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2018 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner trocken

Ilmbacher Hof

Grüne und gelbe Noten in der Nase, schöne Süße-Säure-Struktur mit gutem Zug am Gaumen.

Der Klassiker vom berühmten Iphöfer Julius-Echter-Berg. Feine Mineralik vom Gipskeuper trifft auf die Eleganz dieser besonderen Lage. Klar und präzise ausgebauter Silvaner. Rein im Edelstahltank ausgebaut, mit langem Feinhefelager.

Speiseempfehlung: Fränkische Küche, Spargel, helles Fleisch und Fisch aller Art.

Weitere Informationen zur Rebsorte

Silvaner

Der Grüne Silvaner, wie er offiziell heißt, gehört zu den bedeutendsten weißen Rebsorten in Deutschland. Zwar ging die Anbaufläche über die letzten Jahrzehnte kontinuierlich zurück. Dies ändert aber nichts an den folgenden Tatsachen:

  • Bis ca. 1950 war der Silvaner die mit Abstand wichtigste Rebsorte in Deutschland und wurde auf mehr als der Hälfte der Rebfläche kultiviert.
     
  • Es handelt sich um eine Traditionsrebe, deren Anbau seit 1659 urkundlich belegt ist.
     
  • In Franken ist der Silvaner Leitrebsorte und nimmt mit 30% so viel Fläche ein wie in keinem anderen deutschen Anbaugebiet.

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Datenblatt 2018 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner trocken

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Silvaner
Jahrgang
2018
Geschmack
trocken
Terroir
Gipskeuper
Empfohlene Trinktemperatur
8 - 10°
Lage
Iphöfer Julius-Echter-Berg
Weinprämierung
Wein-Plus-Sehr gut
Frankenwein aus
Iphofen
Weingut / Anbieter / Gutsabfüllung Franken
Ilmbacher Hof
Lange Gasse 36
D-97346 Iphofen
Artikelnummer
FWL2079-2018
Lieferzeit
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Versand durch
Ilmbacher Hof
Preis/Liter
10.00 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
6,0 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
13,0%
Restzucker
3,7 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Ilmbacher Hof" stellt sich vor

Ursprünglich ein Gutshof der Kartäusermönche, wird er in nunmehr 6. Generation von Familie Fröhlich bewirtschaftet.

gault-millauThomas und Andrea Fröhlich führen das historische Ensemble als offenes Haus und lassen ihre Gäste am Leben einer Winzerfamilie teilhaben. Erst im Alter von 30 Jahren hat Thomas, der studierte Betriebswirt, sein Faible für den Wein entdeckt und das elterliche Gut übernommen – natürlich mit vorheriger Ausbildung zum Winzer.

Und wenn sich der Besucher auf dem Ilmbacher Hof umsieht, versteht man die Beweggründe. Ob im Gutshaus mit seiner gemütlichen Probierstube und dem urigen Gewölbekeller, im mittelalterlich gepflasterten Innenhof oder im Hofgarten mit den alten Obstbäumen – man kommt aus dem Staunen und Schauen kaum heraus.
Natürlich steht der Wein der Fröhlichs im Mittelpunkt. Vater Gerhard Fröhlich kann auf eine 40jährige Erfahrung als Winzer zurückblicken, er und seine Frau Hildegard haben das Gut bis heute geprägt.

Die Rebstöcke der Familie finden sich in den Iphöfer Lagen Julius-Echter-Berg, Kronsberg, Kalb, Burgweg und Rödelseer Küchenmeister. Die Böden werden vom Gipskeuper dominiert, ein ideales Terroir für mineralische und finessenreiche Gewächse.

Die Mengen sind klein und exklusiv, das Familienweingut setzt auf Qualität statt Quantität. Besuchen Sie dieses mehr als sehenswertes  Weingut – am besten anlässlich einer der zahlreichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel den legendären „Bunten Nächten“. Dort heißt es dann: Fröhlich sein, mit Fröhlich Wein ...

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Verkostungsnotiz 2018 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner trocken

Als ich die Flasche das erste Mal in Händen halte, denke ich mir: Hui, da hat sich aber gewaltig was geändert. Weg vom traditionellen, wappengeprägten Erscheinungsbild hin zu einem frischen, moderneren Auftritt.

Familie Fröhlich hat beginnend mit dem 2018er Jahrgang ihre Etiketten komplett neu gestalten lassen. Genauso wie das ebenfalls in Iphofen beheimatete Weingut Bausewein, dessen trockene Scheurebe ich vor zwei Wochen vorgestellt habe. Hier eine Kausalität zu vermuten, nur weil beide Betriebe in Iphofen angesiedelt sind, wäre vermutlich etwas weit hergeholt.

Aber in beiden Fällen gilt, zumindest für meinen Geschmack: Mission gelungen.

Der von mir heute vorgestellte trockene Silvaner stammt aus der Spitzenlage „Iphöfer Julius-Echter-Berg“. Nachdem ich einen Blick in die Preisliste geworfen hatte, war ich zunächst etwas verwundert, handelt es sich doch um einen Wein aus der Basis-Linie, welche mit „Fröhlich-Macher“ (Frisch/Fruchtig/Unkompliziert) betitelt ist. Hier finden normalerweise keine Weinbergslagen Erwähnung auf dem Etikett. Aber nach kurzem Nachdenken bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich es vermutlich genauso machen würde. Wenn man schon in einer der Top-Lagen ganz Weinfrankens begütert ist, dann wäre es sträflich, diese unter den Tisch fallen zu lassen.

Und außerdem rechtfertigt die dargebotene Qualität diesen Schritt ganz locker. Allein schon die betörende, absolut sortentypische Nase weist auf eine gehobene Qualität hin. Wenn das die Basis ist, was kommt dann erst bei den beiden darüber angesiedelten Qualitätsstufen ins Glas?

Im Duft bietet der 2018er Silvaner aus dem Echter-Berg gelbfruchtige Anklänge in Richtung Birne und Melone. Mit zunehmender Belüftung kommen aber auch frische, leicht vegetabile Noten zum Vorschein. Begleitet wird das Ganze von einer ungemein feinen, mineralischen Würze. Die Nase ist Silvaner in Reinkultur. Einfach herrlich.

Am Gaumen zeigt er sich mit 3,7 g/l Restzucker „fränkisch trocken“. Die Säure kommt wunderbar „weinig“ und harmonisch rüber, sprich ohne aggressive, zitrusdominierte Aspekte.
Die Frucht hält sich geschmacklich eher im Hintergrund, so dass hefige und mineralische Noten im Vordergrund stehen. Der Wein besitzt eine tolle Struktur und lebt von seiner gradlinigen, präzisen Art. Trotz 13 % Vol. Alkohol wirkt er überhaupt nicht schwerfällig und konzentriert. Ein hervorragend gelungener Silvaner aus einer fränkischen Spitzenlage zu einem fairen Preis. Weintrinker-Herz, was begehrst Du mehr?

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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