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Probierpaket "Dreierlei"

Hüßner Thomas

Lernen Sie das Weingut Hüßner und dessen Basisweine in der Literflasche kennen! Ein Querschnitt durch das Weingut - für den leichten und beschwingten Genuss!

Weitere Informationen zur Rebsorte

Silvaner

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Der Silvaner ist einer der ältesten weißen Rebsorten und stammt aus Österreich. Er ist eine Zufallskreuzung aus Österreichisch Weiß und Traminer. Der blassgelbe, helle Weißwein ist mild und eher neutral. Er war die Grundlage von zahlreichen Neuzüchtungen, wie zum Beispiel Bacchus, Müller-Thurgau oder Scheurebe. Bis in die 70er Jahre war der Silvaner noch die meist angebaute Rebsorte, bis sie schließlich vom Müller-Thurgau abgelöst wurde. Der Silvaner gilt als Allrounder für fast jeden Anlass. Er passt gut zur kräftigen, regionalen Küche, zu Fischgerichten, Nachtisch oder auch als Aperitif.  Der Grüne Silvaner, wie er offiziell heißt, gehört zu den bedeutendsten weißen Rebsorten in Deutschland.

  • Bis ca. 1950 war der Silvaner die mit Abstand wichtigste Rebsorte in Deutschland und wurde auf mehr als der Hälfte der Rebfläche kultiviert.
  • Es handelt sich um eine Traditionsrebe, deren Anbau seit 1659 urkundlich belegt ist.
  • In Franken ist der Silvaner Leitrebsorte und nimmt mit 30% so viel Fläche ein wie in keinem anderen deutschen Anbaugebiet.

Müller-Thurgau

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Auch als "Rivaner" bekannt, da man ursprünglich vermutete, dass es sich beim Müller-Thurgau um eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner handelt. Heute weiß man jedoch, dass die Sorten Riesling und Madeleine Royale die Elternreben waren. Benannt ist die weiße Rebsorte, nach Prof. Dr. Hermann Müller aus Thurgau in der Schweiz, der 1882 die Traube züchtete.  Müller-Thurgau ist eine der meist angebauten Rebsorte in Franken. Die Neuzüchtung ist aufgrund seiner geringen Säure mild, aber trotzdem fruchtig.

Die Qualitätsweine sollten noch relativ jung getrunken werden, da sie sonst bei zu langen Lagerzeiten ihr Muskataroma verlieren. Müller-Thurgau-Weine sind Zechweine. Sie passen gut zu leichten Speisen, wie z.B. zu Spargelgerichten. 

Johanniter

Haben Sie schon einmal von der Rebsorte Johanniter gehört oder sogar einen gleichnamigen Wein getrunken? Nein? Das sollte Sie nicht weiter verwundern, da es sich um eine absolute Spezialität handelt, welche nur sehr begrenzt angebaut wird.

Die Sorte Johanniter gehört zu den pilzwiderstandsfähigen Rebsorten und wurde 1968 von Johannes Zimmermann am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg aus Riesling x (Seyve Villard 12-481 x (Ruländer x Gutedel)) gekreuzt. Als PIWIS (kurz für pilzwiderstandsfähige Rebsorte) werden in der Rebenzüchtung Sorten bezeichnet, welche sich durch eine besondere Widerstandskraft gegen Pilzkrankheiten wie Echten Mehltau (Oidium) und Falschen Mehltau (Peronospora) auszeichnen.

Aufgrund ihrer erhöhten Toleranz gegen die oben genannten Rebkrankheiten erfreuen sie sich in erster Linie bei biologisch wirtschaftenden Betrieben besonderer Beliebtheit, da der Aufwand für den Pflanzenschutz um bis zu 80% reduziert werden kann.

Die Anbaufläche des Johanniters beträgt überschaubare 94 Hektar in ganz Deutschland. Davon entfallen 14 Hektar auf das Anbaugebiet Franken, wo die Sorte im Jahr 2001 ihre offizielle Anbauzulassung erhielt. Kleinere Bestände sind auch in der Schweiz zu finden (knapp 20 Hektar). Allerdings darf die Sorte dort aus markenschutzrechtlichen Gründen nicht so heißen, sondern läuft unter ihrer Zuchtnummer Fr. 177.68.

Neben den oben angeführten positiven Anbaueigenschaften überzeugt die Sorte aber auch durch eine hohe Weinqualität. Johanniter-Weine präsentieren sich kräftig und fruchtig mit Ähnlichkeiten zum Riesling, ohne allerdings dessen ausgeprägte Säure an den Tag zu legen.

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Datenblatt Probierpaket "Dreierlei"

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Johanniter, Müller-Thurgau, Silvaner
Jahrgang
2018, 2019
Geschmack
trocken
Lage
Wiesenbronner Wachhügel
Qualitätsstufe
Deutscher Qualitätswein (QbA), Prädikatswein: Kabinett
Frankenwein aus
Wiesenbronn
Weingut / Anbieter / Erzeugerabfüllung Franken
Hüßner Thomas
Hauptstr. 52
D-97355 Wiesenbronn
Artikelnummer
FWL8022
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Versand durch
Hüßner Thomas
Preis/Liter
4.98 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
1000ml
Alkoholgehalt (vol.)
11,5 - 13,0%
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Hüßner Thomas" stellt sich vor

Weinbau in der dritten Generation

Familie Hüßner ist stolz darauf, ihren Weinbaubetrieb mit 1,75 ha Rebfläche nun in der dritten Generation fortführen zu können. Mit großer Freude schaut sie auf ihre Geschichte zurück. Angefangen hat alles im Jahr 1960 mit einem Stück Weinberg und Hans Hüßner, der den Betrieb aus der Taufe gehoben hat.

Als im Jahr 1993 Heinrich Hüßner (besser bekannt unter Heiner oder Opa) den Betrieb übernahm hat sich einiges geändert, sowohl im Weinberg als auch im Keller. Und seit 2013 sind Thomas und Michaela Hüßner da. Die zwei, die jetzt auch alles umkrempeln.

Da sie aber auch Kunden haben, die auch schon in der dritten Generation zu ihnen kommen, wissen sie, dass sie alles richtig gemacht haben. Und sie freuen sich, dass diese Kunden ihnen die Treue halten. Lassen auch Sie sich von den einzigartigen und individuellen Weinen der Familie überraschen und überzeugen.

Die Weine werden auf dem Höhepunkt ihrer Reife geerntet und mit viel Liebe zum Detail im Weinkeller ausgebaut.

Doch bis zur Ernte der vollmundigen Früchte ist es ein weiter Weg, der jedes Jahr aufs Neue begangen werden muss.
Los geht die ganze Sache mit dem Pflanzen der Reben, das noch mit Sorgfalt von Hand geschieht. Dann folgt zwei Jahre das Heranziehen der jungen Reben, die im dritten Jahr das erste Mal Trauben tragen.
Im Winter werden die Reben, sowohl jung als auch alt, zurückgeschnitten und niedergezogen. Dann folgt der Frühling, der mit seinen sonnigen und warmen Tagen die Reben zum Austreiben bringt. Sogleich sollten die jungen Austriebe gut gepflegt und einige Triebe ausgebrochen werden, um die ganze Kraft des Weinstocks auf wenige Triebe zu verteilen.
Es folgt das Einflechten in die Drahtanlage, Unkraut entfernen, Düngen und vieles mehr den Sommer über, bis sich dann die - voller Vorfreude erwarteten - ersten richtigen Trauben zeigen.
Dann weiß Familie Hüßner: „Mutter Natur und wir haben gute Arbeit geleistet.“

Ihre Reben wachsen am Wiesenbronner Wachhügel. Der Boden und das Wetter, bei dem es die Reben nicht immer ganz so einfach haben, bieten die optimalen Bedingungen für ihre aussagekräftigen Rebsorten. Sowohl Rot- als auch Weißwein gedeihen prächtig.

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Verkostungsnotiz Probierpaket "Dreierlei"

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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