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2017 Randersackerer Sonnenstuhl Cabernet Sauvignon trocken

Weinoase Huppmann

Der Wein findet Anklänge von reifen Pflaumen und Sauerkirschen mit etwas Vanille.

Fränkischer Weinbauverband - Franken SilberSpeiseempfehlung: Rinderfilet, Roastbeef und Hartkäse.

Prämierung: Fränkische Weinprämierung Silber

Weitere Informationen zur Rebsorte

Cabernet Sauvignon

Der Cabernet Sauvignon ist wohl eine der bekanntesten und wichtigsten Rebsorte der Welt. Sie wird in fast allen Weinländern angebaut und begeistert Kenner rund um den Globus. Aufgrund seines fruchtigen Aromas und seiner Farbe wird die rote Sorte gerne für Cuveés verwendet.

Dass der Rotwein sortenrein angeboten wird, kommt eher selten vor. Die französische Rebe hat ihren  Siegeszug in Bordeaux und im Medoc Anfang des 19. Jahrhunderts gestartet.

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Datenblatt 2017 Randersackerer Sonnenstuhl Cabernet Sauvignon trocken

Weinart
Rotwein
Rebsorte
Cabernet Sauvignon
Jahrgang
2017
Geschmack
trocken
Terroir
Muschelkalk
Empfohlene Trinktemperatur
16 - 18°
Lage
Randersackerer Sonnenstuhl
Wein-Prädikat
Deutscher Qualitätswein (QbA)
Weinprämierung
Fränkische Weinprämierung Silber
Frankenwein aus
Würzburg
Weingut / Anbieter / Erzeugerabfüllung Franken
Weinoase Huppmann
Winterhäuser Str. 37
D-97084 Würzburg
Artikelnummer
FWL7334
Lieferzeit
ca. 3-5 Werktage
Versand durch
Weinoase Huppmann
Preis/Liter
18.67 €/Liter 
Inhalt pro Flasche
750ml
Säuregehalt
4,9 g/L
Alkoholgehalt (vol.)
12,5%
Restzucker
3,8 g/L
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Weinoase Huppmann" stellt sich vor

Die Familie Huppmann-Baumann bewirtschaftet mit viel Herzblut ihre Weinberge in Randersacker und Würzburg. Probieren und genießen Sie die Vielfalt der unterschiedlichen Lagen und Rebsorten

Geschichte des Weingutes:

Huppmann-Baumann GbR in Heidingsfeld
Betriebsentwicklung
– gebaut 1948 als 1. Aussiedlerhof Heidingsfelds von den Großeltern
– 1982 Bau einer Maschinen- und Lagerhalle 1 km außerhalb
– 01.01.2014 Gründung der GbR
– 2016 An- und Umbau des Wohnhauses zur Vinothek und Häckerwirtschaft mit Eigenvermarktung Wein
– 2016 Bau einer Ferienwohnung

Flächenentwicklung
2005 6 ha Weinbau
2018 9,5 ha Weinbau
in Würzburg, Randersacker und Bullenheim

Rebsorten 2018
Silvaner, Müller – Thurgau, Bacchus, Riesling, Weißer Burgunder, Kerner, Würzer, Traminer, Blauer Silvaner, Spätburgunder, Domina, Cabernet
Sauvignon, Dornfelder
Gepflanzt 2018 Sauvignon Blanc

Lagen
Würzburg: Abtsleite, Kirchberg
Randersacker: Teufelskeller, Pfülben, Marsberg, Sonnenstuhl, Lämmerberg
Bullenheim: Paradies

Landwirtschaft
Landwirtschaftliche Fläche 41 ha
Getreide, Zuckerrüben, Kartoffel

Brennerei
– Obst von eigenen Streuobstwiesen
– Brennen im Lohn

Edelbrände
Zwetschgen, Obstler, Mirabellen, Kirschen. Quitten, Williams, Trauben

Betriebsziele
– mit Sorgfalt und Hingabe erzeugte Produkte selbst vermarkten
- Wein
- Edelbrände
- Kartoffel
– Zeit und Freundlichkeit für alle Kunden und Gäste
– Nutzung der Stadtnähe
–    
Vinothek WeinOase
– Häckerwirtschaft 2x im Jahr
– Weinproben
– Geburtstagsfeiern und Familienfeiern aller Art
– Weinverkauf

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz 2017 Randersackerer Sonnenstuhl Cabernet Sauvignon trocken

Heute präsentiere ich Ihnen einen Rotwein aus der meistangebauten Rebsorte der Welt: dem Cabernet Sauvignon. Obwohl der Cabernet sich weltweit größter Beliebtheit, sowohl bei Winzern als auch bei Weintrinkern erfreut, belegt er in Deutschland mit 424 Hektar Anbaufläche nur einen vergleichsweise enttäuschenden 11. Platz in der Liste der populärsten roten Sorten.

Dies hat durchaus Gründe. Nicht etwa, dass deutsche Winzer im Schnitt besonders traditionell eingestellt wären und „neuen“, in unseren Breitengraden noch nicht etablierten Reben keine Chance geben wollten. Vielmehr ist in unserem konkreten Fall das hiesige Klima der limitierende Faktor. Fast ist man geneigt zu sagen „gewesen“, denn der Klimawandel wird zwangsläufig Auswirkungen auf die Anbaueignung von Rebsorten und somit auf den Rebsortenspiegel haben.

Man kann davon ausgehen, dass Landwirte, mit Blick auf die sich verändernden Anbaueignungen, künftig anderen Varietäten bei ihrer Sortenwahl den Vorzug geben werden.
Ursprünglich stammt die Weinrebe aus südlichen Regionen. Daher profitieren viele Rebsorten von erhöhter Sonneneinstrahlung und größeren Wärmesummen. Sonne und Wärme ermöglichen den Trauben des Weinstocks das Erreichen der Vollreife.

Vor allem für wärmeliebende europäische Rotweinsorten wie Merlot und Cabernet Sauvignon können im Zuge der Klimaveränderungen die Anbaubedingungen hierzulande besser werden.
Die weltweit hohe Reputation dieser Sorten bietet den deutschen Winzern zunehmend Anreize diese zukünftig verstärkt anzubauen, wenn die klimatischen Voraussetzungen erfüllt sind.

Nachdem in Franken bis dato nur etwas mehr als 3 Hektar mit Cabernet Sauvignon bestockt sind, kann man die Winzerfamilie Huppmann aus Würzburg durchaus zu den fränkischen Anbaupionieren der Sorte zählen. Die Trauben für unseren Wein stammen mit 2017 aus einem Jahrgang, welcher sich klimatisch eher im langfristigen Mittel bewegt hat und somit nicht unbedingt ideale Voraussetzungen für den wärmeliebenden, spätreifenden Cabernet Sauvignon geboten hat. Vor allem der für die Traubenreife wichtige Monat September war in 2017 kühler als gewohnt und es fehlte an Sonnenschein. Aber trotz dieser nicht idealen Ausgangslage ist es Winzerfamilie Huppmann gelungen einen sehr typischen, ich möchte fast sagen klassischen Cabernet Sauvignon auf die Flasche zu bringen.

Mit 12,5% Vol. Alkohol hebt er sich wohltuend von so manchen 14 oder 14,5% Cabernet-Boliden ab, wie man sie heutzutage nicht nur aus der Neuen Welt, sondern in besonders warmen Jahren sogar aus der klassischen Herkunftsregion Bordeaux vorgesetzt bekommt.

In der Farbe präsentiert er sich mit einem wunderbar glänzenden, mittleren Granatrot. Die Nase ist eher klassisch und zurückhaltend, so wie ich es liebe. Eine feine, keinesfalls unreife, Paprikanote verströmt ganz old-school-like ihren verführerischen Duft. Feine Pflaumen- und Süßkirschennoten stehen auf der fruchtigen Seite zu Buche. Würzige Zedernholznoten runden das Nasenbild bestens ab.

Am Gaumen begeistert mich dieser „exotische“ Tropfen mit seinem würzigen und „kernigen“ Auftreten. Eine würzige Paprikanote prägt den ersten Geschmackseindruck, gefolgt von einer saftigen Sauerkirschnote und lakritzigen Bittertönen im Abgang. Die Tannine sind präsent, aber bestens eingebunden in den Wein. So stelle ich mir einen klassischen Cabernet aus kühlerem Jahr und/oder Anbaugebiet vor. Es dürfte nicht einfach gewesen sein, solch eine Qualität in diesem Jahrgang auf die Flasche zu bringen. 2018 und 2019 boten da deutlich günstigere klimatische Voraussetzungen. Umso mehr beglückwünsche ich Winzerfamilie Huppmann zu diesem gelungenen Wurf. Der Wein ist sicherlich nicht günstig, aber verglichen mit einem guten Cru Bourgeois aus Bordeaux durchaus angemessen bepreist. Zu Lamm oder einem schönen Entrecôte kann er dann seine ganze Pracht entfalten.

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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