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2018 Thüngersheimer Johannisberg Rieslaner Spätlese lieblich

Weingut Schmitt

Eine der wertvollsten Rebsorten der Welt und einzigartig in Franken, die nur in den besten Lagen gedeiht. Dort entwickelt der Rieslaner sein nuancenreiches Bukett und seinen eleganten Körper mit nachhaltiger Fülle.

Der heutige Lieblings-Wein von Manfred Schmitt wurde in den 60er Jahren vom Prof. Dr. Breiter in Veitshöchheim bei Würzburg gezüchtet.

Die mit Hand geernteten Trauben durften die goldene Sonne bis Mitte September genießen. Bevor die Beeren schonend gepresst wurden, entfernte man die bitterhaltigen Stiele. Anschließend reifte der Wein hervorragend in Edelstahltanks.

Speiseempfehlung: Fisch-Variationen und zum Essensausklang.AWC Vienna Silver

Prämierung: AWC Vienna Silber

Weitere Informationen zur Rebsorte

Rieslaner

In ganz Deutschland beansprucht sie gerade einmal gut 80 Hektar Rebfläche. Hiervon entfällt knapp die Hälfte auf ihre fränkische Heimat, wo die Sorte 1921 von Oekonomierat Dr. August Ziegler (1885-1937) an der Bayerischen Landesanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Veitshöchheim aus Silvaner x Riesling gekreuzt wurde.

Als  August Ziegler 1937 mit lediglich 51 Jahren verstarb, sah alles danach aus, dass der von ihm mit der Zuchtnummer NI 11-17 versehene Sämling aussterben würde. Zum Glück veranlasste August Ziegler damals, dass seine Neuzüchtung nicht nur auf den Versuchsflächen der Landesanstalt in Veitshöchheim in der Lage „Roßberg“ gepflanzt wurde, sondern auch 400 Reben in einer Parzelle der Lage „Randersackerer Sonnenstuhl“ des Winzers Bruno Schmitt. Die Trauben wurden allerdings über die Jahre hinweg immer mit der Ernte einer angrenzenden Riesling-Parzelle zusammen gekeltert. Erst ab 1952 wurde der Ernteertrag der Rieslaner-Stöcke auf Wunsch eines Kellermeisters des Staatlichen Hofkellers in Würzburg separat ausgebaut. Damals hieß die Sorte, welche 1957 ihre offizielle Zulassung erhielt, übrigens noch Mainriesling.

Gleich der erste sortenrein vinifizierte Mainriesling sorgte für großes Aufsehen, als er im Jahr 1954 bei der Deutschen Weinprämierung in Mainz Bundessieger wurde, und lenkte die Aufmerksamkeit der Winzerschaft auf die Qualitätssorte.

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Datenblatt 2018 Thüngersheimer Johannisberg Rieslaner Spätlese lieblich

Weinart
Weißwein
Rebsorte
Rieslaner
Jahrgang
2018
Geschmack
lieblich
Terroir
Muschelkalkboden
Empfohlene Trinktemperatur
10 - 12°
Lage
Thüngersheimer Johannisberg
Wein-Prädikat
Prädikatswein: Spätlese
Weinprämierung
Intern. Weinwettbewerb AWC Silber
Frankenwein aus
Bergtheim
Weingut / Anbieter / Gutsabfüllung Franken
Weingut Schmitt
Am Weinfaß 1
D-97241 Bergtheim
Artikelnummer
FWL7729-37
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Versand durch
Weingut Schmitt
Preis/Liter
18.00 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
7,9 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
12,0%
Restzucker
37,2 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Weingut Schmitt" stellt sich vor

Die hohe Weinqualität der 30 Hektar eigenen Rebflächen in Bergtheim, Thüngersheim, Retzbach, Escherndorf und Handthal werden selbstverständlich im Zusammenspiel mit der Natur erreicht.

Das Bergtheimer Privat-Weingut Schmitt – ein innovativer Familienbetrieb, mit Manfred und Helene Schmitt, lebt mit dem Wein in 3. Generation seit 1947. Viele Attraktionen rund um den Wein, kulinarische Weinproben mit ausgewählten Spezialitäten, Wein-Seminare, Destillate-Seminare, Weinlese-Wochenenden, Federweißer-Fest, Weinwanderungen und ein erlebnisreicher Weihnachtsmarkt finden auf dem Weingut statt. Neben Wein, Sekt,  Edelbränden und Glühwein gibt´s im Herbst Tafeltrauben und Federweißer. 

Die Verarbeitung der Trauben und die Herstellung vom Wein erfolgt mit regenerativen Energien:

  • Hackschnitzel statt Öl für die Heizung und Warmwassergewinnung
  • Photovoltaik zur Stromerzeugung
  • Wärmepumpe zur Kühlung des Weinlagers und Rückführung der
  • Wärme in das Warmwassernetz.

Höchste Qualität und Spezialität ist oberstes Gebot. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen die Kundenwünsche. Eine breite Produktpalette von Wein, Sekt, Traubengelee, Öl oder Oma Amanda's Destillaten macht das Weingut für viele Genießer zu einem interessanten Erlebnis.

Diese Aufgaben können nur durch die Zusammenarbeit der Familie Schmitt mit dem Winzermeister und Kellermeister sowie weiteren fleißigen Helfern, im Einklang mit der Natur, bestmöglich gelingen.

Spät geerntete, vollreife Trauben mit optimalem Fruchtzucker-Säure-Verhältnis werden schonend gepresst  und in Edelstahlfässer gelagert. Spitzenweine lagern bis zur Endreife in Eichenholzfässchen (Barriques). Im Weinkeller lagern die Weine mit speziell ausgewählter klassischer Musik und beruhigenden Choralgesängen sowie farblich abgestimmte Lichteffekten.

Seit drei Jahrzehnten werden bei internationalen Wein-und Sekt-Prämierungen beachtliche Auszeichnungen erzielt:

  •  Vinitaly in Verona
  •  International Wine Challenge London
  •  Paneuropäischer Rotweinwettbewerb
  •  internat. Challenge du Vin in Bourg-France
  •  AWC Vienna
  •  Müller-Thurgau Wettbewerb Cembra
  •  französischen Weinführer "1000 vin de mond"

Durch nationale und internationale Auszeichnungen sowie die tägliche Resonanz der Kunden werden die Philosophie, der Pioniergeist und die Innovationsfreude des Weingutes bestätigt.

Stets neue und interessante Ideen für „alles rund um den Wein“ finden sich im umfangreichen Weinsortiment. Genießen Sie ein Glas Wein in gemütlicher Runde zu Hause oder hier an Ihrem Urlaubsort. Natürlich sind Sie zur Weinguts-Besichtigung mit Weinverkostung auf dem Weingut recht herzlich eingeladen.

Anja und Frank Kraiß haben ein besonderes Steckenpferd: lecker, würzig, süffig und beliebt ohne Ende, der legendäre Glühwein! In weiß und rot ist er eine Marke in Franken. Jedes Jahr eröffnet er die kalte Jahreszeit! Sogar der Bayerische Rundfunk berichtete schon mehrfach über den hausgemachten Winzer Glühwein, der schon mehrere Jahre hintereinander von einer Fachjury als Deutschlands bester Glühwein ausgezeichnet wurde: Rund 30.000 Flaschen Glühwein produzieren Winzer Frank Kraiß und seine Frau Anja pro Jahr.

Die Familien Schmitt & Kraiss freuen sich auf Ihren Besuch.

URKUNDE Degustationswettbewerb Bukettsorten-Weingüter des Jahres 2021(PDF)

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2018 Thüngersheimer Johannisberg Rieslaner Spätlese lieblich

Heute präsentiere ich Ihnen den ersten einer Reihe von über das ganze Jahr verteilten Rieslaner-Weinen. Immerhin feiert die Sorte dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Ganz im Sinne der olympischen Spiele möchte ich geradezu ausrufen „Let the Rieslaner-Games begin“! Unter qualitativen Gesichtspunkten dazu imstande, höchste Höhen zu erklimmen, also quasi den Olymp zu besteigen, hat sich die Sorte leider diesbezüglich nie auf breiter Front durchgesetzt.

In ganz Deutschland beansprucht sie gerade einmal gut 80 Hektar Rebfläche. Hiervon entfällt knapp die Hälfte auf ihre fränkische Heimat, wo die Sorte 1921 von Ökonomierat Dr. August Ziegler (1885-1937) an der Bayerischen Landesanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Veitshöchheim aus Silvaner x Riesling gekreuzt wurde.

Als August Ziegler 1937 mit lediglich 51 Jahren verstarb sah alles danach aus, dass der von ihm mit der Zuchtnummer NI 11-17 versehene Sämling aussterben würde. Zum Glück veranlasste August Ziegler damals, dass seine Neuzüchtung nicht nur auf den Versuchsflächen der Landesanstalt in Veitshöchheim in der Lage „Roßberg“ gepflanzt wurde, sondern auch 400 Reben in einer Parzelle der Lage „Randersackerer Sonnenstuhl“ des Winzers Bruno Schmitt. Die Trauben wurden allerdings über die Jahre hinweg immer mit der Ernte einer angrenzenden Riesling-Parzelle zusammen gekeltert. Erst ab 1952 wurde der Ernteertrag der Rieslaner-Stöcke auf Wunsch eines Kellermeisters des Staatlichen Hofkellers in Würzburg separat ausgebaut. Damals hieß die Sorte, welche 1957 ihre offizielle Zulassung erhielt, übrigens noch Mainriesling.

Gleich der erste sortenrein vinifizierte Mainriesling sorgte für großes Aufsehen, als er im Jahr 1954 bei der Deutschen Weinprämierung in Mainz Bundessieger wurde und lenkte die Aufmerksamkeit der Winzerschaft auf die Qualitätssorte.

Das Weingut Schmitt aus Bergtheim hat mit seiner lieblichen Rieslaner Spätlese aus dem Jahrgang 2018 ein echtes Prachtexemplar der Sorte im Programm. Die Reben stehen in der bekannten Lage „Thüngersheimer Johannisberg“ nicht weit entfernt vom „Geburtsort“ der Sorte Veitshöchheim.

Im Glas zeigt die Spätlese noch eine jugendlich anmutende, strohgelbe Farbe mit zarten Grünreflexen. Bei aller Fruchtigkeit weist die Nase eine wunderbar würzige, ja fast schon pikante Note auf. Gleichberechtigt mit der herrlichen, an reife Aprikosen erinnernden Frucht spielt eine leicht scharfe Ingwernote in der Nase die erste Geige.

Am Gaumen tritt in erster Linie die rieslanertypische, vom Riesling-Elter herrührende Säure in Erscheinung. In ihrer rassig-lebendigen Art hält sie die Restsüße geschmacklich in Schach und sorgt für einen eher halbtrockenen Eindruck auf der Zunge. Im Nachhall dominieren Zitrusfruchtnoten, welche mich vor allem an Limette denken lassen. Durch das Wechselspiel von Restsüße und vifer Säure entsteht ein filigraner Gaumenauftritt, welcher für einen eigentlich lieblichen Wein enorm elegant ist. Als Begleiter zum Dessert ist diese Rieslaner Spätlese nicht süß genug. Aber als Solitär genossen, vermag er mit jedem Schluck ein Lächeln in das Gesicht des Genießers zu zaubern. Zumal, wenn es sich um einen bekennenden Rieslaner-Fan handelt.

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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