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2017 Pfiffikus

Keßler Winzerhof

Ein Deutscher Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure.

AWC Vienna SilverLos-Nr. 004/19

Abfüllort: 97334 Sommerach

Rebsorten: Rieslaner, Riesling, Silvaner und Bacchus

Prämierung: AWC Silber

Weitere Informationen zur Rebsorte

Rieslaner

Haben Sie gewusst, dass die Rebsorte Rieslaner ein fränkisches Eigengewächs ist? Sie wurde im Jahre 1921 von Oekonomierat Dr. August Ziegler an der Bayerischen Landesanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Würzburg aus den Elternsorten Silvaner x Riesling gekreuzt.

Leider befindet sie sich seit geraumer Zeit auf dem Rückzug und wird bei Neupflanzungen von der fränkischen Winzerschaft so gut wie gar nicht mehr berücksichtigt. Dies liegt wahrscheinlich an seinen weinbaulichen Eigenschaften und vergleichsweise hohen Ansprüchen. Aber wie heißt es doch so schön: „Ohne Fleiß kein Preis!“.

Jeder Winzer, der es ehrlich mit der Sorte meint und sich entsprechend Mühe mit ihr gibt, wird im Zweifelsfalle reichlich belohnt. Und zwar mit hochedlen Spitzenweinen, welche es unter Umständen sogar mit „König Riesling“ aufnehmen können. Nicht umsonst wurde die Sorte bis in die 1950er-Jahre "Mainriesling" genannt.

Riesling

Der Weiße Riesling, wie er offiziell heißt, gehört zu den bedeutendsten weißen Rebsorten weltweit.Von vielen Weinliebhabern und Experten wird er gar als König der weißen Rebsorten bezeichnet - nicht zu Unrecht; wie wir finden. Als Spezialität und vermuteten Ur-Riesling gibt es auch noch den Roten Riesling, welcher aber bundesweit nur auf ca. 30 Hektar angebaut wird.

In Deutschland ist der Riesling mit knapp über 23.000 Hektar (23,4 % der gesamten Rebfläche) die meistangebaute Rebsorte. Vor allem in seinen klassischen Anbauregionen Rheingau und Mosel dominiert er ganz klar die Anbaustatistik. Anfang des 20. Jahrhunderts besaßen Rieslingweine aus diesen beiden Regionen Weltgeltung und wurden teurer gehandelt als die berühmtesten Weine aus Bordeaux. In den letzten 15 Jahren haben Deutschlands Spitzenwinzer große Anstrengungen unternommen, an diese längst vergangenen Zeiten anzuknüpfen, und erste Erfolge zeichnen sich ab. Nie war die Qualität so hoch wie heute, die Preise steigen, die besten Großen Gewächse haben die 40-Euro-Marke geknackt, Deutscher Riesling ist hip in New York und anderen Metropolen der Welt.

In Franken besitzt er zwar eine durchaus lange Tradition, wird aber lediglich auf 5 % der Rebfläche angebaut. Da er hohe Ansprüche an Lage und Boden stellt, wird er hauptsächlich von qualitätsbewussten Winzern kultiviert. Zu seinen hervorstechenden Eigenschaften gehört eine ausgeprägte bis rassige Säure, welche in kühlen und spätreifenden Jahren durchaus einmal richtiggehend stahlig sein kann.

Silvaner

Der Grüne Silvaner, wie er offiziell heißt, gehört zu den bedeutendsten weißen Rebsorten in Deutschland. Zwar ging die Anbaufläche über die letzten Jahrzehnte kontinuierlich zurück. Dies ändert aber nichts an den folgenden Tatsachen:

  • Bis ca. 1950 war der Silvaner die mit Abstand wichtigste Rebsorte in Deutschland und wurde auf mehr als der Hälfte der Rebfläche kultiviert.
     
  • Es handelt sich um eine Traditionsrebe, deren Anbau seit 1659 urkundlich belegt ist.
     
  • In Franken ist der Silvaner Leitrebsorte und nimmt mit 30% so viel Fläche ein wie in keinem anderen deutschen Anbaugebiet.

Bacchus

Neben so bekannten Rebsorten wie Domina, Optima und Morio-Muskat kreuzte Peter Morio im Jahr 1933 die in Franken nach wie vor so geschätzte und weitverbreitete Sorte Bacchus. 

Mit 1.795 Hektar Anbaufläche (1,8 % der Gesamtfläche) spielt die Sorte zwar in Deutschland keine große Rolle, aber aus der Tatsache, dass davon 720 Hektar allein im Anbaugebiet Franken stehen, kann man ihre Bedeutung für die hiesigen Winzer ablesen. Nach dem Müller-Thurgau und dem Silvaner handelt es sich bei der nach dem römischen Weingott benannten Kreuzung aus den Elternsorten (Silvaner x Riesling) und Müller-Thurgau um die dritthäufigste Varietät in fränkischen Landen. Bezogen auf Gesamtdeutschland hat sich die Anbaufläche seit 1995 fast halbiert. Auch wenn die fränkischen Winzer mit fast schon nibelungentreuer Art an ihrem Bacchus festhalten, ist der Trend im übrigen Weindeutschland dennoch stark rückläufig. 

Die Sorte verdankt ihre einstmalige Popularität unter Winzern vor allem der Tatsache, dass sie zu den früh reifenden Rebsorten gehört und folglich auch in Lagen angebaut werden kann, die für den spätreifenden Riesling eher ungeeignet sind. Bacchus-Weine zeichnen sich durch ihre geradezu verschwenderische Fruchtigkeit und betonte Würze aus. In der weitverbreiteten, halbtrocken ausgebauten Variante haben wir nach wie vor den fränkischen Weinfestschoppen schlechthin im Glas. Auch wenn Weinsnobs gerne die Nase rümpfen, so kann ein fruchtig-würziger Bacchus ein ganz toller Einstieg in die Welt des Weines sein.

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Datenblatt 2017 Pfiffikus

Weinart
Sekt & Secco
Jahrgang
2017
Geschmack
trocken
Wein-Prädikat
Deutscher Perlwein - Secco
Weinprämierung
Intern. Weinwettbewerb AWC Silber
Frankenwein aus
Prichsenstadt
Weingut / Anbieter /
Keßler Winzerhof
Luitpoldstraße 1-2
D-97357 Prichsenstadt
Artikelnummer
FWL6373
Lieferzeit
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Versand durch
Keßler Winzerhof
Preis/Liter
10.00 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
7,5 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
10,5%
Restzucker
26,0 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Keßler Winzerhof" stellt sich vor

Familie Keßler betreibt seit vier Generationen Weinbau in der wahrlich pittoresken Ortschaft Prichsenstadt. Auf einer Gesamtfläche von knapp sechs Hektar werden neben den Frankenklassikern Silvaner, Bacchus, Müller-Thurgau und Riesling auch Spezialitäten wie Weißburgunder und Rieslaner angebaut. Spätburgunder, Regent und Schwarzriesling runden das Sortiment bei den roten Sorten ab.

Für den Ausbau der Weine, welche zum Gutteil aus der Hauslage „Prichsenstädter Krone“ stammen, ist die Tochter des Hauses Ina Keßler verantwortlich. Besonders wichtig sind der gelernten Weinbautechnikerin und Kellermeisterin die Erhaltung der Jahrgangscharakteristik sowie des sortentypischen Charakters ihrer Weine.

Zum Winzerhof gehört unter anderem eine gemütliche Pension mit drei Einzelzimmern und sechs Doppelzimmern. Das reichhaltige und abwechslungsreiche Frühstücksbuffet wird von den Gästen besonders geschätzt. Ein Erlebnis in beeindruckender Atmosphäre ist jederzeit auch die abwechslungsreich gestaltete, mit vielen Informationen und Geschichten gespickte Weinprobe im 600 Jahre alten Gewölbekeller.

Top-Winzerin des Jahres Ina Keßler / Selektion Genußmagazin

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Verkostungsnotiz 2017 Pfiffikus

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