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Rote TRINKFREU(N)DE

Scheuring Ilonka

Brombeer, Pfeffer, röstaromen, Barrique

Speiseempfehlung: Zu Wild, aber auch zu gegrilltem Fleisch

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Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt Rote TRINKFREU(N)DE

Weinart
Rotwein
Rebsorte
Cuvée, Blaufränkisch, Cabernet Dorsa
Jahrgang
2013
Geschmack
trocken
Empfohlene Trinktemperatur
16 - 18°
Qualitätsstufe
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Frankenwein aus
Margetshöchheim
Weingut / Anbieter / Hersteller
Scheuring Ilonka
Lutzgasse 6
D-97276 Margetshöchheim
Artikelnummer
FWL4557
EAN Nr.
4039951 000988
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Scheuring Ilonka
Preis/Liter
10.67 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
4,9 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
13,5%
Restzucker
0,7 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Scheuring Ilonka" stellt sich vor

Die Familie Scheuring betreibt seit 1983 Weinbau in Margetshöchheim und in den umliegenden Weinorten Erlabrunn, Leinach, Thüngersheim, Retzbach, Stetten. Die Weinqualität wird durch Tradition, Erfahrung und moderne Technologie gesichert.

"Suchen Sie noch oder genießen Sie schon?" Überzeugen Sie sich selbst von unseren ausgezeichneten Weinen!

Tochter Ilonka ist nach einer Ausbildung zur Weinküferin und dem Abschluss als Technikerin für Weinbau und Oenologie in den Betrieb eingestiegen. Nach verschiedenen Auslandsaufenthalten in Südtirol und Neuseeland leitet sie seit 2008 das Unternehmen. Mit ihrer Begeisterung, Philosophie und Innovation möchte sie für die Zukunft Wertvolles schaffen und kreieren.

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz Rote TRINKFREU(N)DE

Dass Ilonka Scheuring eine ungewöhnliche Winzerin ist, erkennt man spätestens beim Blick in das Sortiment. Obwohl das Weingut mit seinen 11 Hektar Fläche nicht klein ist, gehört es doch andererseits nicht zu den Großbetrieben und bietet dafür eine beachtliche Anzahl von Experimental- und Konzeptweinen an.

Mut zum Experiment und Lust, neue Wege zu beschreiten, sind reichlich vorhanden. So bereichern gleich mehrere ungewöhnliche Weine das Sortiment: ein Femina Glut genannter roter Likörwein aus dem Barrique, welcher als Vorbild den Portwein aus dem Douro-Tal hat, der Silvaner Ethos, ein in Holz- und Tongefäßen maischevergorener Silvaner oder die trockene Scheurebe „die drei ???“. Wenn Sie mehr über letzteren, hochspannenden Wein erfahren möchten, so müssen Sie es schon den drei Hobbydetektiven gleichtun und ein wenig investigativ tätig werden.

Neben der progressiven Seite gibt es aber auch eine konservierende im Schaffen dieser jungen Winzerin. Gutes und Bewährtes beibehalten, die Natur bewahren, Nachhaltigkeit und Umweltschutz stehen für diese Facette im Schaffen von Ilonka Scheuring. Dies ist auch einer der Gründe für Ihre Mitgliedschaft in der Winzervereinigung „Ethos“. Das Grund-Motto der insgesamt 13 Mitglieder lautet: „nicht mehr Holz zu schlagen, als nachwächst“. Das Motto und die Philosophie dahinter werden sehr gut auf der Homepage erklärt: https://ethosfranken.deexterner Link

Unser heutiger „Wein der Woche“ passt sehr gut in das oben gezeichnete Bild der ungewöhnlichen Winzerin. Handelt es sich doch um einen trockenen Rotwein aus der „Neuzüchtung“ Cabernet Dorsa. Dies alleine ist freilich noch nichts Besonderes. Erstaunlich ist vielmehr der Jahrgang 2013. Vor allem ist der Wein erst dieses Jahr in den Verkauf gekommen, wie die Amtliche Prüfnummer es zweifelsfrei belegt. Die Trauben wurden laut Etikett von Hand gelesen und, wie ich vermute, klassisch maischevergoren. Ich war beim Einschenken des Weines verblüfft, wie jung die Farbe wirkt: Ein dunkles Granatrot mit leicht purpurfarbenen Reflexen, frei von jeglichen ziegelroten Anklängen, welche in der Regel Alter signalisieren.

Die Nase ist ein Traum. So wie man es von der Elternsorte Cabernet Sauvignon gewohnt ist: Schwarze Johannisbeere, würzige (Zedernholz-)Noten, rauchige Anklänge und ein floraler, an Flieder erinnernder Duft. Der Wein wirkt viel jünger als fünf Jahre.

Auch am Gaumen dasselbe Phänomen. Die Gerbstoffe sind zwar feinkörnig, aber durchaus präsent und wirken wie die eines jungen Weines. Im Geschmack kommen zwar auch fruchtige Töne zum Tragen, in erster Linie Sauerkirsche, aber nach hinten hinaus dominieren im Abgang eher die würzigen Noten. Vor allem feine Anklänge nach Lakritze. Betrachtet man noch das überaus gelungene Etikett – die fraktale Geometrie lässt grüßen – und den attraktiven Preis, dann kann es nur ein Fazit geben: ein ungewöhnlicher Wein von einer ungewöhnlichen Winzerin, welche mit beiden Beinen fest auf dem Boden ihrer fränkischen Heimat steht. – Trinkfreu(n)de garantiert.

 

ausverkauft

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