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2018 Bacchus Kabinett

Bio.Wein.Gut Ruppert

Filigrane Fruchtnuancen entpuppen sich schon beim ersten Tropfen in der Mundhöhle. Leicht grasige Noten erinnern an einen feinen Sauvignon blanc. Verspielt präsentiert er sich weiter im Gaumen und erfreut durch seine zarte Süße, die ausgewogen zur Säure harmonisch und treffsicher den Genuss mit jedem Schluck vertieft.

Dieser Bacchus wurde an einem für diese Sorte optimalen Standort angepflanzt und im Weinberg auf wenig Ertrag und viel Aromatik getrimmt. Der Wein ist durch und durch geradlinig und von eleganter Harmonie. 

Speisenempfehlung: Bacchus in dieser Form ist der ideale Sommerwein. Die milde und zugleich fruchtige Säure wirkt belebend.

Zu sommerlichen Salaten oder leichten Süßspeisen ist er ebenso eine Versuchung, wie zu leicht scharfen Gerichten mit Chili, Kokosmilch und Ingwer.

Und unser Highlight aus der eigenen Kreativküche zum Bacchus: Lauwarmer, geschmorter Sellerie mit reifer Herbstbirne, in leichter Selleriecrememarinade, dazu gebratene Shitake und Kräuterseitlinge.

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Weitere Informationen zur Rebsorte

Bacchus

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Die Neuzüchtung von Peter Morio im Jahr 1933 ist aus der Kreuzung von Riesling, Silvaner und Müller-Thurgau in der Pfalz entstanden. Bacchus-Weine sind hell- bis grüngelb, haben eine geringe Säure und erinnern mit ihrem blumigen Muskataroma an die Scheurebe (weshalb sie auch als Frühe Scheurebe bezeichnet wird). Der Bacchus reift früh, erreicht aber dennoch einen hohen Reifegrad. Dies ermöglicht es ihn in Lagen anzubauen, die sich für den Riesling als ungeeignet erwiesen haben. Als typischer Trinkwein passt der Bacchus gut zu Mehlspeisen oder Desserts. Auch asiatische und würzige Gerichte kann er begleiten.

Mit 1.795 Hektar Anbaufläche (1,8 % der Gesamtfläche) spielt Bacchus zwar in Deutschland keine große Rolle, aber aus der Tatsache, dass davon 720 Hektar allein im Anbaugebiet Franken stehen, kann man ihre Bedeutung für die hiesigen Winzer ablesen. Nach dem Müller-Thurgau und dem Silvaner handelt es sich bei der nach dem römischen Weingott benannten Kreuzung aus den Elternsorten (Silvaner x Riesling) und Müller-Thurgau um die dritthäufigste Varietät in fränkischen Landen. Bezogen auf Gesamtdeutschland hat sich die Anbaufläche seit 1995 fast halbiert. Auch wenn die fränkischen Winzer mit fast schon nibelungentreuer Art an ihrem Bacchus festhalten, ist der Trend im übrigen Weindeutschland dennoch stark rückläufig. 

Die Sorte Bacchus verdankt ihre einstmalige Popularität unter Winzern vor allem der Tatsache, dass sie zu den früh reifenden Rebsorten gehört und folglich auch in Lagen angebaut werden kann, die für den spätreifenden Riesling eher ungeeignet sind. Bacchus-Weine zeichnen sich durch ihre geradezu verschwenderische Fruchtigkeit und betonte Würze aus. In der weitverbreiteten, halbtrocken ausgebauten Variante haben wir nach wie vor den fränkischen Weinfestschoppen schlechthin im Glas. Auch wenn Weinsnobs gerne die Nase rümpfen, so kann ein fruchtig-würziger Bacchus ein ganz toller Einstieg in die Welt des Weines sein.

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Datenblatt 2018 Bacchus Kabinett

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Bacchus
Jahrgang
2018
Geschmack
halbtrocken
Terroir
Keuper
Empfohlene Trinktemperatur
10°
Lage
Kirchschönbacher Mariengarten
Wein-Prädikat
Prädikatswein: Kabinett
Frankenwein aus
Kirchschönbach
Weingut / Anbieter / Abfüller
Bio.Wein.Gut Ruppert
Rüderner Str. 52
D-97357 Prichsenstadt
Abfüller


D-
Artikelnummer
FWL8320
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Versand durch
Bio.Wein.Gut Ruppert
Preis/Liter
9.33 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
5,7 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
11,4%
Restzucker
15,0 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Bio.Wein.Gut Ruppert" stellt sich vor

1981 wurde dieses kleine Bio-Weingut aus dem Nichts heraus geboren. Ewald Ruppert war einer der Wegbereiter des ökologischen als auch des 'naturnahen Weinbaus' in Franken. Beginnend mit dem Jahr 2002 hauchte er zusammen mit seinem Sohn Fred der Monopollage Kirchschönbacher Mariengarten wieder neues Leben ein. Ein Unikat-Weinberg am Waldrand, den es zu besuchen gilt.

Dort wurden erste Versuche mit neuen, robusten Rebsorten (PiWis) mit bestem Erfolg gestartet. Heute findet man viele Ansätze, einen umweltgerechten Bio-Weinbau der Zukunft zu entwickeln. So findet man historische Rebsorten, die kurz vor dem Aussterben standen als auch neue, robuste Rebsorten und eine Vielfalt an Lebensräumen im Weinberg. Im Keller greift man auf alte Verfahren mit neuem Wissen zurück. So entsteht eine Vielfalt von bekannten Rebsorten im klassischen Stil bis zu Naturweinen.

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2018 Bacchus Kabinett

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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