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2019 Frank & Frei Müller-Thurgau trocken

Huller Michael

Müller-Thurgau neu interpretiert: fruchtig und frisch mit knackiger Säure und einem langen Tanz auf der Zunge.

Weitere Informationen zur Rebsorte

Müller-Thurgau

Die Rebsorte Müller-Thurgau trägt ihren ursprünglichen Namen Rivaner nach den ursprünglich vermuteten Elternreben Riesling und Silvaner.

Im Jahr 1998 stellte sich mit Hilfe gentechnischer Untersuchungen jedoch heraus, dass es sich um eine Kreuzung der Rebsorten Riesling und Madeleine Royale handelt.

In der deutschen Weinlandschaft gab der Müller-Thurgau seine Führungsposition in den neunziger Jahren an den Riesling ab. Doch mit einem Flächenanteil von rund 13 Prozent hat die Sorte nach wie vor eine überragende Bedeutung im deutschen Weinbau. In Bayern ist mehr als ein Viertel der Rebfläche mit der Sorte bestockt.

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Datenblatt 2019 Frank & Frei Müller-Thurgau trocken

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Müller-Thurgau
Jahrgang
2019
Geschmack
trocken
Terroir
Muschelkalk
Empfohlene Trinktemperatur
7 - 10°
Lage
Homburger Kallmuth
Wein-Prädikat
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Frankenwein aus
Homburg
Weingut / Anbieter / Gutsabfüllung Franken
Huller Michael
Maintalstrasse 11
D-97855 Triefenstein
Artikelnummer
FWL7364
Lieferzeit
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Versand durch
Huller Michael
Preis/Liter
9.33 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
7,1 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
12,5%
Restzucker
5,6 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Huller Michael" stellt sich vor

Wenn die Arbeit in den Weinbergen uns lässt, bauen wir den alten Gutshof von 1860 ständig weiter aus. Wo früher neben dem Wein auch Bier gebraut und Schnaps gebrannt wurde, gestalten wir unseren Innenhof, den alten Gewölbekeller und einen neuen großen Veranstaltungsraum meist mit eigener Hände Arbeit.

Wir sind ein junges Weingut in Homburg am Main in Franken.

Der Winzerberuf wurde Michael Huller sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Nach Erfahrungen in namhaften Weingütern in Deutschland sowie auch in Kalifornien und der Toskana beschloss er mit seiner Frau 2010, einen alten Gutshof in Homburg zu der Heimat ihrer Weine zu machen. Wenn die Arbeit in den Weinbergen es zulässt, bauen sie den alten Gutshof von 1860 ständig weiter aus und schaffen hier eine Kombination aus modernem Weingut und fränkischer Tradition. Diese Kombination leben sie auch in ihren Weinen. So finden Sie in ihrer Weinkollektion die typischen Franken, moderne jugendliche Weine, große Weine als auch Rotweine mit südländischem Charakter.

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2019 Frank & Frei Müller-Thurgau trocken

Nachdem momentan der bevorstehende Herbst von einem goldenen Spätsommer angekündigt wird, möchte ich noch einmal die sich bietende Gelegenheit nutzen und einen herrlich frischen, eher leichten Weißwein vorstellen.

Für diesen Anlass eignet sich kaum ein Wein besser als ein trockener Müller-Thurgau von einem der Mitgliedsbetriebe der Winzervereinigung „Frank & Frei“. Ist man doch Mitte der 1990er Jahre von Seiten dieser Gruppierung angetreten, das arg ramponierte Image der Sorte gründlich aufzupolieren. Der Müller beanspruchte damals mehr als die Hälfte der fränkischen Rebfläche und galt vielen Weintrinkern als Massenträger, welcher überwiegend zu belanglosen Literflaschenweinen verarbeitet wurde. Und an diesem (Vor-)Urteil war leider auch etwas dran, wie man ehrlicherweise konzedieren muss.

Der Beweis, dass man der Sorte damit Unrecht tut bzw. tat, ist längst erbracht. Und dieser Verdienst gebührt zu einem nicht geringen Anteil der Frank & Frei-Gruppierung. Legte man sich doch damals - was heute natürlich nach wie vor gilt - freiwillig entsprechend strenge Regeln auf. An erster Stelle sind hier rigorose Mengenbegrenzungen zu nennen. Weiterhin wurde ein Korridor festgelegt, wie der Ausbau der Weine zu erfolgen hat, damit er einem definierten Geschmacksprofil entspricht. Die Weine wurden und werden entsprechend blind von allen beteiligten Winzern verkostet, bevor sie unter dem Label „Frank & Frei“ vermarktet werden dürfen.

Michael Huller aus Homburg am Main liefert mit seinem trockenen 2019er Müller-Thurgau „Frank & Frei“ quasi den Prototyp eines modernen Sortenvertreters. Fruchtig (reifer Apfel, etwas Ananas), aber nicht zu „knallig“ in der Nase. Der Wein verbreitet eine unheimliche Frische, spontan fühle ich mich an eine Frühlingswiese nach einem Regenschauer erinnert. Zu den fruchtigen und floral-frühlingshaften Noten gesellen sich aber auch noch hefig-mineralische Akzente.

Am Gaumen präsentiert er sich schön trocken mit einer (trink)animierenden, aber harmonisch reifen Säure. Im Nachhall dominieren Frucht und Würze begleitet von einer herben, leicht phenolischen Note. Wie ein Biss in einen saftig-reifen Apfel alter Provenienz. Sie wissen, was ich meine. Nicht die weichgespülten Supermarktsorten von heute. Sondern die mit Säure und Biss, wo saftige Frucht, lebendige Säure und feine Gerbstoffe Ping-Pong spielen am Gaumen.
So geht Müller im 21. Jahrhundert.

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
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