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2021 Nordheimer Vögelein Rosé Spätlese trocken

Knoblach Dieter

Üppige Fruchtigkeit gesellt sich zu einer schönen Würze, welche an Kräuter und Blattgrün erinnert.

Rosé aus den Rebsorten Spätburgunder und Domina.

Speiseempfehlung: Zu würzigem Käse und zum Grillen. Aber auch Fleisch.

Weitere Informationen zur Rebsorte

Rosé

Kennen Sie den Unterschied zwischen Rosé und Weißherbst?

Ganz grundsätzlich dürfen Rosé-Weine nur aus roten Trauben gekeltert werden. Allerdings steht es dem Winzer frei, mehrere Rotwein-Sorten zu verwenden. Der Weißherbst ist im Prinzip auch ein Rosé-Wein, für welchen aber jeweils nur eine Rebsorte zugelassen ist, das heißt, er muss sortenrein gekeltert werden. Außerdem handelt es sich immer mindestens um einen Qualitätswein. Rosé-Weine können auch der Kategorie der Tafelweine angehören. Besonders gerne verwenden deutsche Winzer für ihre Weißherbst-Weine die edle Sorte Spätburgunder.

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Datenblatt 2021 Nordheimer Vögelein Rosé Spätlese trocken

Weinart
Rosé
Rebsorte
Domina, Spätburgunder
Jahrgang
2021
Geschmack
trocken
Terroir
Muschelkalk
Empfohlene Trinktemperatur
10°
Lage
Nordheimer Vögelein
Qualitätsstufe
Prädikatswein: Spätlese
Frankenwein aus
Nordheim am Main
Weingut / Anbieter / Gutsabfüllung Franken
Knoblach Dieter
Raiffeisenstraße 13
D-97334 Nordheim am Main
Artikelnummer
FWL10105-2119
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Knoblach Dieter
Preis/Liter
10.93 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
6,3 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
12,5%
Restzucker
4,5 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Knoblach Dieter" stellt sich vor

Die Knoblachs zählen zu den alteingesessenen Winzergeschlechtern der Weinbaugemeinde Nordheim am Main. Hier, auf einer "Wein-Insel" des Maindreiecks an der "Volkacher Mainschleife", in der größten weinbautreibenden Gemeinde Unterfrankens, ist der Familienname Knoblach schon seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert nachweisbar.

Die Vorfahren des Weingutes Knoblach pflegten über drei Jahrhunderte in Nordheim den heimischen Weinbau, waren hier als angesehene Gastwirte "Zur Sonne" tätig und wirkten durch Generationen immer wieder in wichtigen Gemeindeämtern. Durch bemerkenswerte Stiftungen und beachtliche, mit dem Familienwappen gekennzeichnete Privatbauten bestimmten sie Nordheims historisches Ortsbild mit. Von den unmittelbaren Vorfahren stammt der 1707 geschaffene "Ölberg" mit seinen lebensgroßen Figuren an der altehrwürdigen Pfarrkirche St. Laurentius.

Auf dem Dorfplatz unmittelbar vor der Kirche steht die spätbarocke "Mariensäule" von 1775: ein Säulenobelisk mit einer doppelseitig gearbeiteten Statue der Madonna, ebenfalls von den Knoblachs gestiftet. Mariensäule und stattliche alte Bürgerhäuser tragen das "sprechende" Knoblach-Wappen, im Schild Küferwerkzeug, auf dem Helm eine Knoblauchzwiebel.

Das Hauswappen, nachgewiesen durch ein Ölporträt aus dem Jahre 1729, das im Besitz des Johann Martin Knoblach war, wird traditionsgemäß durch den jetzigen Inhaber Winzermeister Dieter Knoblach in Ehren gehalten, der als Jungwinzer im Jahre 1998 seine Prüfung als Winzermeister ablegte. Dieses Ereignis wurde zum Anlass genommen einen Meister-Schoppen zu kreieren.

Heute ist das Familienzeichen nicht zuletzt ein Kennzeichen besonderer Qualitätsweine der Mainschleife. Zugleich hat das Weingut Knoblach-Nordheim im vergangenen Jahrhundert sein breites Weinangebot um ausgezeichnete Brennereierzeugnisse erfolgreich ergänzt. Durch Produkte aus heimischen Sonderkulturen wie Obstbau, wurde die Palette noch breiter gefächert.

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2021 Nordheimer Vögelein Rosé Spätlese trocken

Frei nach Robert Lembke könnte die heute gestellte Frage lauten: „Welchen Rosé hätten S' denn gern?“ Einen von der „hedonistischen“ Sorte oder einen eher seriösen Vertreter?

Sollten Sie zu letzterem tendieren, so sind Sie hier genau richtig. Sollten Sie doch eher zu der Hedonisten-Version neigen, so sind Sie ebenfalls richtig. Die pinkfarbene Spätlese aus der weithin bekannten Lage „Nordheimer Vögelein“ vereint das Beste aus beiden Welten in sich. Ich vermute, dass einer der Gründe die Auswahl der verwendeten Rebsorte(n) ist.

Wie in den allgemeinen Informationen zum Thema Rosé ja bereits geschrieben steht, muss ein Rosé-Wein ausschließlich aus roten Trauben gekeltert werden. Im Gegensatz zum Weißherbst, welcher quasi eine Spezialkategorie des Rosés darstellt und aus einer einzigen Sorte gekeltert werden muss, dürfen für den Rosé mehrere rote Sorten verwendet und miteinander verschnitten werden. Welche Sorten bei unserer trockenen Spätlese vom Weingut Knoblach zum Einsatz kamen, ist ohne konkrete Nachfrage beim Winzer gar nicht so leicht zu beantworten. Immerhin baut das Weingut mit Acolon, Domina, Dornfelder und Spätburgunder vier verschiedene rote Sorten an.

Obwohl ich aufgrund der relativ kräftigen Farbe (Pink mit leicht orangefarbenem Schimmer) und der ausgeprägten Frucht nach Kirsche (Kirschjoghurt) und reifen, dunklen Zwetschgen, erst einen Spätburgunder ausschloss, besteht der Rosé tatsächlich aus 55 % Spätburgunder und 45 % Domina. Zu der üppigen Fruchtigkeit gesellt sich aber noch eine schöne Würze, welche an Kräuter und Blattgrün erinnert. Sehr gut gefällt mir dabei, dass der Wein nicht ins Bonbonhafte abgleitet wie manch andere Roséweine. Die Nase ist zwar auf Frucht gebaut, aber das Ganze wirkt überhaupt nicht kitschig.

Nun steigt aber die Spannung auf den ersten Schluck und den damit verbundenen Auftritt am Gaumen. Geschmacklich dominieren ganz klar die kirschigen Noten aus der Nase und zwar geht das Ganze in Richtung Süßkirsche. Aber auch im Geschmack kommen kräutrige, ganz zart bittere, an Aperol erinnernde Noten, zum Tragen. Das ist ganz raffiniert und das Zusammenspiel von Frucht, lebendigem Säurespiel, kräutriger Bitterkeit und trockener Performance (nur knapp über fränkisch trocken) macht einfach nur Spaß. Aber dennoch verströmt der Rosé von Familie Knoblach auch eine Aura von „Seriosität“ und bietet mehr als unkomplizierten Trinkgenuss. Auch anspruchsvollere Weinliebhaber*innen sollten sich einmal an diesen Tropfen heranwagen.

Wie eingangs bereits geschrieben, schafft dieser tolle Rosé spielend den Spagat zwischen hedonistisch, leicht trinkbar und anspruchsvoll mit einer gewissen Komplexität.

Ein bunter Melonen-Paprikasalat mit Feta und Mandeln dürfte mit Sicherheit eine grenzgeniale Kombi sein mit unserem „Wein der Woche“.

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