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(11.96€ /L)

Präsentkarton - Terrassenweine

Frankenweinliebhaber c/o regiogate GmbH

Verschenken Sie den Sommer - für ein geselliges Beisammensein auf der Terrasse.

Im Paket enthalten sind 3 Flaschen à 0,75 l:

1 x 2019 Rosé halbtrocken
vom Weingut Blank in Homburg am Main

vegan-logo1 x 2019 Weißer Burgunder vom Muschelkalk Kabinett trocken
vom Weingut Stefan Sauer in Nordheim am Main

AWC Vienna Silver1 x 2019 Bergtheimer Harfenspiel Sauvignon Blanc feinherb
vom Weingut Schmitt in Bergtheim

Weitere Informationen zur Rebsorte

Rosé

Kennen Sie den Unterschied zwischen Rosé und Weißherbst?

Ganz grundsätzlich dürfen Rosé-Weine nur aus roten Trauben gekeltert werden. Allerdings steht es dem Winzer frei, mehrere Rotwein-Sorten zu verwenden. Der Weißherbst ist im Prinzip auch ein Rosé-Wein, für welchen aber jeweils nur eine Rebsorte zugelassen ist, das heißt, er muss sortenrein gekeltert werden. Außerdem handelt es sich immer mindestens um einen Qualitätswein. Rosé-Weine können auch der Kategorie der Tafelweine angehören. Besonders gerne verwenden deutsche Winzer für ihre Weißherbst-Weine die edle Sorte Spätburgunder.

Weißburgunder

Er gehört zwar nicht zu den weitverbreiteten Varietäten in Franken, aber seine Stellung als besonders wertvolle Ergänzungssorte dürfte von den wenigsten Weinkennern angezweifelt werden. So mag es auch kaum verwundern, dass sein Flächenanteil langsam aber doch stetig zunimmt.

Waren es im Jahr 2000 noch bescheidene 0,7 %, so liegen wir heute bereits bei 3,2 %. Somit hat sich sein Flächenanteil in Franken binnen 18 Jahren mehr als vervierfacht und er marschiert stramm auf die Marke von 200 Hektar Anbaufläche (in Franken) zu. Daneben findet die Sorte innerhalb Deutschlands noch besonders in der Pfalz und Rheinhessen Verbreitung.

Gleichwohl gehört er zu den klassischen Sorten, ist doch sein Anbau spätestens seit dem 14. Jahrhundert belegt. Innerhalb Europas wird er auch in Italien (Pinot Bianco), Österreich, der Schweiz und Liechtenstein angebaut. In Frankreich, seiner vermuteten Heimat, findet man ihn im Elsass und, man höre und staune, sogar in der Champagne, wo er aber lediglich auf ca. 80 Hektar angebaut wird und somit faktisch keine Bedeutung (mehr) hat.

Lange galt die Sorte als identisch mit dem „Weltenbürger“ Chardonnay und der Rebsorten-Spezialität Auxerrois. Dieser Ähnlichkeit verdankt die älteste, 1954 gepflanzte Chardonnay-Anlage Deutschlands ihre Existenz. Da nach dem Krieg deutsche Rebschulen kaum die Nachfrage nach Weißburgunder-Reben befriedigen konnten, kamen die Setzlinge aus Frankreich. Erst viele Jahre später wurde der Irrtum bemerkt, denn es handelte sich um die in Deutschland damals noch nicht zugelassene Rebsorte Chardonnay.

Genauso wie der Grauburgunder ist der Weiße Burgunder als natürliche Mutation aus dem Blauen Spätburgunder (Pinot Noir) hervorgegangen, bzw. der Grauburgunder ist als Zwischenstufe der Entwicklung vom Blauen Spätburgunder hin zum Weißburgunder anzusehen.

Im Wesentlichen lassen sich zwei Grundtypen unterscheiden: der fruchtige, im Stahltank ausgebaute Typus und der kräftige, holzfassgereifte Typus mit mehr oder weniger deutlich ausgeprägten Röstaromen vom Holzfass.

Sauvignon Blanc

Kaum eine Rebsorte verzeichnete in den letzten Jahren in Deutschland solche Zugewinne bei der Anbaufläche wie der Sauvignon Blanc.

Gleich nach dem Riesling rangiert er zur Zeit an zweiter Stelle der meistgepflanzten weißen Sorten in den Weinbergen deutscher Winzer.

Ursprünglich an der Loire in Frankreich beheimatet, setzte die Sorte von Neuseeland aus in den 1980er Jahren zu ihrem Siegeszug um die Welt an. Cloudy Bay wurde schnell zum Kultwein und zur Blaupause für expressive, mit tropischen Fruchtaromen beladene Neue Welt-Sauvignons.


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Datenblatt Präsentkarton - Terrassenweine

Weinart
Weißwein, Rosé
Rebsorte
Sauvignon Blanc, Weißburgunder
Jahrgang
2019
Geschmack
trocken, halbtrocken
Qualitätsstufe
Deutscher Qualitätswein (QbA), Prädikatswein: Kabinett
Weinprämierung
Intern. Weinwettbewerb AWC Silber
Frankenwein aus
Würzburg
Weingut / Anbieter /
Frankenweinliebhaber c/o regiogate GmbH
Friedrich-Bergius-Ring 15
D-97076 Würzburg
Artikelnummer
FWL8586
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Frankenweinliebhaber c/o regiogate GmbH
Preis/Liter
11.96 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Alkoholgehalt (vol.)
12,5 - 13,0%
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Frankenweinliebhaber c/o regiogate GmbH" stellt sich vor

Als Betreiber des Portals "frankenweinliebhaber.de" halten wir immer eine kleine aber feine Menge an Probierpaketen vor, die direkt aus unserem Weinkeller versendet werden.

Viele dieser mit viel Liebe unserer Weinexperten kreierten Pakete enthalten Weine unterschiedlicher Weingüter - neben Spitzenweinen etablierter Winzer findet man hier auch den einen oder anderen Geheimtipp sowie Newcomer am Frankenwein-Himmel.

Entdecken und genießen Sie das Repertoire fränkischer Weine!

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Verkostungsnotiz Präsentkarton - Terrassenweine

Zugegeben, ich stecke ein wenig in einem Dilemma. Ich stelle Ihnen heute ein Paket mit Terrassenweinen vor, allerdings fehlt bisher das passende Wetter, um die feinen Tropfen zu Hause, auf dem Balkon oder im Garten zu genießen. Immerhin liegt der kälteste April der letzten 40 Jahre hinter uns und Anfang Mai stehen traditionell die Eisheiligen vor der Tür.

Aber was soll ich sagen, es hat noch nie geschadet, gut vorbereitet zu sein. Die warmen Tage kommen ganz bestimmt in Bälde. Alles nur eine Frage der Zeit. Und was gibt es dann Schöneres als bestens präpariert zu sein und den passenden Tropfen bereits im Keller liegen zu haben. Der kluge Weintrinker baut vor.

Dieses Paket besteht aus drei ganz unterschiedlichen Weinen, die Sie wunderbar erquicken werden. Ein eher dezent fruchtiger, ungemein erfrischender Weißburgunder, der dank seiner kecken Säure so manchem Riesling Konkurrenz macht. Ein Sauvignon Blanc mit bombastischer Frucht und hohem Spaß-Faktor. Und schlussendlich ein traumhaft erdbeerfruchtiger, leicht restsüßer Rosé aus einer extrem selten bei uns anzutreffenden Rebsorte. Mehr Abwechslung geht eigentlich kaum bei drei Weinen.

2019 Weißer Burgunder trocken „vom Muschelkalk“

Weingut Stefan Sauer, Nordheim am Main

Der Weiße Burgunder von Stefan Sauer besitzt eine strahlend hellgelbe Farbe mit leichten Grünreflexen.

In der Nase zeigt er – für die Sorte nicht untypisch – relativ wenig Fruchtaromen. Am ehesten muss ich an rote, reife Äpfel denken beim ersten Schnuppern am Glas. Ich nehme aber vor allem eine leicht bitzelnde, an Brausestäbchen erinnernde Note wahr. Als Geschmacksrichtung würde ich Zitrone und Waldmeister nennen. Darüber hinaus entströmt dem Glas aber auch noch eine steinig-mineralische Komponente, welche dem Zusatz auf dem Etikett „vom Muschelkalk“ alle Ehre macht.

Am Gaumen paart sich die zuvor beschriebene Mineralität mit einer von der herzhaften Säure getragenen Zitrusfrucht und sorgt für einen charaktervollen Auftritt mit (phenolischen) Ecken und Kanten. Ein fast fränkisch trockener Tropfen (4,5 g/l Restzucker) zum Kauen. Obwohl er für einen Sommer- oder Terrassenwein mit 13 % Vol. laut Etikett eher hoch im Alkohol liegt, verströmt er am Gaumen trotzdem den Eindruck eines frischen, eher schlanken bis mittelkräftigen Weines.

2019 Sauvignon Blanc feinherb

Weingut Schmitt, Bergtheim

Mögliche Missverständnisse sollten immer vorab aus dem Weg geräumt werden. Deshalb kurz zur besseren Einsortierung dieses herrlichen Sauvignon Blancs: Sollten Sie bevorzugt trockene Weine trinken, so lassen Sie sich nicht von der Bezeichnung „feinherb“ auf dem Etikett abschrecken. Mit 6,4 g/l Restzucker fällt er noch locker in die Kategorie „trocken“ (bis 9 g/l laut dt. Weingesetz).

Er kommt mit hellgoldener Farbe ins Glas und macht schon von der ersten Sekunde an Lust auf mehr. Was für eine Nase. Eine imaginäre Mischung aus einem Neue-Welt-Sauvignon und einer deutschen Scheurebe. Ein „irrer“ Früchtekorb, der Exoten wie Mango, Maracuja und Limette mit einheimischen Gewächsen wie schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere paart.

Die grünen, unreifen Noten, welche andere Sortenvertreter bisweilen gerne aufweisen, sind hier weitgehend Fehlanzeige. Höchstens ein Hauch frisch gemähtes Gras ist im Hintergrund wahrnehmbar.

Am Gaumen überzeugt unser Bergtheimer Sauvignon Blanc mit Ausgewogenheit und schöner Exotik. Die reife Säure sorgt für einen runden, harmonischen Auftritt. Geschmacklich stehen vor allem die Exoten im Vordergrund. Mein Gaumen nimmt vor allem Noten von knapp reifer Mango und Maracuja wahr. Eine leicht phenolische Komponente sorgt für Frische und Länge im Abgang. Bringen Sie diesen feinen Tropfen ruhig 1 bis 2 Grad Celsius kühler als gewohnt ins Glas, dann steigert sich das Terrassenfeeling gleich noch ein wenig mehr.

2019 Rosé halbtrocken

Weingut Blank, Homburg/Triefenstein

Hier haben wir es mit einem der ungewöhnlichsten Rosé-Weine zu tun, der mir jemals ins Glas gekommen ist. Stammleser wissen sicherlich mittlerweile, dass Weine der Kategorie Rosé ausschließlich aus Rotweintrauben gekeltert werden dürfen. Nun werden in unseren Breitengraden zu diesem Zwecke für gewöhnlich Sorten wie Spätburgunder, Dornfelder oder auch Domina verwendet. Der in Franken und auch allen anderen deutschen Anbaugebieten ultrarare Blauburger (eine Kreuzung zwischen Portugieser und Blaufränkisch aus Österreich) ist mir als Rosé noch nie untergekommen. Genau aus jener exotischen Varietät hat das Weingut Blank aus Triefenstein diesen köstlichen Tropfen gekeltert.

Farblich bewegen wir uns eher auf der dunklen Seite des pinken Mondes. Die Nase ist eine echte Wucht. Ich glaube, ich hatte noch nie eine schönere Erdbeer-Frucht im Glas. Mieze Schindler lässt grüßen. Was mich vor allem begeistert, ist die Tatsache, dass die Frucht nicht künstlich bonbonhaft wirkt wie so oft bei Rosé-Weinen. Hinter der phantastischen Frucht lauert sogar ein Hauch von Würze und Mineralität in der Nase.

Am Gaumen dominiert selbstverständlich auch geschmacklich die paradiesische Erdbeerfrucht aus der Nase. Mit der Geschmacksangabe „halbtrocken“ ist es nur mittelweit her. Denn mit 9,9 g/l Restzucker fällt die Süße eher dezent aus und unterstreicht vortrefflich die Fruchtigkeit. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Der Wein schmeckt restsüß, aber nicht übermäßig süß. Mehr Terrassenwein und Summerfeeling geht weinmäßig kaum. Chapeau!

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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