher Qualitätswein (QbA), Prädikatswein: Kabinett
Weinprämierung
Fränkische Weinprämierung Gold
Frankenwein aus
Unterpleichfeld
Weingut / Anbieter / Hersteller
Frankenweinliebhaber c/o regiogate GmbH
An der Spielleite 9
D-97294 Unterpleichfeld
Artikelnummer:
FWL14873
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Frankenweinliebhaber c/o regiogate GmbH
Preis/Liter
10.38 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Alkoholgehalt (vol.)
11,14 - 12,0%
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Frankenweinliebhaber c/o regiogate GmbH" stellt sich vor

Als Betreiber des Portals "frankenweinliebhaber.de" halten wir immer eine kleine aber feine Menge an Probierpaketen vor, die direkt aus unserem Weinkeller versendet werden.

Viele dieser mit viel Liebe unserer Weinexperten kreierten Pakete enthalten Weine unterschiedlicher Weingüter - neben Spitzenweinen etablierter Winzer findet man hier auch den einen oder anderen Geheimtipp sowie Newcomer am Frankenwein-Himmel.

Entdecken und genießen Sie das Repertoire fränkischer Weine!

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Verkostungsnotiz Probierpaket "Weiße Goldmedaillen"

Gold steht seit jeher für das Außergewöhnliche: für Meisterwerke in Musik und Literatur, für legendäre Mythen und ikonische Kunstwerke, die Zeit und Trends überdauern. In diesem Weinpaket begegnet Ihnen genau diese Idee in flüssiger Form. Drei fränkische Weißweine, allesamt mit Gold prämiert, vereinen handwerkliche Präzision und die kulturelle Strahlkraft eines echten Klassikers. Jede Flasche ist das Ergebnis sorgfältiger Arbeit, terroirgeprägter Herkunft und der Leidenschaft ambitionierter Winzer – ein Trio, das die Goldmedaille nicht nur trägt, sondern verdient. Wer dieses Paket öffnet, hält nicht einfach Wein in den Händen, sondern eine kleine Sammlung fränkischer Glanzstücke, die Genuss und Wertigkeit auf vorbildliche Weise verbinden. Ideal für alle, die Gold nicht nur betrachten, sondern erleben oder auch verschenken möchten.

2024 Silvaner Kabinett trocken, Volkacher Ratsherr, Weingut Kirch, Volkach

Dies ist zum Einstieg der trockenste der drei Weine. Mit 2 g/l Restzucker ist er sogar fränkisch trocken. Farblich zeigt er – wie auch die beiden anderen Weine – ein klares, glänzendes Hellgelb im Glas. In der Nase offenbart er eine gelbe Frucht, die an Mirabelle und sehr reife Banane erinnert. Begleitet wird diese Aromatik von einer duftigen, fast pudrigen Note, die Assoziationen an eine Puderdose weckt. Nach und nach, wenn man das Glas etwas schwenkt und der Wein etwas Luft bekommt, entwickeln sich ergänzend leicht grünlich-vegetabile Nuancen, die an einen frisch abgebrochenen Ast erinnern. Zwischen all diesen Eindrücken blitzt gelegentlich – im richtigen Moment erschnuppert – eine durchaus silvanertypische, leicht erdige Note auf.

Am Gaumen präsentiert sich unser fränkisch trockener Silvaner mittelkräftig und vollkommen typisch für seine Prädikatsstufe. Man darf nicht vergessen, dass heutzutage nicht selten abgestufte Spätlesen ins Glas gelangen, wenn man einen Kabinett kauft – hier jedoch nicht. Dieser Kabinett aus dem Volkacher Ratsherr wirkt schlank, ohne überflüssige Pfunde auf den Hüften. Mit 12 % Vol. Alkohol ist er angenehm moderat. Die analytisch gemäßigte Säure wirkt sensorisch höher und verleiht dem Wein eine animierende Struktur. Die feinen, zitrusfruchtigen Geschmacksnoten, kombiniert mit herben Anklängen, die an Walnussschale erinnern, machen Lust auf einen passenden Bissen.

Hervorragend zu fränkischem Spargel mit zerlassener Butter oder einer leichten Kräuter-Vinaigrette. Auch zu pochiertem Saibling oder Forelle, begleitet von einem zarten Kräuterschaum.

2024 Scheurebe Kabinett trocken - fruchtig, Weingut Hirn, Eisenheim

Die Scheurebe aus der Lage Untereisenheimer Höll zeigt im Glas eine klare, hellgelbe Farbe. In der Nase legt sie im Vergleich zum Silvaner aus diesem Paket erwartungsgemäß deutlich an Intensität zu – schließlich handelt es sich bei der Scheurebe um eine Aromasorte. Es ist eine große Freude, an diesem Wein zu riechen. Was sich dem geneigten Genießer unmittelbar mitteilt, ist eine klassische, rebsortentypische Frucht nach Schwarzer Johannisbeere. Damit ist es jedoch nicht getan: Mit etwas Verweildauer im Glas entfalten sich weitere fruchtige Anklänge, die an Steinobst – Pfirsich und Nektarine – sowie zart an Mandarine erinnern.

Am Gaumen präsentiert sich der Wein beschwingt und leichtfüßig. Leicht ist er allerdings nur im Alkohol (11,14 % Vol.), nicht aber im Geschmack. Die aromatische Persistenz ist faszinierend: Hat man den ersten Schluck genommen, entfalten sich zunächst zitrische Aromen, die dank feiner Bitternoten an Grapefruit erinnern. Die Säure ist am besten mit „quicklebendig“ beschrieben; sie sorgt für einen schlanken Eindruck am Gaumen. Da sie mit 6,2 g/l nicht gerade niedrig ist, kommt das dezente Restzuckerschwänzchen (6,1 g/l) wie gerufen.

Und wie setzt man einen solchen Tropfen am besten ein? Wie wäre es beispielsweise als Aperitif? Oder – dank seiner salzig-mineralischen Noten im Nachhall – hervorragend zu Austern. Es muss schließlich nicht immer Chablis oder Champagner zu Austern sein.

2023 Riesling feinherb, Randersackerer Ewig Leben, Weingut am Marsberg, Randersacker

Das nenne ich einen Hattrick: drei absolut rebsortentypische und zudem goldprämierte Weine in einem Paket. Auch der Riesling von Winzer Holger Schmachtenberger aus Randersacker zeichnet sich durch eine beeindruckend klare Typizität aus. Schon der erste Riecher ins Glas löst eine Art wissender Zufriedenheit aus – man spürt sofort, dass hier nichts mehr schiefgehen kann. Feinste Steinobstaromen in Richtung Aprikose und Pfirsich betören die Sinne, begleitet von zitrischen Akzenten und einer dezenten Honignote. Was dem Ganzen schließlich die Krone aufsetzt, ist eine toastige, leicht petrolige, vollkommen sortentypische Nuance. Chapeau!

Unweigerlich stellt sich die Frage, ob es am Gaumen auf diesem Niveau weitergeht. Und ja – es geht! Der Wein tänzelt regelrecht über die Zunge, als stünde der Schwanensee kurz bevor. Die Säure ist mit 7,4 g/l zwar analytisch hoch, doch das schreckt keinen Rieslingliebhaber. Zumal sie von herausragender Qualität ist: niemals grün oder aggressiv, sondern lebendig, klar und animierend. Gemeinsam mit der feinen Restsüße (15,5 g/l) entsteht ein beglückendes aromatisches Zusammenspiel, das zwischen Pfirsich, Limette und Honig changiert. Dieser Wein ist der Gegenbeweis für die oft geäußerte These, hervorragende Rieslinge könnten nur an Rhein und Mosel gedeihen.

Ein idealer Begleiter ist er zu gedünstetem Zander mit Zitronenbutter und feinen Kräutern.

ausverkauft

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