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Wiesenbronner Wachhügel Bacchus QbA lieblich

Hüßner Thomas

Ein gehaltvoller, fruchtiger Wein mit ansprechendem Charakter und eigenständigem Bukett.

Verkostung durch unseren Weinfachberater Christian Büttner:

Weine der Rebsorte Bacchus habe ich Ihnen schon des öfteren versucht, ans Herz zu legen, eine gewisse Aufgeschlossenheit gegenüber dieser dritthäufigsten unter den weißen Rebsorten Frankens voraussetzend. Manche Weintrinker können dieser aromaintensiven Kreuzung der Elternsorten (Silvaner x Riesling) x Müller-Thurgau wenig abgewinnen: Zu plump, zu penetrant in der Aromatik, zu wenig Spiel am Gaumen lauten gängige Negativurteile. Und das ist ein Stück weit durchaus nachvollziehbar. Die Geschmäcker sind eben verschieden. Schließlich mag auch nicht jeder Blauschimmelkäse ob seiner ausgeprägten Aromatik.

Ist man aber ausgeprägter Frucht und duftigen, geradezu blumigen Aromen gegenüber nicht abgeneigt, so gibt es neben Muskateller, Gewürztraminer und Scheurebe kaum eine bessere Rebsorte als den Bacchus.

Gefühlt, werden 90 % der Bacchus-Weine halbtrocken ausgebaut und scheinen vornehmlich der Verzückung weiblicher Weinfest-Besucher zu dienen. In ganz seltenen Fällen trauen sich Winzer an eine trockene Version. Auch in der Version eines lieblichen Qualitätsweines findet man ihn eher selten. Um letzteren handelt es sich bei unserem 2017er Bacchus vom Weingut Hüßner aus Wiesenbronn.

So stelle ich mir einen fabelhaften Sommer- und Terrassenwein vor: fruchtig, leicht und beschwingt. Der allererste Naseneindruck ist von Frische geprägt. Tonic-Water und Gurke waren meine spontanen Assoziationen. Aber dann kommt sogleich die typische traubige Bacchus-Frucht zum Vorschein: Man hat das saftige, traubig-würzig duftende Fruchtfleisch quasi vor Augen. So als ob man eine reife Beere zwischen den Fingern zerquetscht. Aber auch florale Anklänge schwingen mit, vor allem Holunderblüte.

Am Gaumen kommt dann Trinkfreude pur auf. Die Balance von Restsüße und Säure ist wunderbar gelungen. Einerseits ist die Säure ausgeprägt genug, um die 20 g/l Restzucker auszubalancieren, andererseits ist sie harmonisch und reif genug, um den Wein „süffig“ zu machen. Abseits von sämtlichen analytischen Daten ist der Wein harmonisch, fruchtbetont und rund, sprich bestens balanciert. Abschließend fällt mir dazu noch ein bei Connaisseuren und Snobs verpöntes Wort ein. Der Wein ist einfach nur LECKER.

Speiseempfehlung: Zu süßen Speisen oder zum Dessert

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Datenblatt Wiesenbronner Wachhügel Bacchus QbA lieblich

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Bacchus
Jahrgang
2017
Geschmack
lieblich
Terroir
Gipskeuper
Empfohlene Trinktemperatur
8 - 10°
Lage
Wiesenbronner Wachhügel
Frankenwein aus
Wiesenbronn
Weingut / Anbieter / Erzeugerabfüllung Franken
Hüßner Thomas
Hauptstr. 52
D-97355 Wiesenbronn
Artikelnummer
FWL4290-2017
Lieferzeit
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Versand durch
Hüßner Thomas
Preis/Liter
7.33 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
5,6 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
11,5%
Restzucker
20,1 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Hüßner Thomas" stellt sich vor

Weinbau in der dritten Generation

Familie Hüßner ist stolz darauf, ihren Weinbaubetrieb mit 1,75 ha Rebfläche nun in der dritten Generation fortführen zu können. Mit großer Freude schaut sie auf ihre Geschichte zurück. Angefangen hat alles im Jahr 1960 mit einem Stück Weinberg und Hans Hüßner, der den Betrieb aus der Taufe gehoben hat.

Als im Jahr 1993 Heinrich Hüßner (besser bekannt unter Heiner oder Opa) den Betrieb übernahm hat sich einiges geändert, sowohl im Weinberg als auch im Keller. Und seit 2013 sind Thomas und Michaela Hüßner da. Die zwei, die jetzt auch alles umkrempeln.

Da sie aber auch Kunden haben, die auch schon in der dritten Generation zu ihnen kommen, wissen sie, dass sie alles richtig gemacht haben. Und sie freuen sich, dass diese Kunden ihnen die Treue halten. Lassen auch Sie sich von den einzigartigen und individuellen Weinen der Familie überraschen und überzeugen.

Die Weine werden auf dem Höhepunkt ihrer Reife geerntet und mit viel Liebe zum Detail im Weinkeller ausgebaut.

Doch bis zur Ernte der vollmundigen Früchte ist es ein weiter Weg, der jedes Jahr aufs Neue begangen werden muss.
Los geht die ganze Sache mit dem Pflanzen der Reben, das noch mit Sorgfalt von Hand geschieht. Dann folgt zwei Jahre das Heranziehen der jungen Reben, die im dritten Jahr das erste Mal Trauben tragen.
Im Winter werden die Reben, sowohl jung als auch alt, zurückgeschnitten und niedergezogen. Dann folgt der Frühling, der mit seinen sonnigen und warmen Tagen die Reben zum Austreiben bringt. Sogleich sollten die jungen Austriebe gut gepflegt und einige Triebe ausgebrochen werden, um die ganze Kraft des Weinstocks auf wenige Triebe zu verteilen.
Es folgt das Einflechten in die Drahtanlage, Unkraut entfernen, Düngen und vieles mehr den Sommer über, bis sich dann die - voller Vorfreude erwarteten - ersten richtigen Trauben zeigen.
Dann weiß Familie Hüßner: „Mutter Natur und wir haben gute Arbeit geleistet.“

Ihre Reben wachsen am Wiesenbronner Wachhügel. Der Boden und das Wetter, bei dem es die Reben nicht immer ganz so einfach haben, bieten die optimalen Bedingungen für ihre aussagekräftigen Rebsorten. Sowohl Rot- als auch Weißwein gedeihen prächtig.

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Verkostungsnotiz Wiesenbronner Wachhügel Bacchus QbA lieblich

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
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