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2017 GS trocken Qualitätswein aus gemischter Sortenpflanzung

Sack Johann August

Ein aromatischer und frischer Weißwein, der viel Trinkvergnügen bereitet. Die ausgewogene Balance von Süße und Säure verleiht diesem Wein ein komplexes Geschmackserlebniss, das auch "Nicht-Trockenanhänger" begeistert.

An einem Tag werden die Traubensorten Bacchus, Kerner und Müller-Thurgau gelesen und das Lesegut anschließend zusammen gekeltert. Durch das Zusammengeben der drei Rebsorten, die sich von Jahr zu Jahr in der Erntemenge und der Reife unterscheiden, ist die Jahrgangsausprägung deutlicher als beim sortenreinen Weinausbau.

Ausbau: Im Edelstahltank mit Jungweinlagerung auf der Feinhefe.Badischer Weinbauverband Goldmedallie

Speiseempfehlung: Fränkisches Vesper, Nudelgerichte, helles Fleisch, Fisch.

Prämierung: Goldmedaille Badischer Weinbauverband

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Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt 2017 GS trocken Qualitätswein aus gemischter Sortenpflanzung

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Bacchus, Kerner, Müller-Thurgau
Jahrgang
2017
Geschmack
trocken
Terroir
Muschelkalk Verwitterungsboden
Empfohlene Trinktemperatur
6 - 10°
Lage
Laudaer Altenberg
Wein-Prädikat
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Weinprämierung
Badische Weinprämierung Gold
Frankenwein aus
Lauda-Königshofen
Weingut / Anbieter / Gutsabfüllung Franken
Sack Johann August
Bahnhofstraße 30
D-97922 Lauda-Königshofen
Artikelnummer
FWL4007-2017-111197
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Sack Johann August
Preis/Liter
10.53 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
5,7 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
12,5%
Restzucker
7,3 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Sack Johann August" stellt sich vor

Der Weinbau nimmt in der Familie Sack schon lange Zeit eine bedeutende Rolle ein. Während er in der Vergangenheit jedoch hauptsächlich der Selbstversorgung diente, wurde ab den 1920er Jahren auch mit der Vermarktung der qualitativ hochwertigen Weine begonnen. Als eines der ersten Weingüter im Taubertal haben sie ihre Weine auf Bocksbeutel gefüllt.

Seit dieser Zeit hat sich das Weingut Johann August Sack stetig vergrößert und mit der Übernahme der Rebfläche vom ehemaligen staatlichen Rebgut in Lauda hat es eine Ertragsrebfläche von ca. 8 Hektar. Aufgrund dieser Erweiterung umfasst das Weinangebot zahlreiche erlesene Weine, unter anderem aus den weißen Rebsorten: Bacchus, Chardonnay, Gewürztraminer, Merzling, Silvaner und Riesling sowie den roten Rebsorten: Acolon, Schwarzriesling, Tauberschwarz und Zweigelt. Der einzigartige, unverwechselbare Charakter der Weine wird auch durch den Muschelkalkverwitterungsboden der Anbauflächen geprägt. Zu diesen Rebflächen gehört auch die Oberlaudaer Steinklinge, die kleinste Einzellage im Taubertal.

Die Schwertlilie (Iris Germania), als Logo des Weingutes, findet sich nicht nur auf dem Etikett der Weinflaschen, sondern auch in den Weinbergen. Diese unter Naturschutz stehende Blume, blauviolett leuchtend, ist in der christlichen Mythologie ein Symbol für Reinheit und Unverfälschtheit.

Bewirtschaftet wird das Weingut Johann August Sack inzwischen in vierter Generation. Es umfasst Weinlagen in Lauda und Oberlauda, Königshofen und Marbach. Dabei ist die Oberlaudaer Steinklinge eine der kleinsten Einzellagen im Taubertal. Insgesamt umfassen die Lagen ca. 8 Hektar. Im Laudaer Altenberg, der nicht durch eine Rebflurbereinigung sein durch die Jahrhunderte geprägtes Bild verloren hat, befinden sich noch Steinriegel, die tagsüber Sonnenwärme aufnehmen und abends an die Reben abgeben. Windabweisende Hecken - die auch Kleintieren Schutz geben - und Trockenrasen sorgen für eine abwechslungsreiche Landschaft, die zum Wandern und Seele baumeln lassen einlädt. Bewirtschaftet werden die Rebflächen nach den Grundsätzen des nachhaltigen Weinbaues. Pflanzenschutzmaßnahmen, die im konventionellen Weinbau üblich sind, werden auf ein Minimum reduziert.

Im Anbau befinden sich folgende Weißweinsorten: Bacchus, Chardonnay, Müller-Thurgau, Gewürztraminer, Silvaner, Riesling und Weißer Burgunder, sowie die Rotweinsorten: Acolon, Dornfelder, Schwarzriesling, Zweigelt und Tauberschwarz.

Mit großer Aufmerksamkeit werden die Reben im Jahreslauf gepflegt. Die Traubenlese erfolgt von Hand, wobei unreife und ungenießbare Trauben ausgesondert werden. Im „Keller“ wird auf die natürlichen Prozesse der Weinwerdung gesetzt. Rotweine werden prinzipiell durch Maischegärung bereitet. Besondere Rotweine erfahren eine Reifezeit in kleinen Holzfässern, die zwischen sechs und zwölf Monate betragen kann.

Im Betrieb befindet sich das größte Holzfass, mit beschnitztem Fassboden, im Taubertal.

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2017 GS trocken Qualitätswein aus gemischter Sortenpflanzung

Die Steillage „Laudaer Altenberg“, die Heimat für die Reben dieses Weines, gehört zu den wenigen nicht flurbereinigten Weinbergen Frankens. Die charakteristischen Steinmauern sind hier landschaftsprägend. Viele Orchideen sowie seltene Schmetterlinge und Vögel sind heute am Altenberg zu finden. So erscheint es nur folgerichtig, die Iris als Etikettenmotiv zu verwenden, da auf den Trockenwiesen und an den Steinriegeln des Laudaer Reblandes die wilden Schwertlilien wachsen.

In dieser einmaligen Kulturlandschaft also stehen die drei Rebsorten für diesen Wein in gemischter Anpflanzung. Früher bezeichnete man diese Art der Kultivierung als „Gemischten Satz“. Dieser Begriff ist mittlerweile ursprungsgeschützt und innerhalb der EU nur noch für Weine aus Österreich zugelassen.

Dabei hat der Mischanbau mehrerer Sorten im gleichen Weinberg unter dem Namen »Alter Fränkischer Satz« eine lange Tradition in Franken. Bis in das 16. Jahrhundert war er Standard in unseren Breitengraden, heute ist er jedoch fast verschwunden. Charakteristisch ist die Vielzahl enthaltener Sorten. Neben der Hauptsorte Silvaner gehören auch heute noch gängige Varietäten wie der Riesling, Muskateller, Gewürztraminer und Gutedel dazu. Aber auch historische, fast ausgestorbene Sorten wie Vogelfränkisch, Adelfränkisch, Weißer Lagler, Geisdutte, Weißer Heunisch und Hartblau sind traditionelle Bestandteile.

Heute haben wir es allerdings mit einer modernen Interpretation zu tun. Beim Weingut Sack handelt es sich um drei Neuzüchtungen, allesamt eher auf der aromatischen Seite angesiedelt: Müller-Thurgau, Bacchus und Kerner. Die Trauben werden am selben Tag gelesen und zusammen gekeltert. Das Ergebnis ist ein fruchtbetonter, würziger Weißwein mit dem gewissen Etwas. In der Nase präsentiert er sich von seiner betont fruchtigen Seite: Da ist viel gelbe Frucht im Spiel, vor allem Mirabelle, etwas kandierte Ananas und ein Hauch Quitte. Die typisch traubige Art eines sortenreinen Bacchus fehlt hier weitestgehend. Dafür ist eine leicht muskatige Würze, wie wir sie vom Müller her kennen, in der Nase vorhanden.

Am Gaumen präsentiert sich unser „Mischsatz“ geradezu herrlich harmonisch, ohne aber auch nur eine Sekunde zu langweilen. Vom Ansatz her wirkt er zwar fast sogar etwas ölig, bleibt aber mit seinen 12,5% vol. Alkohol im mittelkräftigen Bereich. Er zeigt Präsenz am Gaumen und bleibt im Nachhall lange haften. Was mir an seinem Geschmacksbild, welches sich vom Naseneindruck deutlich unterscheidet, besonders gut gefällt, ist die dezent fruchtige Art. Zu den Noten von Apfelschale und Zitrone gesellen sich herb-nussige Noten und eine phenolische Komponente. Das ist insgesamt eher herbstlich getönt und passt hervorragend in diese Jahreszeit. Besonders gut kann ich mir diesen Tropfen zur Käseplatte oder auch zum klassischen Raclette und Fondue vorstellen.  

 

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
ausverkauft

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