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2020 Blanc de Noir trocken

Zehntkeller Romantik Hotel & Weingut

Feinfruchtig und trocken. Der 'Weiße-Rote' - leicht und elegant mit starkem Charakter.

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Weitere Informationen zur Rebsorte

Blanc de Noir

heisst aus dem Französischen wörtlich übersetzt: Weißer aus schwarzen. Hierbei handelt es sich um einen weiß gekelterten Wein aus dunklen (blauen bis schwarzen) Rotweintrauben.

Im deutschen Weinrecht gibt es diese Weinart eigentlich gar nicht; sie wird aber als Bezeichnung wohl geduldet. Um aus dunklen Weintrauben einen hellen Wein herstellen zu können, ist ein sanftes Pressen erforderlich, damit nicht zu viele Farbstoffe aus den Schalen in den Most gelangen. Der Most wird möglichst rasch von den Schalen getrennt und erst dann zu Ende vergoren.

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Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage

Datenblatt 2020 Blanc de Noir trocken

Weinart
Blanc de Noir
Jahrgang
2020
Geschmack
trocken
Empfohlene Trinktemperatur
4 - 6°
Qualitätsstufe
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Frankenwein aus
Iphofen
Weingut / Anbieter / Erzeugerabfüllung Franken
Zehntkeller Romantik Hotel & Weingut
Bahnhofstraße 12
D-97346 Iphofen
Artikelnummer
FWL7331-2020-2017
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Zehntkeller Romantik Hotel & Weingut
Preis/Liter
9.07 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
6,5 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
12,0%
Restzucker
0,8 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Zehntkeller Romantik Hotel & Weingut" stellt sich vor

Das Bioland Weingut Zehntkeller betreibt auf einer Rebfläche von 26 Hektar Weinbau. Am Fuße des Schwanbergs gelegen, gehören die traditionellen Iphöfer Lagen „Kalb“ und „Kronsberg“ sowie der „Julius-Echter-Berg“, eine der berühmtesten Lagen Frankens, zum Weingut. Schon 2009 wurde das Weingut komplett auf biologischen Weinbau umgestellt und als Bioland Betrieb zertifiziert.

Harmonie und Vitalität der Reben im Einklang mit der Natur. Dieser Anspruch wird bei der täglichen Arbeit gelebt. So sorgen ein zurückhaltender Anschnitt, konsequente Ertragsregulierung und eine späte Lese für eine hohe Traubenqualität, die Grundlage für individuelle und geschmacksintensive Weine.

Neben typisch fränkischen Rebsorten werden im Zehntkeller auch internationale Weinsorten wie Chardonnay Sauvignon Blanc, Merlot und Cabernet Sauvignon angebaut. Die Weine reifen in Edelstahltanks, Barrique oder Holzfässern. Ein kühler, bis zu drei Stockwerke tiefer, historischer Gewölbekeller bietet dafür die optimalen Bedingungen. Eine weitere Besonderheit des Weinguts ist die Sektherstellung aus eigenen Weinen nach dem Champagnerverfahren.

Eine Weinprobe oder eine Verkostung der Weine ist jederzeit möglich, gerne in Verbindung mit einem leckeren Essen im Romantik Hotel Zehntkeller

Selection 1. Platz „Bio - Weingut Franken des Jahres 2018“
Selection Bestes Bio – Weingut Deutschlands 2019“

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Verkostungsnotiz 2020 Blanc de Noir trocken

Skeptiker würden jetzt sagen, beim „Blanc de Noir“ handelt es sich um die Nische in der Nische, so selten trifft man auf diese Kategorie von Wein. Kritiker argumentieren, es verhalte sich ähnlich wie mit dem Rosé. Nämlich, dass es sich bei dieser Art von Wein weder um Fisch noch um Fleisch handele.

Für die Anhänger, und zu dieser Gruppe zähle ich mich persönlich, stellt ein guter „Blanc de Noir“ eine willkommene Ergänzung zu den weißen, roten und roséfarbenen Tropfen dar. Somit sind sie in meinen Augen ganz klar eine Bereicherung der Weinvielfalt.

Des Weiteren ergeben sich, wenn man das Ganze kulinarisch weiterdenkt, Kombinationen, welche einem „Perfect Match“ nahe kommen. Für meinen persönlichen Geschmack gibt es kaum einen besseren Begleiter zu Sushi oder Sashimi. Und dies liegt vor allem an einer bestimmten Eigenschaft dieser Weine: Sie sind von unaufdringlicher Art, zeigen wenig Primärfrucht, sondern lassen nur dezent ihre fruchtigen Aromen aufscheinen. Gerade zu (Thunfisch-)Sashimi mit seinem zarten Geschmack erweist sich dies als großer Vorteil, da jeder aromaintensive, kräftige Wein diese geschmacklichen Feinheiten übertönen würde.

Bevor ich näher auf den 2020er „Blanc de Noir“ vom Bio-Weingut Zehntkeller aus Iphofen eingehe, hier noch für alle Leser, welche nicht mit dem Thema vertraut sind, eine kurze Erklärung, was es eigentlich damit auf sich hat: Der Begriff „Blanc de Noir“ besagt nichts anderes als dass rote Trauben möglichst unverletzt zur Kelter gebracht und sofort abgepresst werden, so dass keine Farbstoffe aus der Beerenhaut in den Saft übertreten können. Das spätere Ergebnis ähnelt von der Farbe her eher einem Weißwein, nur dass er aus roten Trauben gekeltert wurde. Die Zehntkeller-Version entspricht voll und ganz diesen Erwartungen.

Im Glas schimmert er mit einem hellen, brillanten Strohgelb, so wie man es von einem Weißwein gewohnt ist. Nur ganz zarte, kupferfarbene Reflexe verraten bei näherem Hinsehen, dass es sich um einen „Blanc de Noir“ handelt.

Das Nasenbild ist, so wie ich es von einem typischen Vertreter der Gattung erwarte, eher dezent. Es drängt sich keine vordergründige Frucht auf. Allenfalls etwas knapp reife Galiamelone, Anklänge von Himbeerbrausestäbchen und ein zart vegetabile Note, welche an Gurke erinnert. Insgesamt ist das Erscheinungsbild in der Nase von Frische und Eleganz geprägt.

Die Vorfreude auf den ersten Schluck wächst mit jedem Schnuppern am Glas. Und was soll ich sagen. Der Wein hat Charakter und weist einen tollen Grip am Gaumen auf. Mit 0,8 g/l Restzucker kann man ihn schon fast als knalltrocken bezeichnen. Die Säure verleiht Frische und macht ihn richtiggehend knackig. Bei aller Eleganz und Leichtigkeit, mit 11,5 % Vol. Alkohol haben wir es mit einem potentiellen Sommerwein zu tun, besitzt er dennoch eine Menge aromatische Nachhaltigkeit und klingt lange nach im Abgang. Geschmacklich domieren exotische-herbe Aromen, welche mich an Physalis (Kapstachelbeere) denken lassen. Zum Schluss bleibt mir nur das Bekenntnis eines Blanc-deNoir-Fans: Ich bin verliebt.

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Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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