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2018 Müller-Thurgau Kabinett feinfruchtig (DER JUNGE KNABE)

Weinbau Lang

In der Nase dominieren sowohl exotische Aromen, wie Aprikose, Mango und Eisbonbon, als auch Aromen heimischer gelber Früchte.

Durch seine knackige, frische Säure und seine schmeichelnde, natürliche Restsüße ist er ein perfekter Wein für jeden Anlass, der einfach Spaß macht.

DER JUNGE KNABE Müller-Thurgau steht für den Sohn Valentin, der Familie Lang jeden Tag aufs Neue zum Strahlen und Lachen bringt.

Kurz gesagt: So fröhlich, frech und voller Überraschungen der junge Knabe Valentin ist, so unkompliziert, spritzig und fruchtig ist auch dieser Müller-Thurgau.

Speiseempfehlung: Passt perfekt zu leichten Gerichten (z. B. knackigen Salatvariationen) und zu einem fränkischen Vesper.  Fleisch- und Fischgerichte sind auch zu empfehlen.

Weitere Informationen zur Rebsorte

Müller-Thurgau

O.k., die Sorte ist nicht gerade en vogue. Im Gegenteil: der einstmals geliebte Sohn wurde von seinen Eltern, den Winzern, verstoßen.

Der Flächenanteil sank seit Mitte der 1990er-Jahre von weit über 50% auf heute 27%. Wenn der Trend weiter so anhält ist in wenigen Jahren der Silvaner wieder die Nummer 1 in fränkischen Weingärten. Das ist im Prinzip auch zu begrüßen. Aber woher kommt dieser dramatische Wandel vom einstmaligen Liebling zum Stiefkind?

Der Müller-Thurgau galt schon immer als Brot-und-Butter-Sorte, nicht geeignet für höhere Qualitäten. Das ist im Prinzip auch richtig. Aber wenn nicht gerade Erträge von 200 Hektoliter pro Hektar geerntet werden und der Winzer sich Mühe gibt, sind durchaus hochanständige Weine möglich.

Ein erster Vorstoß in diese Richtung war vor knapp 20 Jahren die Gründung der Winzervereinigung Frank & Frei. Man war angetreten, das ramponierte Image der Sorte aufzupolieren und keltert bis heute vorbildliche, fruchtig-frische Müller-Thurgau-Weine.

Doch ist der Ruf erst ruiniert …

Selbst das große „100 Jahre Müller-Thurgau-Jubiläum“ in 2013 hat wenig bewirken können in unseren Augen. Immerhin wurde damals die erste Müller-Thurgau-Anlage Deutschlands in Franken gepflanzt. Die Sorte ist besser als ihr Ruf und verdient mehr Aufmerksamkeit.

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Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt 2018 Müller-Thurgau Kabinett feinfruchtig (DER JUNGE KNABE)

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Müller-Thurgau
Jahrgang
2018
Geschmack
halbtrocken
Terroir
Muschelkalk
Empfohlene Trinktemperatur
8 - 10°
Lage
Theilheimer Altenberg
Wein-Prädikat
Prädikatswein: Kabinett
Frankenwein aus
Theilheim
Weingut / Anbieter / Erzeugerabfüllung Franken
Weinbau Lang
Hauptstraße 15
D-97288 Theilheim
Artikelnummer
FWL5128-2018
Lieferzeit
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Versand durch
Weinbau Lang
Preis/Liter
7.60 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
6,1 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
12,0%
Restzucker
13,0 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Weinbau Lang" stellt sich vor

Das Weingut Lang ist ein liebevoll geführter Familienwinzerbetrieb, ohne lange Tradition, dafür jung, dynamisch und voller Ideen.

Die Weinstöcke gedeihen in der Lage „Theilheimer Altenberg“, einer nicht flurbereinigten Weinbergslage. Alte Weinbergsmauern, aufgeschüttete Steinriegel, Hecken und Büsche geben dieser Lage einen besonderen Flair.

Trotz Technisierung im Weinberg legt Familie Lang, als relativ kleiner Winzerbetrieb, großen Wert auf Handarbeit. Bereits während der Vegetation will sie durch naturnahe Bewirtschaftung und reduzierte Erträge den Grundstein für die Qualität des späteren Weines positiv beeinflussen. Eine gestaffelte Weinlese und die schonende Verarbeitung von nur vollreifen und gesunden Trauben ermöglicht es, einen "Rohdiamanten" zu ernten. Im Weinkeller erlangt dieser Rohdiamant den letzten Schliff.

Verantwortlich für den Weinan- und ausbau ist Johannes, stolzer Familienvater und leidenschaftlicher Hobbywinzer. Unterstützt wird er von seiner Familie, von der Verwandtschaft und von seinen Freunden.

Seit Johannes die Verantwortung übernommen hat, wächst der Weinberg stetig von Jahr zu Jahr und mittlerweile werden knapp 0,8 Hektar angebaut. Johannes ist hauptberuflich Elektroingenieur, Jongleur von Bits und Bytes. Der Ausgleich zum Beruf ist die Arbeit und Ruhe im Weinberg, immer mit dem Drang, etwas Handwerkliches mit den eigenen Händen umzusetzen.

Was hinter dem Weinausbau steckt ist pure Leidenschaft, die Liebe zum Wein und das viele Probieren und Tüfteln im Weinberg und im Weinkeller. Dabei hat die Familie ihr Ziel immer fest im Blick, individuelle Weine, Weine die ihre Handschrift tragen und sehr viel Fruchtpotential und Wiedererkennungswert aufweisen, zu erzeugen.

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2018 Müller-Thurgau Kabinett feinfruchtig (DER JUNGE KNABE)

Mit einer gewissen Erleichterung habe ich nach dem ersten Verkosten dieses Weines festgestellt, dass Leichtigkeit und Frische auch in einem „Hitzejahr“ wie 2018 möglich sind. Bei vielen verkosteten 2018er Weinen von aromatischen Sorten wie Bacchus, Scheurebe oder auch Müller-Thurgau haben mir genau diese Eigenschaften ein wenig gefehlt. Die frische, knackige Frucht war dann oftmals doch etwas zu reif und üppig geraten. Not my cup of tea. Zumindest im trockenen und halbtrockenen Bereich. Bei edelsüßen Tropfen sieht dies naturgemäß anders aus.

„Der Junge Knabe“ vom Weingut Lange aus Theilheim besitzt genau das richtige Maß an Keckheit und erfrischend frecher Art, welches ich mir von einem gelungenen Müller erwarte bzw. erhoffe. Die Frucht ist wunderbar klar und würzig. Meine Nase nimmt gelbe Frucht-Aromen wahr, welche mich an Melone, noch leicht grüne Mango und Mirabelle denken lässt. Für die nötige Frische sorgt eine gebirgsbachklare Eisbonbon-Note. Auch die müllertypische, muskatartige Würze nebst einer erdigen Komponente tritt in Erscheinung. Das Nasenbild ist von reifer – aber eben nicht überreifer – Frucht geprägt. Sehr schön das Ganze.

Am Gaumen wirkt der Wein feingliedrig und gleitet leicht und elegant über die Zunge. Was mir besonders gut gefällt, ist seine strukturierte Art. Die Säure verleiht Frische, eine leicht phenolige, aufrauhende Komponente gibt Struktur und sorgt für Länge im Nachhall. Die zarte Restsüße unterstreicht die Frucht, welche am Gaumen – im Gegensatz zur Nase – hinter die Würze und Mineralität zurücktritt. Diese Mischung aus phenolischem Grip, Säure und geschmacklicher Würze macht den 2018er Müller von Familie Lang unheimlich spannend und sorgt für einen erstaunlichen Trinkfluss. Wieder einmal ein herrlicher Müller, welcher bestens geeignet ist, die Vorurteile gegenüber dieser Sorte Lügen zu

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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