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2024 Müller-Thurgau trocken

Bocksbeutelweingut Scheller


Ein Wein mit feinen, animierenden Citrus-Tönen.

Weitere Informationen zur Rebsorte

Müller-Thurgau

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Auch als "Rivaner" bekannt, da man ursprünglich vermutete, dass es sich beim Müller-Thurgau um eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner handelt. Heute weiß man jedoch, dass die Sorten Riesling und Madeleine Royale die Elternreben waren. Benannt ist die weiße Rebsorte, nach Prof. Dr. Hermann Müller aus Thurgau in der Schweiz, der 1882 die Traube züchtete.  Müller-Thurgau ist eine der meist angebauten Rebsorte in Franken. Die Neuzüchtung ist aufgrund seiner geringen Säure mild, aber trotzdem fruchtig.

Die Qualitätsweine sollten noch relativ jung getrunken werden, da sie sonst bei zu langen Lagerzeiten ihr Muskataroma verlieren. Müller-Thurgau-Weine sind Zechweine. Sie passen gut zu leichten Speisen, wie z.B. zu Spargelgerichten. 

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Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt 2024 Müller-Thurgau trocken

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Müller-Thurgau
Jahrgang
2024
Geschmack
trocken
Terroir
Muschelkalk
Empfohlene Trinktemperatur
Qualitätsstufe
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Frankenwein aus
Stammheim
Weingut / Anbieter / Gutsabfüllung Franken
Bocksbeutelweingut Scheller
Weinbergstraße 24
D-97509 Kolitzheim
Artikelnummer:
FWL7044-2024
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Bocksbeutelweingut Scheller
Preis/Liter
6.30 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
1000ml
Säuregehalt
5,6 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
11,5%
Restzucker
2,6 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Durchschnittliche Nährwerte je 100ml

Energie
280 kJ
67 kcal
Kohlenhydrate
0,2 g
 davon Zucker
0,2 g
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz.

Zutaten

Inhalte
Trauben
Säureregulatoren
Weinsäure
Konservierungsstoffe und Antioxidantien
Sulfite

Das Weingut "Bocksbeutelweingut Scheller" stellt sich vor

Weinexperten nennen es Terroir – die Symbiose aus Boden und Kleinklima – oder Lage. Für da Weingut Scheller  ist es Heimat: Sonnige, muschelkalkhaltige Hanglagen, die sich bis zum Main hinunter ziehen. Darauf die Weinberge. Dazwischen Obstbaumanlagen, Wiesenbiotope und Wildhecken...

Als kleines Familienweingut lieben sie die Vielfalt. Im Glas. Und im Weinberg. Sie bauen insgesamt 11 Rebsorten an. Genau an jenem Fleck am Stammheimer Eselsberg, an welchem sie sich am wohlsten fühlen. Die naturnahe Rebenbewirtschaftung im Einklang mit der heimischen Flora und Fauna ist für das Weingut seit Jahrzehnten selbstverständlich. Nicht weil Bio oder Öko drauf steht, sondern weil Überzeugung drinsteckt.

Bei der Bewirtschaftung der Rebflächen werden heimische Nützlinge geschützt und deren Population gefördert. Ihre räuberischen Fähigkeiten machen wir uns zu Nutze. Sie lassen also durchaus manchmal andere für sich arbeiten.

Egal ob frisch gepflanzte Junganlage oder 40 Jahre alte knorrige Rebstöcke: Sie freuen sich, wenn in ihnen Bienen summen, sich Hummeln tummeln, Kräuter wachsen und Gräser blühen. Und das freut auch Meister Langohr, Bussard, Reh und Co.

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2024 Müller-Thurgau trocken

Ein frischer Müller-Thurgau aus dem Jahrgang 2024, ebenfalls vom Weingut Scheller, das schon vor ein paar Monaten mit seinem Bacchus überzeugen konnte, steht heute im Mittelpunkt. Noch vor 30 Jahren war der Müller-Thurgau in Franken mit über 50 % der Rebfläche die meistangebaute Sorte – vor allem für einfache Literweine und alltägliche Zechweine. Sein Ruf? Entsprechend bescheiden. Zu belanglos, oft zu süß, zu wenig Charakter – so lauteten die gängigen Urteile.
Doch dieser Müller-Thurgau ist anders. Er zeigt, dass die Sorte mehr kann als bloß gefällig zu sein. Fränkisch trocken ausgebaut – eine Seltenheit bei dieser Rebsorte – präsentiert er sich klar, geradlinig und mit feiner, würziger Frische. Kein belangloser Trinkwein, sondern ein ehrlicher, strukturierter Müller-Thurgau mit Anspruch und Herkunftsbewusstsein.
Der Wein zeigt im Glas eine fast klare, leicht grüngelbe Farbe, was man durchaus als Ausdruck seiner relativen Jugend werten darf. Entsprechend frisch präsentiert er sich auch in der Nase. Die typische Muskatwürze des Müllers ist nur zart angedeutet. Feine Zitrusfruchtaromen dominieren im Duft. Allerdings handelt es sich um eine mildere Ausprägung, welche am ehesten an Pomelo erinnert. Die Pomelo ist im Prinzip mit der Grapefruit verwandt, aber ihr geht die typische Bitternote und auch die aggressive Säure ebenjener ab. Für die Abrundung des Nasenbildes sorgt schließlich eine gebirgsbachfrische Gletschereis-Note. Die Frage, die nun automatisch auftaucht, ist: Wie präsentiert sich unser trockener Müller am Gaumen? Und in diesem Fall handelt es sich um einen wirklich trockenen Vertreter der Sorte mit 2,6 g/l Restzucker. Fränkisch trocken sogar!
Im Prinzip hält der Gaumen, was die Nase verspricht. Der Wein gleitet frisch und fröhlich über die Zunge und begeistert mit einer reifen und harmonischen Säure, die analytisch weder besonders hoch noch niedrig ist. In Verbindung mit dem niedrigen Restzucker und einer leicht phenolischen Note entsteht das Bild eines „seriösen“ Müller-Thurgaus, der auch anspruchsvolle Weintrinker ansprechen kann. Der Nachhall ist von einer feinen Zitronennote geprägt, der aber jegliche Aggresivität abgeht. Die leicht aufrauende, phenolische Note macht den Liter-Müller von Familie Scheller zu einem guten Essensbegleiter.
Zu Forelle blau oder gebraten, zur Fränkischen Brotzeit mit geräucherter Wurst, Presssack, Kochkäse und Obazda oder zu Gemüsegerichten mit Kräutern – z. B. Zucchini, Fenchel, Lauch oder Spargel; der Müller-Thurgau ist ein Top-Spargelwein! Auch wenn die Spargelsaison noch eine Weile auf sich warten lässt, was spricht dagegen sich ihr voller Vorfreude und Erwartung entgegenzutrinken? Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

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