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(17.33€ /L)

Sekt Pinot extra brut

Laufer Dieter

Richtig trocken, dazu eine verspielte Cremigkeit und der feine Duft frischer Früchte.

Deutscher Sekt b.A. Franken

A.P.N. Nummer 4360-018-19

Rebsorte: Weißburgunder und Chardonnay

Traditionelle Flaschengärung

Versektet in: D-97082 Würzburg

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Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt Sekt Pinot extra brut

Weinart
Sekt & Secco
Rebsorte
Cuvée
Jahrgang
2017
Geschmack
extra brut
Wein-Prädikat
Deutscher Sekt b. A.
Frankenwein aus
Lisberg
Weingut / Anbieter / Hersteller
Laufer Dieter
Burg 2
D-96170 Lisberg
Artikelnummer
FWL4138-18
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Laufer Dieter
Preis/Liter
17.33 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Alkoholgehalt (vol.)
12,0%
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Laufer Dieter" stellt sich vor

Das Weingut Dieter Laufer ist in einem 300 Jahre alten Schloss in Bimbach bei Prichsenstadt beheimatet. In dessen historischem Kreuzgewölbekeller werden die Weine mit viel Liebe und Leidenschaft ausgebaut.

Die Familie Laufer wohnt allerdings seit etwa dreißig Jahren auf der Burg Lisberg bei Bamberg.

Die Weinberge dieses relativ jungen Familienweingutes erstrecken sich von den Ausläufern der Haßberge (Unterhaid), über den Steigerwald (Wiebelsberg, Kammerforst) bis an die Mainschleife (Sommerach). Das Weingut nutzt die verschiedenen Lagen, um seinen Weinen die Eigenschaften und einzigartigen Noten ihrer jeweiligen Gesteinsschichten mitzugeben. Ein gut geschulter Gaumen kann hier in den Weinen die Prägung durch den Muschelkalk oder den Keuper erkennen. Das ist auch das Besondere von diesem Weingut in Franken - das variierende Terroir, vom Main über den Steigerwald bis zum östlichsten Weinanbaugebiet Frankens - ein Weinberg im Landkreis Bamberg.

Die sorgsame Pflege der Rebstöcke, der bewusste Umgang mit der Natur, ein schonender Umgang mit den Weintrauben und viel Liebe zum Wein -  das alles ist für die Familie Laufer selbstverständlich.

Der Humus- und Nährstoffgehalt in den Weinbergen wird größtenteils durch Begrünung und Düngung mit organischen Substanzen, wie Kompost und Einsaaten wurzelintensiver Zwischenfrüchte, im Gleichgewicht gehalten. Diese natürliche Düngung schafft Lebensraum für viele Nützlinge, regelt den Wasserhaushalt und ist die Grundlage für Top-Qualitäten.

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz Sekt Pinot extra brut

Wussten Sie, dass Deutschland beim Schaumweinkonsum absolute Weltspitze ist? In keinem anderen Land der Welt wird mehr Sekt, Champagner, Cava, Prosecco oder, was auch immer noch zur Kategorie der Schaumweine zählt, getrunken. Auf den Plätzen folgen Länder wie Frankreich, Russland, Italien und die USA.

Allerdings wird auch nirgendwo so billig getrunken. Erschreckenderweise liegt der Durchschnittspreis pro verkaufter Flasche Sekt unter 4 Euro. Und darin ist wohlgemerkt die anno 1902 durch Kaiser Wilhelm II. zur Finanzierung der Kriegsflotte eingeführte Sektsteuer enthalten. Und diese beträgt immerhin 1,02 Euro pro 0,75-Liter-Flasche.

Der überwältigende Anteil der jährlich über 300 Millionen produzierten Flaschen Sekt stammt aus den Großkellereien Rotkäppchen, Freixenet und Henkell.

Doch es gibt wie so oft im Leben auch noch eine andere Seite. In unserem Fall diejenige der handwerklich in Kleinauflagen von wenigen Hundert oder wenigen Tausend Flaschen produzierten Winzersekte. Aus hervorragenden Grundweinen gewonnen und nach traditioneller Methode flaschenvergoren und meist mit deutlich längerem Hefelager versehen als die gesetzlich vorgeschriebenen 9 Monate. Oft handelt es sich um sehr eigenständige, charakterstarke, jedem Supermarkt-Sekt haushoch überlegene Individualisten.

Solch ein charaktervolles Unikat möchte ich Ihnen heute vorstellen. Das Weingut Laufer produziert seit einigen Jahren einen ganz speziellen, besonders trockenen Sekt aus Burgundersorten. Deshalb die Bezeichnung „Pinot“ auf dem Etikett. In diesem Fall steht dieser Begriff für die Rebsorten Weißburgunder (Pinot Blanc) und Chardonnay, beides Mitglieder der Burgunderfamilie. Die Trauben für den Grundwein sind in der Monopollage „Bimbacher Schlossgarten“ gewachsen und geben dem Sekt eine Lagenprägung mit auf den Weg, welche keineswegs selbstverständlich ist. Doch dazu mehr an entsprechender Stelle meiner Kostnotiz.

Glanzhelles, strahlendes Strohgelb in der Farbe. Ganz feine, nur dezent fruchtige Nase mit burgundertypischen Anklängen von Apfel und Zitrus. Aber auch etwas Birne scheint auf mit zunehmender Belüftung und Erwärmung im Glas. Sehr frischer Eindruck, auch etwas Grünes, Vegetabiles kommt zum Vorschein.

Am Gaumen dann sehr feines Mousseux. Sehr feine Säure mit geschmacklichem Eindruck von (Salz-)Zitrone. Mit 12 % Vol. Alkohol angenehm schlank, aber trotzdem große Persistenz am Gaumen. Im Nachhall kommt dann die Lagencharakteristik zum Tragen. Auch die Stillweine aus dieser Lage weisen diese typischen Noten auf: mineralisch-erdige Eindrücke von Lehm, nassem Ton und eine zarte Salmiaknote. Top-Grundweine, fast zwei Jahre Hefelager, ganz niedrige Dosage: fränkisches Sekt-Handwerk vom Feinsten. Somit steht dem gelungenen Feiertags-Aperitif nichts mehr im Wege. Die Sektschalen können dennoch im Schrank bleiben. Am besten, Sie verwenden ein gutes, relativ dünnwandiges Weißweinglas. Darin kann dieser hochklassige Sekt seine Stärken voll ausspielen.

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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