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Probierpaket Weinprobe

Schloss Saaleck - Weingut Lange

Gestalten Sie Ihren eigenen Weinprobenabend mit einer Auswahl an Hammelburger trockenen Weinen quer durch das Weingut.

Das Paket besteht aus insgesamt 6 Flaschen

1 x 2017 Silvaner Kabinett trocken Bocksbeutel 0,75 l

1 x 2012 Weißer Burgunder trocken Bocksbeutel 0,75 l   --- AUSVERKAUFT

1 x 2016 Domina trocken Bocksbeutel 0.75 l

1 x 2017 Müller-Thurgau trocken Literflasche   -   AUSVERKAUFT

1 x 2018 Riesling Sponti Mineral - Vegan Bordeauxflasche 0,75 l

1 x 2017 Bacchus Sponti Mineral - Vegan Bordeauxflasche 0,75 l

Ein Tipp: Laden Sie sich ein paar Freunde zur Weinprobe mit ein – zusammen probieren macht doppelt Spaß!

Inclusive einem kleinen Rezeptheft im Paket.

Weitere Informationen zur Rebsorte

Bacchus

Neben so bekannten Rebsorten wie Domina, Optima und Morio-Muskat kreuzte Peter Morio im Jahr 1933 die in Franken nach wie vor so geschätzte und weitverbreitete Sorte Bacchus. 

Mit 1.795 Hektar Anbaufläche (1,8 % der Gesamtfläche) spielt die Sorte zwar in Deutschland keine große Rolle, aber aus der Tatsache, dass davon 720 Hektar allein im Anbaugebiet Franken stehen, kann man ihre Bedeutung für die hiesigen Winzer ablesen. Nach dem Müller-Thurgau und dem Silvaner handelt es sich bei der nach dem römischen Weingott benannten Kreuzung aus den Elternsorten (Silvaner x Riesling) und Müller-Thurgau um die dritthäufigste Varietät in fränkischen Landen. Bezogen auf Gesamtdeutschland hat sich die Anbaufläche seit 1995 fast halbiert. Auch wenn die fränkischen Winzer mit fast schon nibelungentreuer Art an ihrem Bacchus festhalten, ist der Trend im übrigen Weindeutschland dennoch stark rückläufig. 

Die Sorte verdankt ihre einstmalige Popularität unter Winzern vor allem der Tatsache, dass sie zu den früh reifenden Rebsorten gehört und folglich auch in Lagen angebaut werden kann, die für den spätreifenden Riesling eher ungeeignet sind. Bacchus-Weine zeichnen sich durch ihre geradezu verschwenderische Fruchtigkeit und betonte Würze aus. In der weitverbreiteten, halbtrocken ausgebauten Variante haben wir nach wie vor den fränkischen Weinfestschoppen schlechthin im Glas. Auch wenn Weinsnobs gerne die Nase rümpfen, so kann ein fruchtig-würziger Bacchus ein ganz toller Einstieg in die Welt des Weines sein.

Domina

1927 gelang Peter Morio durch die Kreuzung der Elternsorten Blauer Portugieser und Spätburgunder die Schöpfung der roten Sorte Domina.

Mit 388 Hektar Anbaufläche (0,4 % der Gesamtfläche) spielt die Sorte zwar in Deutschland keine große Rolle, aber aus der Tatsache, dass davon 337 Hektar allein im Anbaugebiet Franken stehen, kann man ihre überragende Bedeutung für die hiesigen Winzer ablesen. Sie ist noch vor dem Spätburgunder die klare Nummer Eins unter den roten Sorten und annähernd jeder dritte rote Rebstock in Franken ist Domina.

Müller-Thurgau

O.k., die Sorte ist nicht gerade en vogue. Im Gegenteil: der einstmals geliebte Sohn wurde von seinen Eltern, den Winzern, verstoßen.

Der Flächenanteil sank seit Mitte der 1990er-Jahre von weit über 50% auf heute 27%. Wenn der Trend weiter so anhält ist in wenigen Jahren der Silvaner wieder die Nummer 1 in fränkischen Weingärten. Das ist im Prinzip auch zu begrüßen. Aber woher kommt dieser dramatische Wandel vom einstmaligen Liebling zum Stiefkind?

Der Müller-Thurgau galt schon immer als Brot-und-Butter-Sorte, nicht geeignet für höhere Qualitäten. Das ist im Prinzip auch richtig. Aber wenn nicht gerade Erträge von 200 Hektoliter pro Hektar geerntet werden und der Winzer sich Mühe gibt, sind durchaus hochanständige Weine möglich.

Ein erster Vorstoß in diese Richtung war vor knapp 20 Jahren die Gründung der Winzervereinigung Frank & Frei. Man war angetreten, das ramponierte Image der Sorte aufzupolieren und keltert bis heute vorbildliche, fruchtig-frische Müller-Thurgau-Weine.

Doch ist der Ruf erst ruiniert …

Selbst das große „100 Jahre Müller-Thurgau-Jubiläum“ in 2013 hat wenig bewirken können in unseren Augen. Immerhin wurde damals die erste Müller-Thurgau-Anlage Deutschlands in Franken gepflanzt. Die Sorte ist besser als ihr Ruf und verdient mehr Aufmerksamkeit.

Riesling

Der Weiße Riesling, wie er offiziell heißt, gehört zu den bedeutendsten weißen Rebsorten weltweit.Von vielen Weinliebhabern und Experten wird er gar als König der weißen Rebsorten bezeichnet - nicht zu Unrecht; wie wir finden. Als Spezialität und vermuteten Ur-Riesling gibt es auch noch den Roten Riesling, welcher aber bundesweit nur auf ca. 30 Hektar angebaut wird.

In Deutschland ist der Riesling mit knapp über 23.000 Hektar (23,4 % der gesamten Rebfläche) die meistangebaute Rebsorte. Vor allem in seinen klassischen Anbauregionen Rheingau und Mosel dominiert er ganz klar die Anbaustatistik. Anfang des 20. Jahrhunderts besaßen Rieslingweine aus diesen beiden Regionen Weltgeltung und wurden teurer gehandelt als die berühmtesten Weine aus Bordeaux. In den letzten 15 Jahren haben Deutschlands Spitzenwinzer große Anstrengungen unternommen, an diese längst vergangenen Zeiten anzuknüpfen, und erste Erfolge zeichnen sich ab. Nie war die Qualität so hoch wie heute, die Preise steigen, die besten Großen Gewächse haben die 40-Euro-Marke geknackt, Deutscher Riesling ist hip in New York und anderen Metropolen der Welt.

In Franken besitzt er zwar eine durchaus lange Tradition, wird aber lediglich auf 5 % der Rebfläche angebaut. Da er hohe Ansprüche an Lage und Boden stellt, wird er hauptsächlich von qualitätsbewussten Winzern kultiviert. Zu seinen hervorstechenden Eigenschaften gehört eine ausgeprägte bis rassige Säure, welche in kühlen und spätreifenden Jahren durchaus einmal richtiggehend stahlig sein kann.

Silvaner

Der Grüne Silvaner, wie er offiziell heißt, gehört zu den bedeutendsten weißen Rebsorten in Deutschland. Zwar ging die Anbaufläche über die letzten Jahrzehnte kontinuierlich zurück. Dies ändert aber nichts an den folgenden Tatsachen:

  • Bis ca. 1950 war der Silvaner die mit Abstand wichtigste Rebsorte in Deutschland und wurde auf mehr als der Hälfte der Rebfläche kultiviert.
     
  • Es handelt sich um eine Traditionsrebe, deren Anbau seit 1659 urkundlich belegt ist.
     
  • In Franken ist der Silvaner Leitrebsorte und nimmt mit 30% so viel Fläche ein wie in keinem anderen deutschen Anbaugebiet.

Weißburgunder

Er gehört zwar nicht zu den weitverbreiteten Varietäten in Franken, aber seine Stellung als besonders wertvolle Ergänzungssorte dürfte von den wenigsten Weinkennern angezweifelt werden. So mag es auch kaum verwundern, dass sein Flächenanteil langsam aber doch stetig zunimmt.

Waren es im Jahr 2000 noch bescheidene 0,7 %, so liegen wir heute bereits bei 3,2 %. Somit hat sich sein Flächenanteil in Franken binnen 18 Jahren mehr als vervierfacht und er marschiert stramm auf die Marke von 200 Hektar Anbaufläche (in Franken) zu. Daneben findet die Sorte innerhalb Deutschlands noch besonders in der Pfalz und Rheinhessen Verbreitung.

Gleichwohl gehört er zu den klassischen Sorten, ist doch sein Anbau spätestens seit dem 14. Jahrhundert belegt. Innerhalb Europas wird er auch in Italien (Pinot Bianco), Österreich, der Schweiz und Liechtenstein angebaut. In Frankreich, seiner vermuteten Heimat, findet man ihn im Elsass und, man höre und staune, sogar in der Champagne, wo er aber lediglich auf ca. 80 Hektar angebaut wird und somit faktisch keine Bedeutung (mehr) hat.

Lange galt die Sorte als identisch mit dem „Weltenbürger“ Chardonnay und der Rebsorten-Spezialität Auxerrois. Dieser Ähnlichkeit verdankt die älteste, 1954 gepflanzte Chardonnay-Anlage Deutschlands ihre Existenz. Da nach dem Krieg deutsche Rebschulen kaum die Nachfrage nach Weißburgunder-Reben befriedigen konnten, kamen die Setzlinge aus Frankreich. Erst viele Jahre später wurde der Irrtum bemerkt, denn es handelte sich um die in Deutschland damals noch nicht zugelassene Rebsorte Chardonnay.

Genauso wie der Grauburgunder ist der Weiße Burgunder als natürliche Mutation aus dem Blauen Spätburgunder (Pinot Noir) hervorgegangen, bzw. der Grauburgunder ist als Zwischenstufe der Entwicklung vom Blauen Spätburgunder hin zum Weißburgunder anzusehen.

Im Wesentlichen lassen sich zwei Grundtypen unterscheiden: der fruchtige, im Stahltank ausgebaute Typus und der kräftige, holzfassgereifte Typus mit mehr oder weniger deutlich ausgeprägten Röstaromen vom Holzfass.

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Datenblatt Probierpaket Weinprobe

Weinart
Weißwein, Rotwein
Rebsorte
Bacchus, Domina, Müller-Thurgau, Riesling, Silvaner, Weißburgunder
Jahrgang
2012, 2016, 2017, 2018
Geschmack
trocken
Frankenwein aus
Hammelburg
Weingut / Anbieter / Gutsabfüllung Franken
Schloss Saaleck - Weingut Lange
Am Marktplatz 1
D-97762 Hammelburg
Artikelnummer
FWL5844
Lieferzeit
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Versand durch
Schloss Saaleck - Weingut Lange
Preis/Liter
12.31 €/Liter 
Alkoholgehalt (vol.)
11 - 13%
Allergene
enthält Sulfite

Das Weingut "Schloss Saaleck - Weingut Lange" stellt sich vor

Hammelburg ist die älteste Weinstadt Frankens – Am 07.01.777 schenkte Karl der Große dem Kloster Fulda sein damaliges Königsgut Hammelburg mitsamt seinen Weinbergen. Das Weingut Schloss Saaleck wurde bereits im Jahr 1298 als fürstbischöfliches Weingut erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit wurde der Hainweinberg, der jetzige Saalecker Schlossberg, mit Reben bestockt.

Heute werden auf über 18 Hektar in historisch sehr bedeutsamen Lagen die Reben von Familie Lange biologisch bewirtschaftet.

In der Einzellage Saalecker Schlossberg sind die Rebhänge mit einer denkmalgeschützten großen Weinbergsmauer umgeben. In diesem Mikroklima fühlen sich die Reben besonders wohl. Seit Anfang 2013 ist das komplette Weingut BIO-Zertifiziert.

Familie Lange arbeitet nachhaltig im Einklang mit der Natur. Bei ihr steht Qualität vor Quantität. Auch deshalb werden im Weinberg die meisten Arbeiten nicht maschinell, sondern in Handarbeit durchgeführt.

In ihrer Vinothek direkt am Marktplatz können Sie in gemütlicher Atmosphäre Weine verkosten und einkaufen. Im Schoppenstüble in der Vinothek dürfen Sie Ihre Brotzeit mitbringen und dazu die Weine der Familie Lange trinken. Ulrike Lange ist Weinerlebnisgästeführerin. Das ganze Jahr über werden Weinproben und WeinErlebnisWanderungen durchgeführt. Höhepunkt im Veranstaltungskalender ist jedes Jahr die Frühjahrsweintheke mit Weinfest inmitten der Weinberge, die „Lange“ Sommernacht – Weinparty in der Vinothek oder die Weinprobe bei Kerzenschein im historischen Kavaliershäuschen mitten im Weinberg.

Das Weingut Lange Schloss Saaleck ist ein zielstrebiges und innovatives Familien-Weingut mit einem hohen Qualitätsbewusstsein. „Die Qualität kommt aus dem Weinberg und wird im Keller vollendet“ Zitat Winzer Thomas Lange.

Bei der fränkischen Weinprämierung, AWC Vienna (weltgrößter Weinwettbewerb), SAVOIR VIVRE und Magazin SELECTION wurden die Weine des Weingutes bereits ausgezeichnet. Im bedeutenden Weinführer EICHELMANN ist es auch 2018 wieder vertreten.
Und beim Focus Weintest 2016 steht es sogar auf Platz 1!

auszeich

zum Weingutsportrait

Verkostungsnotiz Probierpaket Weinprobe

Eine Weinexpertise von unserem Weinfachberater Christian Büttner
in die Weinkiste ...

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