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2020 Nordheimer Vögelein Rotling Kabinett trocken

Knoblach Dieter

Leichte Erdbeernote im Geruch und Geschmack.

Speiseempfehlung: Ein Sommerwein einfach nur zum Genießen an einem schönen Sommerabend.

Weitere Informationen zur Rebsorte

Rotling

Die beiden Weinarten Rotling oder Rosé werden oft verwechselt. Sie haben zwar beide eine ähnliche Farbe, aber die Herstellung ist grundverschieden. Beim Rotling werden rote und weiße Trauben gemeinsam gekeltert.

Rotling Weine sind fast immer Weine mit einem deutlichen Restzuckergehalt, welche durch frische Fruchtnoten wie z.B. Erdbeere geprägt sind. Dies macht sie zu perfekten Sommerweinen.

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Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt 2020 Nordheimer Vögelein Rotling Kabinett trocken

Weinart
Rotling
Jahrgang
2020
Geschmack
trocken
Terroir
Muschelkalk
Empfohlene Trinktemperatur
10°
Lage
Nordheimer Vögelein
Qualitätsstufe
Prädikatswein: Kabinett
Frankenwein aus
Nordheim am Main
Weingut / Anbieter / Gutsabfüllung Franken
Knoblach Dieter
Raiffeisenstraße 13
D-97334 Nordheim am Main
Artikelnummer
FWL5906-2020-2018
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Knoblach Dieter
Preis/Liter
7.20 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
6,1 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
12,0%
Restzucker
4,2 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Knoblach Dieter" stellt sich vor

Die Knoblachs zählen zu den alteingesessenen Winzergeschlechtern der Weinbaugemeinde Nordheim am Main. Hier, auf einer "Wein-Insel" des Maindreiecks an der "Volkacher Mainschleife", in der größten weinbautreibenden Gemeinde Unterfrankens, ist der Familienname Knoblach schon seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert nachweisbar.

Die Vorfahren des Weingutes Knoblach pflegten über drei Jahrhunderte in Nordheim den heimischen Weinbau, waren hier als angesehene Gastwirte "Zur Sonne" tätig und wirkten durch Generationen immer wieder in wichtigen Gemeindeämtern. Durch bemerkenswerte Stiftungen und beachtliche, mit dem Familienwappen gekennzeichnete Privatbauten bestimmten sie Nordheims historisches Ortsbild mit. Von den unmittelbaren Vorfahren stammt der 1707 geschaffene "Ölberg" mit seinen lebensgroßen Figuren an der altehrwürdigen Pfarrkirche St. Laurentius.

Auf dem Dorfplatz unmittelbar vor der Kirche steht die spätbarocke "Mariensäule" von 1775: ein Säulenobelisk mit einer doppelseitig gearbeiteten Statue der Madonna, ebenfalls von den Knoblachs gestiftet. Mariensäule und stattliche alte Bürgerhäuser tragen das "sprechende" Knoblach-Wappen, im Schild Küferwerkzeug, auf dem Helm eine Knoblauchzwiebel.

Das Hauswappen, nachgewiesen durch ein Ölporträt aus dem Jahre 1729, das im Besitz des Johann Martin Knoblach war, wird traditionsgemäß durch den jetzigen Inhaber Winzermeister Dieter Knoblach in Ehren gehalten, der als Jungwinzer im Jahre 1998 seine Prüfung als Winzermeister ablegte. Dieses Ereignis wurde zum Anlass genommen einen Meister-Schoppen zu kreieren.

Heute ist das Familienzeichen nicht zuletzt ein Kennzeichen besonderer Qualitätsweine der Mainschleife. Zugleich hat das Weingut Knoblach-Nordheim im vergangenen Jahrhundert sein breites Weinangebot um ausgezeichnete Brennereierzeugnisse erfolgreich ergänzt. Durch Produkte aus heimischen Sonderkulturen wie Obstbau, wurde die Palette noch breiter gefächert.

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2020 Nordheimer Vögelein Rotling Kabinett trocken

Leider, leider ist dieses Jahr wieder einmal genau die passende Gelegenheit für ein Revival des Rudi-Carrell-Klassikers „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“. So wechselhaft und gewittergeschwängert, wie sich der Sommer bisher präsentiert, bleibt nur die Flucht nach vorn in das Prinzip Hoffnung, welche ja bekanntlich zuletzt stirbt.

Deshalb geht es hier an Ort und Stelle unverdrossen weiter mit Sommerwein-Empfehlungen von meiner Seite. Heute soll es, wie schon vorletzte Woche, wieder ein Rotling sein. Und zwar ein ganz besonderer. Nämlich ein ganz besonders trockener. Mit 4,2 g/l Restzucker bewegen wir uns nur minimale 0,2 g/l oberhalb der (inoffiziellen) Grenze für fränkisch trockene Weine. Normalerweise sind gefühlte 98 % aller Rotlinge zumindest halbtrocken, manche sogar lieblich. Ich habe spaßeshalber einmal die Probe aufs Exempel gemacht und für Sie den Shop gecheckt. Und in der Tat habe ich unter den zahlreichen angebotenen Rotling-Weinen nur ein weiteres trockenes Exemplar gefunden. Jenes reizt aber mit 8 g/l Restsüße die weingesetzliche Grenze von 9 g/l Restzucker fast vollständig aus.

Doch nun zum trockenen Kabinett von Familie Knoblach aus der Lage „Nordheimer Vögelein“. Von der Farbe her habe ich schon hellere, aber auch schon dunklere Vertreter der Gattung gesehen. Der Wein zeigt im Glas eine mittelkräftige, lachsrosa Farbe. Die Nase präsentiert sich, wie nicht anders zu erwarten, ungemein fruchtbetont mit Noten reifer Erdbeeren. Wenn Sie sich jetzt noch einen Klecks Joghurt oder Creme Double und ein paar wenige Blättchen Melisse dazu vorstellen, dann trifft es ziemlich gut die nasale Visitenkarte, welche unser „Wein der Woche“ im Glas abgibt.

Am Gaumen dann die Überraschung – oder auch nicht. Dass der Wein anders ist im Vergleich zum Gros der restlichen Rotlinge, war ja durchaus zu erwarten. Aber dass er sensorisch so trocken und vor allem auch mineralisch rüberkommt, hätte ich nicht erwartet. Da ist eine gute Portion Grip vorhanden, der Wein hat richtiggehend Biss.

Im Geschmack deckt sich die Frucht nicht eins zu eins mit den an Erdbeere erinnernden Eindrücken aus der Nase. Wir bewegen uns zwar auch hier im rotfruchtigen Bereich, aber zur Erdbeere gesellen sich auch säuerliche Noten von Roter Johannisbeere.

So ein trockener Rotling lässt sich natürlich nicht so unkompliziert wegschlotzen wie seine süffigeren, halbtrockenen Verwandten. Deshalb möchte ich dieses besondere Exemplar auch ausdrücklich als Speisenbegleiter empfehlen. Zu sommerlichen Salaten mit gegrillten oder gebratenen Filet-Streifen (Hähnchen, Pute, Rind), zu einem Melonen-Paprika-Salat mit Rauchmandeln (geniales Gericht bei 35° C im Schatten, die Suchmaschine Ihres Vertrauens hilft bei der Rezeptsuche) oder sogar zu einer Lammkeule provenzalischer Art.

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
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