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Bocksbeutel Wiesenbronner Wachhügel Rotling QbA

Hüßner Thomas

Ein blumiger und fruchtiger Rotling mit pikanter Säurenote.

Verkostung durch unseren Weinfachberater Christian Büttner:

Der Wein bewegt sich mit seinen 10,2 g/l Restzucker nur ganz knapp über den vom Weingesetz zugelassenen maximalen 9 g/l für die Kategorie „trocken“.

Ich mag solche Weine gerne, weil die Restsüße zwar schmeckbar ist, aber den Wein nicht in die Gefilde der vordergründigen Gefälligkeit und der Banalität abgleiten lässt.

Von der Farbe her gehört er zu den eher helleren Vertretern der Gattung. Er präsentiert sich mit einer strahlend klaren, lachsrosanen Farbe.

In der Nase erleben wir zum Glück nicht die kindergeburtstagsgeeignete Erdbeerbonbon-Orgie, welche, zumindest aus meiner Sicht, leider manche Rotlinge an den Tag legen.

Die Frucht wirkt nicht aufgesetzt, sondern überzeugt mit dezenten Anklängen in Richtung roter Beeren. Die „berühmte“ plakative Erdbeernote vieler Gattungsvertreter weist er nicht auf. Es sind zwar Noten von Walderdbeere vorhanden, aber in einer angenehmen Intensität und Ausprägung. Zusätzlich nehme ich aber auch würzige und kräutrige Noten wahr. Auch eine „ätherische“, frische Note, welche mich an Eisbonbons erinnert, blitzt im Duft auf.

Am Gaumen dominiert zunächst die Erdbeernote aus der Nase, aber nach wenigen Sekunden bahnen sich von der feinfruchtigen Säure getragene Noten von Roter Johannisbeere und Himbeere ihren Weg. Die Säure macht den Wein unheimlich frisch und lebendig und absorbiert gleichzeitig die Restsüße, so dass der 2017er Rotling von Thomas Hüßner fast noch als trocken durchgehen könnte. Aber nur fast. Der vorhandene Restzucker unterstreicht die Frucht am Gaumen, ohne geschmacklich selbst zu dominant in Erscheinung zu treten. Der Wein ist wunderbar balanciert und weist schon fast elegante Züge auf. Durch seine delikate und leichte Art eignet er sich wunderbar als Begleiter zur sommerlichen Küche. Mir kommen vor allem Salate mit gebratenen Streifen von Hähnchen- oder Putenbrust oder auch Riesengarnelen in den Sinn.

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Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt Bocksbeutel Wiesenbronner Wachhügel Rotling QbA

Weinart
Rotling
Jahrgang
2017
Geschmack
halbtrocken
Terroir
Gipskeuper
Empfohlene Trinktemperatur
8 - 10°
Lage
Wiesenbronner Wachhügel
Qualitätsstufe
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Frankenwein aus
Wiesenbronn
Weingut / Anbieter / Erzeugerabfüllung Franken
Hüßner Thomas
Hauptstr. 52
D-97355 Wiesenbronn
Artikelnummer
FWL4508-2017
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Hüßner Thomas
Preis/Liter
7.33 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
6,0 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
11,5%
Restzucker
10,2 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Hüßner Thomas" stellt sich vor

Weinbau in der dritten Generation

Familie Hüßner ist stolz darauf, ihren Weinbaubetrieb mit 1,75 ha Rebfläche nun in der dritten Generation fortführen zu können. Mit großer Freude schaut sie auf ihre Geschichte zurück. Angefangen hat alles im Jahr 1960 mit einem Stück Weinberg und Hans Hüßner, der den Betrieb aus der Taufe gehoben hat.

Als im Jahr 1993 Heinrich Hüßner (besser bekannt unter Heiner oder Opa) den Betrieb übernahm hat sich einiges geändert, sowohl im Weinberg als auch im Keller. Und seit 2013 sind Thomas und Michaela Hüßner da. Die zwei, die jetzt auch alles umkrempeln.

Da sie aber auch Kunden haben, die auch schon in der dritten Generation zu ihnen kommen, wissen sie, dass sie alles richtig gemacht haben. Und sie freuen sich, dass diese Kunden ihnen die Treue halten. Lassen auch Sie sich von den einzigartigen und individuellen Weinen der Familie überraschen und überzeugen.

Die Weine werden auf dem Höhepunkt ihrer Reife geerntet und mit viel Liebe zum Detail im Weinkeller ausgebaut.

Doch bis zur Ernte der vollmundigen Früchte ist es ein weiter Weg, der jedes Jahr aufs Neue begangen werden muss.
Los geht die ganze Sache mit dem Pflanzen der Reben, das noch mit Sorgfalt von Hand geschieht. Dann folgt zwei Jahre das Heranziehen der jungen Reben, die im dritten Jahr das erste Mal Trauben tragen.
Im Winter werden die Reben, sowohl jung als auch alt, zurückgeschnitten und niedergezogen. Dann folgt der Frühling, der mit seinen sonnigen und warmen Tagen die Reben zum Austreiben bringt. Sogleich sollten die jungen Austriebe gut gepflegt und einige Triebe ausgebrochen werden, um die ganze Kraft des Weinstocks auf wenige Triebe zu verteilen.
Es folgt das Einflechten in die Drahtanlage, Unkraut entfernen, Düngen und vieles mehr den Sommer über, bis sich dann die - voller Vorfreude erwarteten - ersten richtigen Trauben zeigen.
Dann weiß Familie Hüßner: „Mutter Natur und wir haben gute Arbeit geleistet.“

Ihre Reben wachsen am Wiesenbronner Wachhügel. Der Boden und das Wetter, bei dem es die Reben nicht immer ganz so einfach haben, bieten die optimalen Bedingungen für ihre aussagekräftigen Rebsorten. Sowohl Rot- als auch Weißwein gedeihen prächtig.

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Verkostungsnotiz Bocksbeutel Wiesenbronner Wachhügel Rotling QbA

ausverkauft

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