Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK
Bildvorschau
1 x
€6.50€*
(8.67€ /L)

Fröhlich´s SommerTime

Ilmbacher Hof

Schon der Duft in der Nase schmeichelt. Exotische Aromen von Mango, Papaya, Passionsfrucht und Litschi bestimmen den Duft.

Unkomplizierter Trinkgenuss für jeden Tag. Animierend und lecker. Scheurebe, Bacchus, Kerner, Müller-Thurgau und Riesling stehen für diesen SommerTime. Am Gaumen schön saftig mit der Säure vom grünen Apfel. Ganz bewusst zwischen trocken und halbtrocken ausgebaut, um allen zu gefallen.

Everbodys Darling!

Eine Cuvée aus Scheurebe, Bacchus, Kerner, Müller-Thurgau, Riesling.

Speiseempfehlung: Sommerliche Gerichte, Salate, Süßspeisen.

Weitere Informationen zur Rebsorte

Bacchus

Neben so bekannten Rebsorten wie Domina, Optima und Morio-Muskat kreuzte Peter Morio im Jahr 1933 die in Franken nach wie vor so geschätzte und weitverbreitete Sorte Bacchus. 

Mit 1.795 Hektar Anbaufläche (1,8 % der Gesamtfläche) spielt die Sorte zwar in Deutschland keine große Rolle, aber aus der Tatsache, dass davon 720 Hektar allein im Anbaugebiet Franken stehen, kann man ihre Bedeutung für die hiesigen Winzer ablesen. Nach dem Müller-Thurgau und dem Silvaner handelt es sich bei der nach dem römischen Weingott benannten Kreuzung aus den Elternsorten (Silvaner x Riesling) und Müller-Thurgau um die dritthäufigste Varietät in fränkischen Landen. Bezogen auf Gesamtdeutschland hat sich die Anbaufläche seit 1995 fast halbiert. Auch wenn die fränkischen Winzer mit fast schon nibelungentreuer Art an ihrem Bacchus festhalten, ist der Trend im übrigen Weindeutschland dennoch stark rückläufig. 

Die Sorte verdankt ihre einstmalige Popularität unter Winzern vor allem der Tatsache, dass sie zu den früh reifenden Rebsorten gehört und folglich auch in Lagen angebaut werden kann, die für den spätreifenden Riesling eher ungeeignet sind. Bacchus-Weine zeichnen sich durch ihre geradezu verschwenderische Fruchtigkeit und betonte Würze aus. In der weitverbreiteten, halbtrocken ausgebauten Variante haben wir nach wie vor den fränkischen Weinfestschoppen schlechthin im Glas. Auch wenn Weinsnobs gerne die Nase rümpfen, so kann ein fruchtig-würziger Bacchus ein ganz toller Einstieg in die Welt des Weines sein.

Scheurebe

Die Scheurebe wurde vor 100 Jahren gezüchtet und trägt das Erbgut des Rieslings in sich. Seit nunmehr 30 Jahren befindet sie sich auf dem Rückzug in deutschen Weingärten. Von einstmals knapp 4.500 Hektar Anbaufläche in der Spitze sind heute gerade noch 1.455 übrig

Mittlerweile in der Anbaustatistik sogar vom Global Player Chardonnay überflügelt, könnte sie in Zukunft einer anderen, in direkter Konkurrenz stehenden „Modesorte“ noch weiter weichen müssen. Nämlich dem Sauvignon Blanc, welcher seinerseits als die weiße Boomsorte der letzten Jahre bezeichnet werden kann.

Mit seiner betont frischen, fruchig-exotischen, bisweilen grasigen Art hat der Sauvignon Blanc die Herzen der deutschen Weintrinker im Sturm erobert. Was die meisten aber vergessen (in diesem Fall die für den Anbau zuständigen Winzer), ist die Tatsache, dass die Scheurebe in ihrer trockenen Variante vom Aromaprofil durchaus einem guten Sauvignon Blanc ähneln kann. Dies wiederum könnte für Winzer, welche bereits die Scheurebe kultivieren, zu dem Schluss führen, dass sie den Sauvignon gar nicht brauchen.

Kerner

Den Kerner könnte man fast schon als “schwäbische“ Rebsorte bezeichnen. Dies hat mehrere Gründe. So wurde er 1929 von August Herold an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt in Weinsberg gekreuzt.

Des Weiteren handelt es sich bei der einen Elternsorte – dem Trollinger – um den Lieferanten für den schwäbischen Schoppenwein schlechthin. Der andere Elter ist der Riesling, weshalb die Sorte mithin auch als „kleiner Verwandter des Rieslings“ bezeichnet wird. Und zu guter Letzt handelt es sich beim Namenspaten der Sorte um einen Lokalmatadoren: den Weinsberger Dichter, Arzt und Weinfreund Justinus Kerner (1786 – 1862).

Das goldene Zeitalter der Sorte war in den 1980er- und 1990er-Jahren. Von einstmals fast 8.000 Hektar bestockter Fläche sind heute nur noch knapp 2.800 übrig. Tendenz fallend. In diesem Sinne liegt auch Franken voll im Trend. Aktuell nimmt die Sorte noch 180 Hektar der fränkischen Rebfläche in Anspruch.

Müller-Thurgau

O.k., die Sorte ist nicht gerade en vogue. Im Gegenteil: der einstmals geliebte Sohn wurde von seinen Eltern, den Winzern, verstoßen.

Der Flächenanteil sank seit Mitte der 1990er-Jahre von weit über 50% auf heute 27%. Wenn der Trend weiter so anhält ist in wenigen Jahren der Silvaner wieder die Nummer 1 in fränkischen Weingärten. Das ist im Prinzip auch zu begrüßen. Aber woher kommt dieser dramatische Wandel vom einstmaligen Liebling zum Stiefkind?

Der Müller-Thurgau galt schon immer als Brot-und-Butter-Sorte, nicht geeignet für höhere Qualitäten. Das ist im Prinzip auch richtig. Aber wenn nicht gerade Erträge von 200 Hektoliter pro Hektar geerntet werden und der Winzer sich Mühe gibt, sind durchaus hochanständige Weine möglich.

Ein erster Vorstoß in diese Richtung war vor knapp 20 Jahren die Gründung der Winzervereinigung Frank & Frei. Man war angetreten, das ramponierte Image der Sorte aufzupolieren und keltert bis heute vorbildliche, fruchtig-frische Müller-Thurgau-Weine.

Doch ist der Ruf erst ruiniert …

Selbst das große „100 Jahre Müller-Thurgau-Jubiläum“ in 2013 hat wenig bewirken können in unseren Augen. Immerhin wurde damals die erste Müller-Thurgau-Anlage Deutschlands in Franken gepflanzt. Die Sorte ist besser als ihr Ruf und verdient mehr Aufmerksamkeit.

Riesling

Der Weiße Riesling, wie er offiziell heißt, gehört zu den bedeutendsten weißen Rebsorten weltweit.Von vielen Weinliebhabern und Experten wird er gar als König der weißen Rebsorten bezeichnet - nicht zu Unrecht; wie wir finden. Als Spezialität und vermuteten Ur-Riesling gibt es auch noch den Roten Riesling, welcher aber bundesweit nur auf ca. 30 Hektar angebaut wird.

In Deutschland ist der Riesling mit knapp über 23.000 Hektar (23,4 % der gesamten Rebfläche) die meistangebaute Rebsorte. Vor allem in seinen klassischen Anbauregionen Rheingau und Mosel dominiert er ganz klar die Anbaustatistik. Anfang des 20. Jahrhunderts besaßen Rieslingweine aus diesen beiden Regionen Weltgeltung und wurden teurer gehandelt als die berühmtesten Weine aus Bordeaux. In den letzten 15 Jahren haben Deutschlands Spitzenwinzer große Anstrengungen unternommen, an diese längst vergangenen Zeiten anzuknüpfen, und erste Erfolge zeichnen sich ab. Nie war die Qualität so hoch wie heute, die Preise steigen, die besten Großen Gewächse haben die 40-Euro-Marke geknackt, Deutscher Riesling ist hip in New York und anderen Metropolen der Welt.

In Franken besitzt er zwar eine durchaus lange Tradition, wird aber lediglich auf 5 % der Rebfläche angebaut. Da er hohe Ansprüche an Lage und Boden stellt, wird er hauptsächlich von qualitätsbewussten Winzern kultiviert. Zu seinen hervorstechenden Eigenschaften gehört eine ausgeprägte bis rassige Säure, welche in kühlen und spätreifenden Jahren durchaus einmal richtiggehend stahlig sein kann.

Ab 12 Flaschen von diesem Versender erhalten Sie dessen Lieferung versandkostenfrei innerhalb Deutschland!
Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt Fröhlich´s SommerTime

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Cuvée, Bacchus, Kerner, Müller-Thurgau, Riesling, Scheurebe
Jahrgang
2018
Geschmack
halbtrocken
Terroir
Gipskeuper
Empfohlene Trinktemperatur
8 - 10°
Wein-Prädikat
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Frankenwein aus
Iphofen
Weingut / Anbieter / Gutsabfüllung Franken
Ilmbacher Hof
Lange Gasse 36
D-97346 Iphofen
Artikelnummer
FWL366-2018
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Ilmbacher Hof
Preis/Liter
8.67 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
6,0 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
11,5%
Restzucker
9,3 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Ilmbacher Hof" stellt sich vor

Ursprünglich ein Gutshof der Kartäusermönche, wird er in nunmehr 6. Generation von Familie Fröhlich bewirtschaftet.

Thomas und Andrea Fröhlich führen das historische Ensemble als offenes Haus und lassen ihre Gäste am Leben einer Winzerfamilie teilhaben. Erst im Alter von 30 Jahren hat Thomas, der studierte Betriebswirt, sein Faible für den Wein entdeckt und das elterliche Gut übernommen – natürlich mit vorheriger Ausbildung zum Winzer.

Und wenn sich der Besucher auf dem Ilmbacher Hof umsieht, versteht man die Beweggründe. Ob im Gutshaus mit seiner gemütlichen Probierstube und dem urigen Gewölbekeller, im mittelalterlich gepflasterten Innenhof oder im Hofgarten mit den alten Obstbäumen – man kommt aus dem Staunen und Schauen kaum heraus.
Natürlich steht der Wein der Fröhlichs im Mittelpunkt. Vater Gerhard Fröhlich kann auf eine 40jährige Erfahrung als Winzer zurückblicken, er und seine Frau Hildegard haben das Gut bis heute geprägt.

Die Rebstöcke der Familie finden sich in den Iphöfer Lagen Julius-Echter-Berg, Kronsberg, Kalb, Burgweg und Rödelseer Küchenmeister. Die Böden werden vom Gipskeuper dominiert, ein ideales Terroir für mineralische und finessenreiche Gewächse.

Die Mengen sind klein und exklusiv, das Familienweingut setzt auf Qualität statt Quantität. Besuchen Sie dieses mehr als sehenswertes  Weingut – am besten anlässlich einer der zahlreichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel den legendären „Bunten Nächten“. Dort heißt es dann: Fröhlich sein, mit Fröhlich Wein ...

empfohlenes Weingut im Gault&Millau WeinGuide 2018 und VINUM WeinGuide 2018

Gault&Millau Bewertung 2019 zum Ansehen

Eichelmann Bewertung 2019 zum Ansehen

Eichelmann Urkunde 2019 zum Ansehen

Selection-Urkunde - Müller-Thurgau-Weingut des Jahres 2018, Platz 2

Selection-Urkunde - 1. Platz Müller-Thurgau trocken bis 7,50 Euro

Selection-Urkunde - Platz 1 Müller-Thurgau trocken mit Barrique-Ausbau

Vinum-Weinführer Urkunde 2019

Vinum-Weinführer Beschreibung 2019

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz Fröhlich´s SommerTime

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

Diese Weine könnten Sie auch interessieren