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Iphöfer Julius-Echter-Berg "Echter Silvaner" trocken

Ilmbacher Hof

Sehr eleganter und vielschichtiger Silvaner aus einer der Paradelagen Frankens, dem Iphöfer Julius-Echter-Berg.

Feine Noten nach gelben Früchten in der Nase. Kräftige Textur und satt am Gaumen. Das Flaggschiff aus der Silvanerkollektion 2017 des Weingutes Ilmbacher Hof.

Speiseempfehlung: Spargel, Fisch und auch helles Fleisch - ein Allrounder unter den Weinen.

Weitere Informationen zur Rebsorte

Silvaner

Der Grüne Silvaner, wie er offiziell heißt, gehört zu den bedeutendsten weißen Rebsorten in Deutschland. Zwar ging die Anbaufläche über die letzten Jahrzehnte kontinuierlich zurück. Dies ändert aber nichts an den folgenden Tatsachen:

  • Bis ca. 1950 war der Silvaner die mit Abstand wichtigste Rebsorte in Deutschland und wurde auf mehr als der Hälfte der Rebfläche kultiviert.
     
  • Es handelt sich um eine Traditionsrebe, deren Anbau seit 1659 urkundlich belegt ist.
     
  • In Franken ist der Silvaner Leitrebsorte und nimmt mit 30% so viel Fläche ein wie in keinem anderen deutschen Anbaugebiet.

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Datenblatt Iphöfer Julius-Echter-Berg "Echter Silvaner" trocken

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Silvaner
Jahrgang
2017
Geschmack
trocken
Terroir
Gipskeuper
Empfohlene Trinktemperatur
12°
Lage
Iphöfer Julius-Echter-Berg
Frankenwein aus
Iphofen
Weingut / Anbieter / Gutsabfüllung Franken
Ilmbacher Hof
Lange Gasse 36
D-97346 Iphofen
Artikelnummer
FWL908-2017
Lieferzeit
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Versand durch
Ilmbacher Hof
Preis/Liter
12.67 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
6,4 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
12,0%
Restzucker
2,9 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Ilmbacher Hof" stellt sich vor

Ursprünglich ein Gutshof der Kartäusermönche, wird er in nunmehr 6. Generation von Familie Fröhlich bewirtschaftet.

gault-millauThomas und Andrea Fröhlich führen das historische Ensemble als offenes Haus und lassen ihre Gäste am Leben einer Winzerfamilie teilhaben. Erst im Alter von 30 Jahren hat Thomas, der studierte Betriebswirt, sein Faible für den Wein entdeckt und das elterliche Gut übernommen – natürlich mit vorheriger Ausbildung zum Winzer.

Und wenn sich der Besucher auf dem Ilmbacher Hof umsieht, versteht man die Beweggründe. Ob im Gutshaus mit seiner gemütlichen Probierstube und dem urigen Gewölbekeller, im mittelalterlich gepflasterten Innenhof oder im Hofgarten mit den alten Obstbäumen – man kommt aus dem Staunen und Schauen kaum heraus.
Natürlich steht der Wein der Fröhlichs im Mittelpunkt. Vater Gerhard Fröhlich kann auf eine 40jährige Erfahrung als Winzer zurückblicken, er und seine Frau Hildegard haben das Gut bis heute geprägt.

Die Rebstöcke der Familie finden sich in den Iphöfer Lagen Julius-Echter-Berg, Kronsberg, Kalb, Burgweg und Rödelseer Küchenmeister. Die Böden werden vom Gipskeuper dominiert, ein ideales Terroir für mineralische und finessenreiche Gewächse.

Die Mengen sind klein und exklusiv, das Familienweingut setzt auf Qualität statt Quantität. Besuchen Sie dieses mehr als sehenswertes  Weingut – am besten anlässlich einer der zahlreichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel den legendären „Bunten Nächten“. Dort heißt es dann: Fröhlich sein, mit Fröhlich Wein ...

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Verkostungsnotiz Iphöfer Julius-Echter-Berg "Echter Silvaner" trocken

Beim Betrachten des Etiketts kommt wahrscheinlich nicht wenigen Konsumenten die Frage in den Sinn: Gibt es denn auch einen unechten Silvaner? Die Antwort könnte in einem gewissen Sinne „Ja“ lauten. Unter „echt“ laufen alle Spielarten des Silvaners: grüner, gelber, blauer und roter Silvaner. Als „unechten“ könnte man den sogenannten „Muskat-Silvaner“ oder auch „Muskat-Sylvaner“ bezeichnen. Hierbei handelt es sich um ein früher gängiges Synonym für die Sorte Sauvignon Blanc, welches aber heutzutage (auf dem Etikett) nicht mehr erlaubt ist.

Aber ich möchte Sie hier nicht auf eine falsche Fährte locken, denn Familie Fröhlich vom Ilmbacher Hof intendiert mit der Bezeichnung „Echter Silvaner“ etwas anderes. Es handelt sich um ein Wortspiel, welches angelehnt ist an die Herkunft des Weines. Die Reben, an welchen die Trauben für diesen Silvaner gewachsen sind, stehen nämlich im Iphöfer-Julius-Echter-Berg, zweifellos eine der Spitzenlagen Weinfrankens. Echter Berg = Echter Silvaner könnte also die Kurzformel lauten.

Darüber hinausgehend erwarte ich mir aber noch etwas anderes, wenn ein Winzer ein solches Wortspiel verwendet. Und zwar in folgendem Sinne: Echter Silvaner = authentischer, typischer Silvaner. Quasi der Prototyp eines fränkischen Silvaners. Deshalb wenden wir uns  nun auch dem Wein zu und wollen herausfinden, ob diese Erwartungen erfüllt werden.

Spontan würde ich sagen, Mission erfüllt. Die Nase ist Silvaner in Reinkultur. Einfach herrlich. Da sind gelbfruchtige Anklänge, welche an eine reife Birne denken lassen, vorhanden. Erdige Noten in Richtung Kartoffelkeller und nasser Ton. Auch ein „süßlicher“ Duft von getrockneten Heublumen schwingt mit. Was mich besonders begeistert ist der Umstand, dass neben den Trockenblumen-Noten auch frische, florale Blütendüfte vorhanden sind. Insgesamt ein vielschichtiges, in sich stimmiges (Silvaner-)Nasenbild.

Am Gaumen dann „fränkisch trocken“ mit einer bestens integrierten Säure. Der Wein besitzt einfach eine tolle Struktur, kommt dabei aber ohne nennenswerte Phenolik aus. Frucht, Säure, Restzucker und Körper (Alkoholgehalt) stehen in einem idealen Verhältnis zueinander. Geschmacklich nehme ich in erster Linie eine frische, belebende Zitrusnote wahr mit einem leichten Einschlag in Richtung herber Limettenzeste. Der ist rund am Gaumen, ohne weichgespült zu sein. Ein herrlicher Silvaner, der jederzeit eine Trinkempfehlung verdient.

Echter Berg. Echter Silvaner. Echt gut. Ein echter Franke eben.

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
ausverkauft

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