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2016er Randersackerer Sonnenstuhl Spätburgunder trocken

Hiller Christian

Im Barrique gereift, ein klassischer Pinot, subtil, feinwürzig und nachhaltig.

Traditionell in der offenen Bütte werden nur die besten Spätburgundertrauben des Jahrgangs aus der Paradelage Randersackerer Sonnenstuhl vergoren. Der sandige Boden bietet für den Burgunder besonders gute Anbauvoraussetzungen.

Nach 12-monatiger Reife wurde der Wein unfiltriert gefüllt.

Speiseempfehlung: Gans und Wildgerichte.

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Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt 2016er Randersackerer Sonnenstuhl Spätburgunder trocken

Weinart
Rotwein
Rebsorte
Spätburgunder
Jahrgang
2016
Geschmack
trocken
Terroir
Muschelkalk
Lage
Randersackerer Sonnenstuhl
Wein-Prädikat
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Frankenwein aus
Randersacker
Weingut / Anbieter / Erzeugerabfüllung Franken
Hiller Christian
Alandsgrundweg 8
D-97236 Randersacker
Artikelnummer
FWL4247
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Versand durch
Hiller Christian
Preis/Liter
20.67 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
4,9 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
13,5%
Restzucker
0,74 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Hiller Christian" stellt sich vor

"Wir haben einfach Bock, einen g'scheiten Wein zu machen!" Mit dieser Motivation küsste Christian Hiller mit dem Jahrgang 2014 den elterlichen Betrieb in Randersacker aus dem Dornröschenschlaf wach.

Bereits zum Zeitpunkt seiner Winzerausbildung reifte der Wunsch, wieder eigene Weine zu vinifizieren. Während des Studiums wurde die Vision konkreter, eigenständige und charaktervolle Weine zu erzeugen. Terroirbetonte, mineralische Weine, die ihre fränkische Herkunft und die Einzigartigkeit des Muschelkalkbodens widerspiegeln. Weine, die schmecken und Spaß machen. 100 % fränkisch.

In den Weinen schmeckt man auch die Erfahrungen aus Hillers Wanderjahren, die ihn in andere Ecken Frankens sowie an die Mosel, nach Österreich und Kanada führten.

Das kleine, ambitionierte Familienweingut verfügt über 1,5 ha: Zwei Drittel der Rebfläche nimmt Silvaner ein, ein Viertel Riesling, den Rest Spätburgunder.

Die Weine werden im Edelstahl vergoren, teils spontan, und lange auf der Feinhefe ausgebaut. Der Spätburgunder wird maischevergoren und in Barrique aus heimischer und französischer Eiche ausgebaut und unfiltriert abgefüllt.

LAGEN:

Der Teufelskeller verfügt über einen sehr steinigen und verkarsteten Verwitterungsboden, der die Rebstöcke zu tiefen Wurzeln zwingt. Die Besonderheit ist die Eisenoxid-Einlagerung im Gestein. Sie verleiht diesem Silvaner viel Körper, Tiefgang und Charakter.

Die Weine aus dem Sonnenstuhl zeichnen sich durch Cremigkeit und vollreife, gelbe Früchte aus. Durch den Lehmboden, der mit humosen Sand vermischt ist, erwärmt sich der Boden stark. Dadurch fühlt sich der Spätburgunder und Silvaner besonders wohl.

Auf dem tiefgründigen, lehmig-tonigem Muschelkalkboden des Marsbergs gedeihen der Silvaner "Alte Reben" und der Riesling. Die Weine begeistern durch feine Reife mit kräutriger Würze und Mineralität.

Auszug Eichelmann 2019

Urkunde Eichelmann 2019

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2016er Randersackerer Sonnenstuhl Spätburgunder trocken

Wer eine Vorliebe für elegante, nicht allzu konzentrierte Rotweine hegt, landet früher oder später beim Spätburgunder deutscher Provenienz. Doch den Spätburgunder gibt es nicht. So vielfältig wie die Optionen für den Winzer beim Anbau im Weinberg und Ausbau im Keller sind, sind die daraus resultierenden Stilistiken.

Da wäre zunächst der von mir weniger präferierte „klassische“ deutsche Spätburgunder: auffallend hell in der Farbe, Erdbeerfrucht und Mandelton in der Nase, am Gaumen dünn, bisweilen richtiggehend säuerlich in Erscheinung tretend.

Dann haben wir den „zeitgemäßen“ Typus, welcher von der Farbe her dunkler als der „klassische“ ist, sich aber natürlich immer noch im granatroten Bereich bewegt. Spätburgunder liefert von Haus aus keine farbintensiven Weine. Die Frucht ist eher im säuerlichen Bereich zwischen Johannisbeere, Himbeere und Kirsche anzusiedeln. Eventuell spürt man einen zarten Holzeinfluss, aber man erkennt ihn in der Regel ganz gut als deutschen Spätburgunder.

Außerdem haben wir noch den „modernen“ Sorten-Vertreter, der von dominierenden Holznoten geprägt ist, welche vom Einsatz neuer Barriquefässer herrühren. Diese Weine liegen mir zugegebenermaßen nicht so.

Die Königsdisziplin ist aus meiner Sicht der deutsche Spätburgunder von „internationalem Format“: verführerische, fast schon erotisierende Frucht in der Nase, genau die richtige „Holzdosierung“, Komplexität im Duft und Geschmack. In Blindproben manchmal vom französischen Original kaum zu unterscheiden. Dies sind aber nur eine Handvoll Weine in Deutschland. Preislich bewegen wir uns dann auch schnell in Sphären über 50 Euro.

Doch nun zu unserem Wein. Ich habe bisher zwei verschiedene Silvaner-Weine von Christian Hiller vorgestellt und war von der Authentizität und Kompromisslosigkeit, was Trockenheit und Mineralität anbelangt, schwer beeindruckt. Umso gespannter war ich im Vorfeld der Verkostung auf den einzigen Rotwein, welchen er produziert: seinen Spätburgunder aus der Top-Lage „Randersackerer Sonnenstuhl“. Und was soll ich sagen: Auch Rotwein kann er. Ganz ausgezeichnet sogar. Genau so stelle ich mir einen „zeitgemäßen“ deutschen Spätburgunder vor. Von der Farbe her nicht zu dunkel, in unserem Fall ein durchscheinendes Granatrot. Äußerst verführerische Nase mit viel rot- und dunkelbeeriger Frucht. Vor allem Johannisbeere, aber auch Herzkirsche nehme ich wahr. Zur Frucht gesellt sich noch eine leicht kräuterige Note, welche dem Wein ausgezeichnet steht. Die 12 Monate, welche er im kleinen Holzfass verbracht hat, kann der Wein nicht leugnen. Aber er wird keineswegs vom Holzeinfluss dominiert. Lediglich eine ganz feine Vanillenote, ein Hauch Schokolade und würzig-balsamische Noten künden von seiner Verweildauer im Barrique.

Am Gaumen präsentiert er sich absolut trocken und überrascht mit einer straffen Tanninstruktur, welche für Grip sorgt. Die leicht aufrauende Gerbstoff-Note wird sich vermutlich mit ein wenig mehr Flaschenreife (1 bis 2 Jahre) noch glätten. Der Wein klopft durchaus an der Pforte zur 1. Liga. Aufstieg nicht ausgeschlossen.

Speiseempfehlung: Gans und Wildgerichte.

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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