Bildvorschau
1 x
€68.40€*
(11.40€ /L)
-10%
76.00€

Probierpaket "Fränkischer Adventskalender"

Gebr. Geiger jun.

Genau das Richtige zur Weihnachtszeit. Ein Probierpaket mit "Klein-Flaschen"

***ACHTUNG: Paket kann auch individuell zusammengestellt werden.

Das Probierpaket besteht aus 24 Flaschen à 0,25 l mit Schraubverschluß

4 x 2017er Thüngersheimer Ravensburg Müller-Thurgau feinherb 0,25 l

4 x 2016er Thüngersheimer Ravensburg Bacchus feinherb 0,25 l

4 x 2016er Thüngersheimer Ravensburg Silvaner trocken 0,25 l

4 x 2016er Rotling feinherb 0,25l

4 x 2014er Thüngersheimer Ravensburg Domina trocken 0,25 l

4 x 2013er Thüngersheimer Ravensburg Dornfelder feinherb 0,25 l

 

***Individuelles Paket:

Bitte teilen Sie uns im Bestellvorgang "Prüfen & Absenden (4. Schritt) unter "Mitteilung an unseren Kundenservice" folgendes mit:

1. Art des Weines
2. Stückzahl

Das Paket muss 24 Flaschen enthalten.

Sollte das Feld "Mitteilung" nicht ausgefüllt werden, erhalten Sie automatisch das gemischte Paket wie oben beschrieben.

 

Weitere Informationen zur Rebsorte

Domina

1927 gelang Peter Morio durch die Kreuzung der Elternsorten Blauer Portugieser und Spätburgunder die Schöpfung der roten Sorte Domina.

Mit 388 Hektar Anbaufläche (0,4 % der Gesamtfläche) spielt die Sorte zwar in Deutschland keine große Rolle, aber aus der Tatsache, dass davon 337 Hektar allein im Anbaugebiet Franken stehen, kann man ihre überragende Bedeutung für die hiesigen Winzer ablesen. Sie ist noch vor dem Spätburgunder die klare Nummer Eins unter den roten Sorten und annähernd jeder dritte rote Rebstock in Franken ist Domina.

Dornfelder

Ähnlich wie der Müller-Thurgau bei den weißen Rebsorten, legte auch der Dornfelder im 20. Jahrhundert eine unvergleichliche Erfolgsstory hin, allerdings bei den roten Sorten.

Der Dornfelder entstand aus einer 1955 in Lauffen am Neckar durchgeführten Kreuzung der Elternsorten Helfensteiner x Heroldrebe.

Bacchus

Neben so bekannten Rebsorten wie Domina, Optima und Morio-Muskat kreuzte Peter Morio im Jahr 1933 die in Franken nach wie vor so geschätzte und weitverbreitete Sorte Bacchus. 

Mit 1.795 Hektar Anbaufläche (1,8 % der Gesamtfläche) spielt die Sorte zwar in Deutschland keine große Rolle, aber aus der Tatsache, dass davon 720 Hektar allein im Anbaugebiet Franken stehen, kann man ihre Bedeutung für die hiesigen Winzer ablesen. Nach dem Müller-Thurgau und dem Silvaner handelt es sich bei der nach dem römischen Weingott benannten Kreuzung aus den Elternsorten (Silvaner x Riesling) und Müller-Thurgau um die dritthäufigste Varietät in fränkischen Landen. Bezogen auf Gesamtdeutschland hat sich die Anbaufläche seit 1995 fast halbiert. Auch wenn die fränkischen Winzer mit fast schon nibelungentreuer Art an ihrem Bacchus festhalten, ist der Trend im übrigen Weindeutschland dennoch stark rückläufig. 

Die Sorte verdankt ihre einstmalige Popularität unter Winzern vor allem der Tatsache, dass sie zu den früh reifenden Rebsorten gehört und folglich auch in Lagen angebaut werden kann, die für den spätreifenden Riesling eher ungeeignet sind. Bacchus-Weine zeichnen sich durch ihre geradezu verschwenderische Fruchtigkeit und betonte Würze aus. In der weitverbreiteten, halbtrocken ausgebauten Variante haben wir nach wie vor den fränkischen Weinfestschoppen schlechthin im Glas. Auch wenn Weinsnobs gerne die Nase rümpfen, so kann ein fruchtig-würziger Bacchus ein ganz toller Einstieg in die Welt des Weines sein.

Müller-Thurgau

O.k., die Sorte ist nicht gerade en vogue. Im Gegenteil: der einstmals geliebte Sohn wurde von seinen Eltern, den Winzern, verstoßen.

Der Flächenanteil sank seit Mitte der 1990er-Jahre von weit über 50% auf heute 27%. Wenn der Trend weiter so anhält ist in wenigen Jahren der Silvaner wieder die Nummer 1 in fränkischen Weingärten. Das ist im Prinzip auch zu begrüßen. Aber woher kommt dieser dramatische Wandel vom einstmaligen Liebling zum Stiefkind?

Der Müller-Thurgau galt schon immer als Brot-und-Butter-Sorte, nicht geeignet für höhere Qualitäten. Das ist im Prinzip auch richtig. Aber wenn nicht gerade Erträge von 200 Hektoliter pro Hektar geerntet werden und der Winzer sich Mühe gibt, sind durchaus hochanständige Weine möglich.

Ein erster Vorstoß in diese Richtung war vor knapp 20 Jahren die Gründung der Winzervereinigung Frank & Frei. Man war angetreten, das ramponierte Image der Sorte aufzupolieren und keltert bis heute vorbildliche, fruchtig-frische Müller-Thurgau-Weine.

Doch ist der Ruf erst ruiniert …

Selbst das große „100 Jahre Müller-Thurgau-Jubiläum“ in 2013 hat wenig bewirken können in unseren Augen. Immerhin wurde damals die erste Müller-Thurgau-Anlage Deutschlands in Franken gepflanzt. Die Sorte ist besser als ihr Ruf und verdient mehr Aufmerksamkeit.

Rotling

Die beiden Weinarten Rotling oder Rosé werden oft verwechselt. Sie haben zwar beide eine ähnliche Farbe, aber die Herstellung ist grundverschieden. Beim Rotling werden rote und weiße Trauben gemeinsam gekeltert.

Rotling Weine sind fast immer Weine mit einem deutlichen Restzuckergehalt, welche durch frische Fruchtnoten wie z.B. Erdbeere geprägt sind. Dies macht sie zu perfekten Sommerweinen.

Silvaner

Der Grüne Silvaner, wie er offiziell heißt, gehört zu den bedeutendsten weißen Rebsorten in Deutschland. Zwar ging die Anbaufläche über die letzten Jahrzehnte kontinuierlich zurück. Dies ändert aber nichts an den folgenden Tatsachen:

  • Bis ca. 1950 war der Silvaner die mit Abstand wichtigste Rebsorte in Deutschland und wurde auf mehr als der Hälfte der Rebfläche kultiviert.
     
  • Es handelt sich um eine Traditionsrebe, deren Anbau seit 1659 urkundlich belegt ist.
     
  • In Franken ist der Silvaner Leitrebsorte und nimmt mit 23% so viel Fläche ein wie in keinem anderen deutschen Anbaugebiet.

Ab 12 Flaschen von diesem Versender erhalten Sie dessen Lieferung versandkostenfrei innerhalb Deutschland!
Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt Probierpaket "Fränkischer Adventskalender"

Weinart
Weißwein, Rotwein, Rotling
Rebsorte
Bacchus, Domina, Dornfelder, Müller-Thurgau, Silvaner
Jahrgang
2013, 2014, 2016, 2017
Geschmack
trocken, halbtrocken
Wein-Prädikat
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Frankenwein aus
Thüngersheim
Weingut / Anbieter / Abfüller
Gebr. Geiger jun.
Veitshöchheimer Straße 16
D-97291 Thüngersheim
Abfüller
Gebr. Geiger jun.
Veitshöchheimer Straße 16
D-97291 Thüngersheim
Artikelnummer
FWL5007
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Gebr. Geiger jun.
Preis/Liter
11.40 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
250ml
Alkoholgehalt (vol.)
10,5 - 12,0%
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Gebr. Geiger jun." stellt sich vor

Das Weingut Gebr. Geiger jun. zählt zu den Traditionsweingütern in Franken. Die Weinberge verteilen sich auf die Hänge von Veitshöchheim, Thüngersheim und Retzbach.

Hedda und Werner Geiger führen das fränkische Privatweingut mit 19 ha heute in der vierten Generation, beide haben an der HS Geisenheim University Weinbau und Kellerwirtschaft studiert. Aufgewachsen im Weingut ist der heutige Inhaber Werner Geiger der Kopf der Firma. Voller Leidenschaft pflegt er die Weinberge erdverbunden, werterhaltend und beeindruckt mit seinen authentischen Weinen und seiner klaren Weinstilistik; sortenrein und typisch fränkisch. Die gebürtige Pfälzerin Hedda Geiger lernte nicht nur Werner, sondern auch das schöne Frankenland während des Studiums kennen und lieben. Sie ist das Herz des Hauses und vermittelt den Gästen, die über Jahre zu Freunden werden, ein Stück Lebensfreude und fränkische Weinkultur.
Die nächste Generation, die Tochter Maria Geiger, ist nun seit August 2017 im Familienweingut tätig. Nach dem BWL-Studium in Würzburg absolviert sie ebenfalls in Geisenheim das Studium der Internationalen Weinwirtschaft.

Die Weinberge verteilen sich auf die Lagen von Veitshöchheim, Thüngersheim und Retzbach. Die vorherrschende Bodenformation der Weinberge ist der Muschelkalk. Eine Ausnahme bildet der Thüngersheimer Scharlachberg, der seinen Namen dem roten Buntsandstein verdankt und sich durch seine dunkle Farbe besonders gut erwärmt. Dieser Temperaturkick erlaubt es, hier besonders fruchtige und tiefgründige Rotweine zu erzeugen. Den Weinen vom Thüngersheimer Johannisberg, Veitshöchheimer Sonnenschein, Retzbacher Benediktusberg ist ihre mineralische Muschelkalknote gemein. Allerdings bedeutet dies nicht, dass sich die Weinbergslagen gleichen. Ausrichtung zur Sonne, Humusgehalt, Niederschläge und Thermik sind nur einige Einflussfaktoren die im Wein schmeckbar sind. Am Benediktusberg ist die Thermik z. B. so stark, dass sogar Gleitschirmflieger sie nutzen.

Das Weingut bietet ein reichhaltiges Angebot verschiedenster Weine, die alle ihren eigenen Charakter haben. Entdecken Sie die Rebsortenvielfalt Frankens mit den Weinen des Weinguts Gebr. Geiger jun. Der fränkische Klassiker Silvaner, aber auch die Brotsorte Müller-Thurgau oder der Newcomer Sauvignon Blanc sowie die aromabetonten Rebsorten Scheurebe, Bacchus und Traminer finden sich ebenso wie die Rotweinrebsorten Domina, Spätburgunder und Dornfelder im Sortiment.

An dem Weinangebot erkennen Sie die Bemühungen der Familie auf die Wünsche ihrer Weinfreunde einzugehen 

  • jugendliche, beschwingte, neutralisierende Essensbegleiter
  • ausgewogene, harmonische Genießerschoppen
  • saftige, würzige, aromareiche Gaumenschmeichler

Auszeichnungen erhielt das Weingut von MUNDUS VINI, selection, SAVOIR-VIVRE, FOCUS, best of Riesling, Gault Millau und Benennung unter die besten von Franken in der Fachzeitschrift Weinwelt und selection. DLG Prämierung „Goldener Preis extra“. Das Weingut Gebr. Geiger jun. zählt heute in Deutschland zu den Top 100 „Die Weinerzeuger“.

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz Probierpaket "Fränkischer Adventskalender"

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

Diese Weine könnten Sie auch interessieren