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(24.00€ /L)

Harfen-Cuvée Sekt

Weingut Schmitt

Ein fränkischer Sekt mit Format. Im Duft fruchtig und im Abgang cremig weich.

Deutscher Sekt

Los-Nr. L 19

Für das feine Mousseux lagerte der Jungsekt mit der Hefe 9 Monate in der Original-Sektflasche zur zweiten Gärung, bis er degogiert wird.

Cuvée aus den Rebsorten Fontanara, Rieslaner, Weißer Burgunder und ein bißchen Spätburgunder.

Prämierung: Selection Gold

Weitere Informationen zur Rebsorte

Spätburgunder

Der Blaue Spätburgunder, wie er offiziell heißt, gehört zu den bedeutendsten roten Rebsorten weltweit. Von vielen Weinliebhabern und Experten wird die Sorte gar als Königin unter den roten Rebsorten bezeichnet. Als Spezialität und nahen Verwandten gibt es in Deutschland auch noch den Frühburgunder, welcher aber bundesweit nur auf ca. 260 Hektar angebaut wird.

Als Mutterland der Sorte gilt Frankreich, wo sie knapp 30.000 Hektar einnimmt und wahrscheinlich schon seit der Römerzeit kultiviert wird. In Deutschland ist der Spätburgunder mit knapp 11.800 Hektar (12 % der gesamten Rebfläche) die meistangebaute rote Rebsorte.

Vor allem in seinen klassischen Anbauregionen Baden und Ahr dominiert er ganz klar die Anbaustatistik. In den letzten 30 Jahren haben Deutschlands (Spitzen-)Winzer große Anstrengungen unternommen, qualitativ dem großen, strahlenden Vorbild Burgund näherzukommen.

Die Pinot-Noir-Weine von der Côte d’Or genießen Weltruf und Lagen-Namen wie Musigny, Richebourg und Chambertin (um nur einige zu nennen) zaubern ein verklärtes Lächeln in die Gesichter sämtlicher Pinot Noir-Afficionados weltweit. Leider reißen sie aber auch ein tiefes Loch in die Geldbörse ihrer Anbeter. 200 bis 300 Euro – wohlgemerkt: pro Flasche – sind bei den berühmten Grand-Cru-Lagen eher die Regel denn die Ausnahme.

Qualitativ hat sich in deutschen Landen enorm viel getan und sowohl das Verständnis für den Anbau im Weinberg (Standort, Wahl des Klons und der Unterlage, Traubenteilung etc.) als auch die Besonderheiten beim Ausbau im Keller haben sprunghaft zugenommen. So haben die besten deutschen Spätburgunder mittlerweile qualitativ enorm aufgeholt und teilweise sogar zum großen Vorbild aufschließen können. Allerdings bewegen wir uns preislich mittlerweile bei den besten Pinots aus Deutschland auch im dreistelligen Bereich (Friedrich Becker, Bernhard Huber, August Kesseler).

Zusammen mit dem Cabernet Sauvignon und dem Merlot gilt der Spätburgunder als eine der hochwertigsten roten Rebsorten überhaupt. Weltweit steht Deutschland mit seinen 11.775 Hektar Anbaufläche für Spätburgunder (Pinot Noir) auf dem dritten Platz hinter Frankreich (29.700 Hektar) und den USA (16.770 Hektar). Rund jeder dritte Stock in deutschen Rotweinanlagen ist ein Spätburgunder. National dominiert Baden beim Spätburgunder klar und stellt laut den Zahlen des Deutschen Weininstituts (DWI) aus dem Jahr 2014 mit 5.591 Hektar knapp die Hälfte der gesamten deutschen Anbaufläche für diese Rebsorte. Zweitgrößtes deutsches Anbaugebiet für die Sorte ist die Pfalz mit 1.636 Hektar vor Rheinhessen (1.439 Hektar) und Württemberg (1.300 Hektar). In Franken sind lediglich 266 Hektar mit Spätburgunder bestockt und man könnte mit Fug und Recht von einem gewissen Nischendasein sprechen.

Weißburgunder

Er gehört zwar nicht zu den weitverbreiteten Varietäten in Franken, aber seine Stellung als besonders wertvolle Ergänzungssorte dürfte von den wenigsten Weinkennern angezweifelt werden. So mag es auch kaum verwundern, dass sein Flächenanteil langsam aber doch stetig zunimmt.

Waren es im Jahr 2000 noch bescheidene 0,7 %, so liegen wir heute bereits bei 3,2 %. Somit hat sich sein Flächenanteil in Franken binnen 18 Jahren mehr als vervierfacht und er marschiert stramm auf die Marke von 200 Hektar Anbaufläche (in Franken) zu. Daneben findet die Sorte innerhalb Deutschlands noch besonders in der Pfalz und Rheinhessen Verbreitung.

Gleichwohl gehört er zu den klassischen Sorten, ist doch sein Anbau spätestens seit dem 14. Jahrhundert belegt. Innerhalb Europas wird er auch in Italien (Pinot Bianco), Österreich, der Schweiz und Liechtenstein angebaut. In Frankreich, seiner vermuteten Heimat, findet man ihn im Elsass und, man höre und staune, sogar in der Champagne, wo er aber lediglich auf ca. 80 Hektar angebaut wird und somit faktisch keine Bedeutung (mehr) hat.

Lange galt die Sorte als identisch mit dem „Weltenbürger“ Chardonnay und der Rebsorten-Spezialität Auxerrois. Dieser Ähnlichkeit verdankt die älteste, 1954 gepflanzte Chardonnay-Anlage Deutschlands ihre Existenz. Da nach dem Krieg deutsche Rebschulen kaum die Nachfrage nach Weißburgunder-Reben befriedigen konnten, kamen die Setzlinge aus Frankreich. Erst viele Jahre später wurde der Irrtum bemerkt, denn es handelte sich um die in Deutschland damals noch nicht zugelassene Rebsorte Chardonnay.

Genauso wie der Grauburgunder ist der Weiße Burgunder als natürliche Mutation aus dem Blauen Spätburgunder (Pinot Noir) hervorgegangen, bzw. der Grauburgunder ist als Zwischenstufe der Entwicklung vom Blauen Spätburgunder hin zum Weißburgunder anzusehen.

Im Wesentlichen lassen sich zwei Grundtypen unterscheiden: der fruchtige, im Stahltank ausgebaute Typus und der kräftige, holzfassgereifte Typus mit mehr oder weniger deutlich ausgeprägten Röstaromen vom Holzfass.

Rieslaner

Haben Sie gewusst, dass die Rebsorte Rieslaner ein fränkisches Eigengewächs ist? Sie wurde im Jahre 1921 von Oekonomierat Dr. August Ziegler an der Bayerischen Landesanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Würzburg aus den Elternsorten Silvaner x Riesling gekreuzt.

Leider befindet sie sich seit geraumer Zeit auf dem Rückzug und wird bei Neupflanzungen von der fränkischen Winzerschaft so gut wie gar nicht mehr berücksichtigt. Dies liegt wahrscheinlich an seinen weinbaulichen Eigenschaften und vergleichsweise hohen Ansprüchen. Aber wie heißt es doch so schön: „Ohne Fleiß kein Preis!“.

Jeder Winzer, der es ehrlich mit der Sorte meint und sich entsprechend Mühe mit ihr gibt, wird im Zweifelsfalle reichlich belohnt. Und zwar mit hochedlen Spitzenweinen, welche es unter Umständen sogar mit „König Riesling“ aufnehmen können. Nicht umsonst wurde die Sorte bis in die 1950er-Jahre "Mainriesling" genannt.

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Datenblatt Harfen-Cuvée Sekt

Weinart
Sekt & Secco
Rebsorte
Cuvée, Rieslaner, Spätburgunder, Weißburgunder
Jahrgang
2017
Geschmack
extra trocken
Empfohlene Trinktemperatur
8 - 10°
Lage
Bergtheimer Harfenspiel
Wein-Prädikat
Deutscher Sekt
Weinprämierung
Selection Gold
Frankenwein aus
Bergtheim
Weingut / Anbieter / Hersteller
Weingut Schmitt
Am Weinfaß 1
D-97241 Bergtheim
Artikelnummer
FWL7741-101
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Versand durch
Weingut Schmitt
Preis/Liter
24.00 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Alkoholgehalt (vol.)
11,5%
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Weingut Schmitt" stellt sich vor

Die hohe Weinqualität der 30 Hektar eigenen Rebflächen in Bergtheim, Thüngersheim, Retzbach, Escherndorf und Handthal werden selbstverständlich im Zusammenspiel mit der Natur erreicht.

Das Bergtheimer Privat-Weingut Schmitt – ein innovativer Familienbetrieb, mit Manfred und Helene Schmitt, lebt mit dem Wein in 3. Generation seit 1947. Viele Attraktionen rund um den Wein, kulinarische Weinproben mit ausgewählten Spezialitäten, Wein-Seminare, Destillate-Seminare, Weinlese-Wochenenden, Federweißer-Fest, Weinwanderungen und ein erlebnisreicher Weihnachtsmarkt finden auf dem Weingut statt. Neben Wein, Sekt,  Edelbränden und Glühwein gibt´s im Herbst Tafeltrauben und Federweißer. 

Die Verarbeitung der Trauben und die Herstellung vom Wein erfolgt mit regenerativen Energien:

  • Hackschnitzel statt Öl für die Heizung und Warmwassergewinnung
  • Photovoltaik zur Stromerzeugung
  • Wärmepumpe zur Kühlung des Weinlagers und Rückführung der
  • Wärme in das Warmwassernetz.

Höchste Qualität und Spezialität ist oberstes Gebot. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen die Kundenwünsche. Eine breite Produktpalette von Wein, Sekt, Traubengelee, Öl oder Oma Amanda's Destillaten macht das Weingut für viele Genießer zu einem interessanten Erlebnis.

Diese Aufgaben können nur durch die Zusammenarbeit der Familie Schmitt mit dem Winzermeister und Kellermeister sowie weiteren fleißigen Helfern, im Einklang mit der Natur, bestmöglich gelingen.

Spät geerntete, vollreife Trauben mit optimalem Fruchtzucker-Säure-Verhältnis werden schonend gepresst  und in Edelstahlfässer gelagert. Spitzenweine lagern bis zur Endreife in Eichenholzfässchen (Barriques). Im Weinkeller lagern die Weine mit speziell ausgewählter klassischer Musik und beruhigenden Choralgesängen sowie farblich abgestimmte Lichteffekten.

Seit drei Jahrzehnten werden bei internationalen Wein-und Sekt-Prämierungen beachtliche Auszeichnungen erzielt:

  •  Vinitaly in Verona
  •  International Wine Challenge London
  •  Paneuropäischer Rotweinwettbewerb
  •  internat. Challenge du Vin in Bourg-France
  •  AWC Vienna
  •  Müller-Thurgau Wettbewerb Cembra
  •  französischen Weinführer "1000 vin de mond"

Durch nationale und internationale Auszeichnungen sowie die tägliche Resonanz der Kunden werden die Philosophie, der Pioniergeist und die Innovationsfreude des Weingutes bestätigt.

Stets neue und interessante Ideen für „alles rund um den Wein“ finden sich im umfangreichen Weinsortiment. Genießen Sie ein Glas Wein in gemütlicher Runde zu Hause oder hier an Ihrem Urlaubsort. Natürlich sind Sie zur Weinguts-Besichtigung mit Weinverkostung auf dem Weingut recht herzlich eingeladen.

Anja und Frank Kraiß haben ein besonderes Steckenpferd: lecker, würzig, süffig und beliebt ohne Ende, der legendäre Glühwein! In weiß und rot ist er eine Marke in Franken. Jedes Jahr eröffnet er die kalte Jahreszeit! Sogar der Bayerische Rundfunk berichtete schon mehrfach über den hausgemachten Winzer Glühwein, der schon mehrere Jahre hintereinander von einer Fachjury als Deutschlands bester Glühwein ausgezeichnet wurde: Rund 30.000 Flaschen Glühwein produzieren Winzer Frank Kraiß und seine Frau Anja pro Jahr.

Die Familien Schmitt & Kraiss freuen sich auf Ihren Besuch.

URKUNDE Degustationswettbewerb Bukettsorten-Weingüter des Jahres 2021(PDF)

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz Harfen-Cuvée Sekt

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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