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Sommer Rotling halbtrocken

Gehrig Weinbau

Dieser beerige, feinfruchtige Wein mit einem ausgeprägten Bukett von Erdbeere und einer wunderbaren Süße, ist ein idealer Sommerwein für alle Gelegenheiten.

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Rotling

Die beiden Weinarten Rotling oder Rosé werden oft verwechselt. Sie haben zwar beide eine ähnliche Farbe, aber die Herstellung ist grundverschieden. Beim Rotling werden rote und weiße Trauben gemeinsam gekeltert.

Rotling Weine sind fast immer Weine mit einem deutlichen Restzuckergehalt, welche durch frische Fruchtnoten wie z.B. Erdbeere geprägt sind. Dies macht sie zu perfekten Sommerweinen.

Ab 12 Flaschen von diesem Versender erhalten Sie dessen Lieferung versandkostenfrei innerhalb Deutschland!
Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt Sommer Rotling halbtrocken

Weinart
Rotling
Jahrgang
2019
Geschmack
halbtrocken
Terroir
Muschelkalk
Empfohlene Trinktemperatur
8 - 10°
Wein-Prädikat
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Frankenwein aus
Retzbach
Weingut / Anbieter / Abfüller
Gehrig Weinbau
Kugelberg 5
D-97225 Zellingen
Abfüller
Gehrig Weinbau
Kugelberg 5
D-97225 Zellingen
Artikelnummer
FWL6282-2019
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Gehrig Weinbau
Preis/Liter
4.80 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
1000ml
Säuregehalt
5,9 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
12,0%
Restzucker
16,1 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Gehrig Weinbau" stellt sich vor

Der Startschuss für den heutigen Familienbetrieb fiel in den 60er Jahren. Angefangen mit einem kleinen Weinberg erwirtschaftete das Weingut im Laufe der Zeit eine Fläche von nunmehr 7 Hektar. Die Weinberge der Familie erstrecken sich vom Retzbacher Benediktusberg bis hin zur Himmelstadter Kelter.

Als ausgebildeter Winzer in der 3. Generation hat sich Philipp Gehrig entschieden, den Familienbetrieb neu zu orientieren. Seit drei Jahren entfernt sich das Weingut stetig von der reinen Traubenerzeugung hin zur Selbstvermarktung. Jedes Jahr finden mehr Sorten ihren Weg in die Flasche.

Der Anspruch von Philipp Gehrig besteht darin, Ihren Gaumen mit einem guten Wein zu erfreuen.

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz Sommer Rotling halbtrocken

2019 Rotling Qualitätswein halbtrocken Liter
         Weingut Gehrig, Zellingen

2019 Rotling Qualitätswein halbtrocken
         Weinmanufaktur R & S Düll, Sugenheim

2019 Rotling Kabinett halbtrocken
         Winzerhof Kieselsmühle, Dettelbach

Heute präsentiere ich Ihnen ein Rotling-Special mit drei verschiedenen Weinen von unterschiedlichen Betrieben. Dieses Jahr bestand zwar wenig Anlass die Rudi-Carell-Frage „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ zu stellen, aber der bald heraufziehende Herbst ist für mich Anlass genug, Ihnen in massierter Form noch einmal diejenige Weinart näherzubringen, welche einen der Sommerweine par excellence verkörpert: den Rotling.

Von der Farbgebung her passen Rotling-Weine zwar in das Farbspektrum von Rosé-Weinen, aber es gibt einen signifikanten Unterschied: Im Gegensatz zum Rosé, welcher nur aus roten Trauben gekeltert werden darf, wird der Rotling aus roten und weißen Trauben gekeltert, welche zusammen verarbeitet werden müssen.

Nach meinem Kenntnisstand werden Rotling-Weine zu 99,99 % immer halbtrocken ausgebaut und angeboten. Vermutlich wegen der Süffigkeit und Betonung der Frucht. Zwingend notwendig ist diese Vorgehensweise natürlich nicht, aber vermutlich von Verbraucherseite aus mehrheitlich gewünscht und erwartet.

So überrascht es auch nicht, dass sämtliche von mir heute vorgestellten Weine Vertreter der Geschmacksrichtung „halbtrocken“ sind.

Vom Alkoholgehalt her sind alle drei mit 12 % Vol. identisch laut Etikett. Auch was Säurewerte und Restzuckergehalt betrifft, liegen sie ganz nah beieinander. Farblich sind sie ebenfalls annähernd identisch mit ihrem Lachsrosa-Ton.

Doch nun zu den sensorischen Unterschieden, welche durchaus vorhanden sind:

In der Nase zeigt der Rotling von Philipp Gehrig zunächst eine etwas herbere, kräutrig-vegetabile Note (Himbeerblätter, Geäst). Nach und nach setzt sich aber eine für diese Weinart sehr typische Erdbeernote durch, welche auch am Gaumen, durch eine „sahnig-cremige“ Komponente ergänzt, federführend in Erscheinung tritt. Mit 16,1 g/l Restzucker handelt es sich um den „süßesten“ Vertreter aus dem Trio.

Der nächste Wein kommt von der mittelfränkischen Bocksbeutelstraße und stammt von der Weinmanufaktur Düll. Im Vergleich zum oben beschriebenen Wein befinden wir uns hier sofort auf der vollfruchtigen Seite. Neben der fast schon obligaten Erdbeernote nehme ich sogar Anklänge von Wassermelone wahr. Eine saftige, trinkanimierende Nase, welche zum Trinken einlädt. Am Gaumen kommt die Säure stärker zum Tragen und die Restsüße wirkt verhaltener als beim ersten Wein. Der Wein tanzt fast auf der Zunge und lebt von seinem lebendigen Süße-Säure-Spiel.

Beim Kabinett-Rotling vom Winzerhof Kieselsmühle handelt es sich mit 12,1 g/l Restzucker um den trockensten der drei Weine. Die Fruchtausprägung in der Nase ist deutlich anders als bei den ersten beiden Weinen, welche wie beschrieben eher in die Erdbeerrichtung tendieren. Nicht so unser halbtrockener Kabinett aus Dettelbach. Seine rotbeerige Frucht weist eher in die säuerliche Richtung und erinnert in der Nase an Rote Johannisbeere und auch etwas an Himbeere. Am Gaumen wirkt er trockener als die beiden anderen Rotlinge und zeigt außerdem einen leicht phenoligen Grip. Dies lässt ihn „ernster“ erscheinen. Aber der Spaßfaktor steht dennoch im Vordergrund.

Alle drei Weine sind typische Sortenvertreter und bewegen sich allesamt preislich unter der 6-Euro-Marke. Einer kommt sogar in der Literflasche daher. Jetzt haben Sie die Qual der Wahl. Hoffen wir noch auf viele schöne Sommertage!

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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